Abenteuer Südamerika

Reisezeit: März / April 2016  |  von Petra Jaworski

Von Chile nach Bolivien: La Paz - die höchstgelegene Hauptstadt der Welt

Unsere Ankunft in Boliviens Hauptstadt La Paz

Wir werden vom Hotel durch einen sehr netten Fahrer abgeholt. Wir merken schon, dass die Luft hier wieder dünner ist, aber sind erschlagen von der Hektik und dem Verkehr, der hier herrscht. An einem der Aussichtspunkte halten wir an und bekommen so einen ersten Eindruck von dieser gigantischen Andenmetropole. Rings herum schneebedeckte Berge, im Tal und den Hängen rote Flachbauten, die alle gleich aussehen. Hier gibt es keinerlei Hochhäuser, die den Blick stören könnten.

Unser Hotel im Herzen der Stadt ist traumhaft schön. Das La Casona liegt direkt neben einem großen Platz mit einer Kathedrale und ist so eine Oase in diesem ganzen Trubel. Wir atmen auf, als wir den hübschen Innenhof betreten und freuen uns über unsere hübschen Zimmer, vor denen eine bezaubernde Dachterrasse direkt von uns zu begehen ist.

Hübsches Atrium in unserem Hotel, ein sehr gepflegtes Ambiente in dieser pulsierenden Stadt

Hübsches Atrium in unserem Hotel, ein sehr gepflegtes Ambiente in dieser pulsierenden Stadt

Blick aus unserem Zimmer

Blick aus unserem Zimmer

Da wir hier in La Paz nicht sehr viel Zeit haben, beschließen wir , uns sofort ein Taxi zu rufen, um mit der Seilbahn eine Tour über die Stadt zu machen. Es klappt auch alles vollkommen reibungslos. Das Stadtbild ist bunt und voller Leben. Hier tragen unglaublich viele Frauen die traditionellen Trachten uns sehen so ziemlich exotisch aus mit ihren übergroßen hohen Hüten und weiten übereinander getragenen Röcken. Die gelbe Linie der Seilbahn ist die längste, wir sehen so am meisten und können langsam erahnen, welche Ausmaße diese gigantische Stadt hat. Viele Straßen kann man nicht ausmachen, die Häuser sind so dicht aneinander gebaut, man fragt sich, wie die Menschen überhaupt hierher gelangen.

Es wird bereits dunkel, als wir wieder zurückkommen, es bleibt uns nur noch Zeit fürs Abendessen. Zum ersten Mal esse ich ein leckeres Lamasteak und bin begeistert. Wir alle haben nun mittlerweile doch mit der großen Höhe zu tun, Kopfschmerzen und manchmal leichter Schwindel sind eindeutige Indizien.

Ein erster Blick auf die riesige Stadt

Ein erster Blick auf die riesige Stadt

Ein Häusermeer, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben, und praktisch ganz ohne Hochhäuser, alles ist gleich gebaut und ineinander verschachtelt.

Ein Häusermeer, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben, und praktisch ganz ohne Hochhäuser, alles ist gleich gebaut und ineinander verschachtelt.

Die Frauen in ihren wunderschönen Trachten prägen das Stadtbild

Die Frauen in ihren wunderschönen Trachten prägen das Stadtbild

Auf den Märkten wird verhandelt und wild gestikuliert

Auf den Märkten wird verhandelt und wild gestikuliert

Es ist nicht besonders warm hier, es wird selten - auch im Sommer über 18 Grad, nach der Wärme in der Wüste müssen wir uns hier ein wenig umstellen.

Es ist nicht besonders warm hier, es wird selten - auch im Sommer über 18 Grad, nach der Wärme in der Wüste müssen wir uns hier ein wenig umstellen.

Verkaufsfläche auf engstem Raum!

Verkaufsfläche auf engstem Raum!

Besondere Atmosphäre

Besondere Atmosphäre

Mit der gelben Linien fahren wir einmal quer über die Stadt und bekommen nun einen Eindruck von den Ausmaßen

Mit der gelben Linien fahren wir einmal quer über die Stadt und bekommen nun einen Eindruck von den Ausmaßen

Man sollte schwindelfrei sein!

Man sollte schwindelfrei sein!

Ich merke die Höhe nun schon, man wird einfach kurzatmiger und muß es langsamer angehen lassen

Ich merke die Höhe nun schon, man wird einfach kurzatmiger und muß es langsamer angehen lassen

Langsam wird es Abend, die Lichter gehen an, es wird Zeit, uns ins Hotel fahren zu lassen.

Langsam wird es Abend, die Lichter gehen an, es wird Zeit, uns ins Hotel fahren zu lassen.

© Petra Jaworski, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einer dreiwöchigen Reise, die in Buenos Aires begonnen und in Rio de Janeiro endete, bereisten wir Chile mit dem Ende der Welt in Patagonien, bestaunten die Atacama Wüste, befuhren die Panamericana, sahen den Titicacasee und bestiegen den Machu Picchu in Peru. Ein Traum, der mich immer noch gedanklich beschäftigt.
Details:
Aufbruch: 21.03.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 13.04.2016
Reiseziele: Argentinien
Chile
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Petra Jaworski berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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