Lofoten 2013

Reisezeit: Juni / Juli 2013  |  von Claudia Kokkot-Würthele

Da uns Norwegen 2012 so gut gefallen hat, wollen wir es nun bis zu den Lofoten wagen. Reisedauer 23 Tage. Ich hatte viele Reiseberichte über die Lofoten gelesen und nun waren wir an der Reihe! Eines sei vorweg gesagt: Erholung war es diesmal nicht, aber sehr eindrucksvoll! Die Lofoten sind doch sehr weit, man unterschätzt das gerne, da man auch nur ca 80 km/h fahren kann, eher weniger... Aber ich muss irgendwann noch einmal in Ruhe dorthin. 4 Wochen sollte man dann aber schon einplanen.

Startschuss zur großen Norwegenreise...

Nun war es wieder einmal soweit, nach guten Vorbereitungen ging es jetzt ans Einpacken und Verstauen im Womo. Wenn man nach Norwegen fährt muss man immer bedenken, so viel wie möglich mitzunehmen, weil Norge wirklich abartig teuer ist und "Essen Gehen" nicht drin ist. Selbst einkaufen ist teuer! Deshalb ist unser Gefrierfach voll bis zum geht nicht mehr.. Bier und Wein ist natürlich wieder dabei, wir hoffen auf das Glück vom letzten Jahr nicht erwischt zu werden.. wir sind ja ein solides Pärchen hinterm Steuer... zumindest tun wir so...
Wir haben das Womo einen Tag bevor es losgehen sollte geholt, weil wir vom letzten Jahr wussten, wie lange das Packen dauert..und so war es auch dieses mal... einen ganzen Nachmittag und den nächsten Morgen noch dazu.. unsere Nachbarn bekamen Angst wir würden einfach abhauen und nicht mehr wieder kommen). Dann endlich, nach einem letzten Besuch bei meiner Mutter im Altersheim, (fällt mir ein bißchen schwer, weil ich immer hoffen muss das drei Wochen ohne mich alles gut geht), wird der Zündschlüssel gezündet und es geht los.. wir wollen es schaffen bis zur Nordsee zu kommen. Am Abend halten wir in der Nähe von Husum auf einem kleinen Campingplatz, gehen essen und dann schlafen wir die erste Nacht im Womo gut. Nach dem Frühstück fahren wir los nach Dänemark zur Fähre Hirtshals, für die wir am nächsten Tag mittags eine Überfahrt gebucht hatten. Wir sind am späten Nachmittag angekommen und da wir schon so früh da waren, gingen wir fragen, ob wir schon mit der Nacht-Fähre mitkommen, gegen eine bezahlbare Umbuchgebühr, sollte das so sein. Und es konnte losgehen...im Nachhinein würden wir das nicht mehr so machen, es war Stress pur, da wir mitten in der Nacht in Norge ankamen.

Ich würde auch nie wieder mit der Fähre fahren, weil wir unseren Hund nicht mit hoch aufs Deck nehmen durften. Wir hatten das falsch verstanden. Es hieß auf der Website der Fähre entweder der Hund bleibt im Auto, oder muss in eine Hundebox, was wir so verstanden, daß wir eine Hundebox mitnehmen müssen. Tja denkste! Wir extra eine teure Hundebox gekauft und kamen mit dieser an Deck an, sofort mussten wir unseren Hund wegbringen. Ich war fix und alle. Die besagten Hundeboxen waren Käfige in einem abgesperrten Raum unterhalb des Decks. Mein Mann sah sich das an und sagte keinesfalls kommt er da rein, also mussten wir den kleinen Racker ins Womo bringen und durften während der Fahrt zweimal nach ihm sehen. Aber es ging gar nicht so darum, das er mal eine Weile allein sein musste, was wäre gewesen wenn etwas auf dem Schiff passiert? Wir hätten nicht zu unserem Hund gedurft! Das war für mich unvorstellbar und Frauchen konnte die Fahrt null genießen, sondern war angespannt und nur froh, als wir endlich wieder ins Auto durften... nie wieder!
Zoll ging alles gut.. keine Kontrolle phu! wiedermal Glück gehabt!
Ehe wir den Stellplatz gefunden hatten, dauerte eine ganze Zeit, ein paar Jugendliche, die gut einem im Tee hatten, haben uns dann nachts um halb vier den Weg zum Stellplatz erklärt. Die Überraschung kam am frühen morgen, als wir nach nur vier Stunden Schlaf vom Presslufthammer aufgeweckt wurden und direkt am Bahnhof standen. Super!!! Mein Mann voll gerädert noch von der anstrengenden Fahrt vom Tag zuvor war sehr begeistert! Ein nicht so romantischer erster Tagesbeginn in Norge

Alles ist startklar, noch schnell ein Foto und dann....

Alles ist startklar, noch schnell ein Foto und dann....

wird der Zündschlüssel rumgedreht!

wird der Zündschlüssel rumgedreht!

Dalton hat es sich auch wieder bequem gemacht

Dalton hat es sich auch wieder bequem gemacht

Die erste Grenze

Die erste Grenze

Da war die Welt noch in Ordnung...mein Kleener, dann musste er vier Stunden im Auto bleiben.. das machen wir nie wieder ..versprochen!!!

Da war die Welt noch in Ordnung...mein Kleener, dann musste er vier Stunden im Auto bleiben.. das machen wir nie wieder ..versprochen!!!

Der erste Morgen in Norge...naja.... sehr ernüchternd

Der erste Morgen in Norge...naja.... sehr ernüchternd

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 13.06.2013
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 05.07.2013
Reiseziele: Norwegen
Der Autor
 
Claudia Kokkot-Würthele berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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