Nepal 2018 - Zu Besuch bei Waisenkindern auf dem Dach der Welt

Reisezeit: Oktober 2018  |  von Ines Buchholz

11.10.2018 - Tag 2 im COU

Auf geht's zur Schule

Als wir wach werden herrscht im Waisenhaus schon buntes Treiben, Kinderstimmen beherrschen die Geräuschkulisse.
Punkt 9Uhr stehen sie in ihren Schuluniformen in einer Schlange zum Abmarsch bereit. Zu Fuß geht es zur Haltestelle und dann mit dem Bus zur Schule. Heute ist der letzte Schultag vor den Ferien. Wir begleiten Sie, um uns die Schule anzusehen und außerdem haben wir noch eine Überraschung für die Kinder.

Warten bis der Bus kommt

Warten bis der Bus kommt

Los geht's. Der Bus ist rappel voll und Dank der holprigen "Straßen", wird nun auch der letzte wach gerüttelt.

Los geht's. Der Bus ist rappel voll und Dank der holprigen "Straßen", wird nun auch der letzte wach gerüttelt.

In der Schule ist wieder Diziplin angesagt. Alle Schüler stehen in Reihen und etwas Bewegung ist angesagt. Es erinnert mich ein wenig an militärischen Drill.

In der Schule ist wieder Diziplin angesagt. Alle Schüler stehen in Reihen und etwas Bewegung ist angesagt. Es erinnert mich ein wenig an militärischen Drill.

Empfang

Wir werden ganz offiziell vom Direktor empfangen und sind aufgefordert ein paar Worte an die Kinder zu richten.

Gespräch mit dem Direktor

Beim Direktor im Büro serviert man uns Tee und etwas zu essen. Der Direktor berichtet stolz von seiner Schule und seinen Schülerinnen und Schülern. Sie haben schon einige Pokale im nationalen und internationalen Wettbewerb gewonnen. Auch eines unserer Kinder hat einen Pokal im Bereich Kunst gewonnen. Das halten wir natürlich im Bild fest.
Es scheint eine gute Schule zu sein, jedenfalls wird vieles jenseits des normalen Unterrichts angeboten ( diverse Sportarten, Musik, Tanz, Kunst ). Es ist eine Privatschule. Wir zahlen pro Kind. Zur Zeit unterstützen wir 15 Kinder.

Der Direktor ist absolut stolz auf die Pokale.

Der Direktor ist absolut stolz auf die Pokale.

Wir verabschieden uns mit einem gemeinsamen Foto.

Wir verabschieden uns mit einem gemeinsamen Foto.

Winterjacken für 50 Kinder :)

In Kathmandu hatten wir schöne Winterjacken für die Kinder entdeckt. Da wir nicht mit so vielen Kindern ins Geschäft fahren können, haben wir den Inhaber in die Schule bestellt. Er kommt mit dem Motorrad und hat eine paar Jacken zur Probe im Gepäck. Wir suchen einen leer stehenden Raum in der Schule auf und lassen die Kinder in kleinen Gruppen zur Anprobe kommen.

Einige der Kinder wissen noch gar nicht so Recht was mit ihnen geschieht.

Einige der Kinder wissen noch gar nicht so Recht was mit ihnen geschieht.

Nur die Großen ahnen voller Vorfreude was hier geschieht.

Nur die Großen ahnen voller Vorfreude was hier geschieht.

Jedes Kind probiert eine an. Die Farben werden später ausgesucht.

Jedes Kind probiert eine an. Die Farben werden später ausgesucht.

Die Kleinen warten brav.

Die Kleinen warten brav.

Zu Fuß durch den Ort

Wir sind heute mit Fulmaya zum Mittag verabredet. Dank einer Sponsorin aus Österreich und einem Ehepaar aus meinem Wohnort können wir ihr das College finanzieren. Dadurch konnten wir sie vor einer Zwangsverheiratung bewahren.

Alles ist furchtbar staubig.

Alles ist furchtbar staubig.

Wieder reiht sich Geschäft an Geschäft.

Wieder reiht sich Geschäft an Geschäft.

Treffen mit FulMaya

Ein kleiner Imbiss ist unser Treffpunkt. Er wird von Verwandten von Fulmaya betrieben. Wir freuen uns das Mädchen persönlich kennenlernen. Sie freut sich sehr über das Geschenk und die persönlichen Worte ihrer Sponsoren.
Auch von uns ein herzliches Dankeschön an alle die uns unterstützen. Die Hilfe kommt Vorort an und bereitet viel Freude! Für dieses Mädchen bedeutet es, eine völlig andere Lebensperspektive zu haben. Die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft.

Wir freuen uns Fulmaya nun endlich persönlich zu kennen. Auch Sie bekommt dank ihrer Sponsoren eine neue Winter Jacke.

Wir freuen uns Fulmaya nun endlich persönlich zu kennen. Auch Sie bekommt dank ihrer Sponsoren eine neue Winter Jacke.

Swayambhunath

Am Nachmittag beschließen wir spontan noch diese Tempelanlage zu besuchen.
An diesem Ort könnte ich Tage verweilen. Immer wieder ist Neues zu entdecken. So viele Tempel, Gebetsmühlen, Buddhas etc.
Die Anlage ist im Westen der Stadt Kathmandu auf einem Hügel gelegen. Sie ist ein Wahrzeichen der Stadt und UNESCO- Welterbe. Da hier unzählige Affen leben wird dieser Ort auch Affentempel genannt. Neben den buddhistischen Stupas und Tempeln gibt es hier auch hinduistische.

Im unteren Teil der Anlage ist der Buddha Park.

Im unteren Teil der Anlage ist der Buddha Park.

Im oberen Bereich ist ein Eintrittsgeld zu entrichten.

Im oberen Bereich ist ein Eintrittsgeld zu entrichten.

Wir zahlen deutlich mehr als die Einheimischen.

Wir zahlen deutlich mehr als die Einheimischen.

Direkt am Eingang sind schon die ersten Gebetsmühlen zu sehen.

Direkt am Eingang sind schon die ersten Gebetsmühlen zu sehen.

Nur wenige Stufen aufwärts sehen wir diese Stupas.

Nur wenige Stufen aufwärts sehen wir diese Stupas.

Nach weiteren Treppenstufen erreicht man diese wunderschöne Stupe.

Nach weiteren Treppenstufen erreicht man diese wunderschöne Stupe.

Ich kann mich nicht satt sehen.

Ich kann mich nicht satt sehen.

Noch ein Blick nach ganz oben.

Noch ein Blick nach ganz oben.

Ein hinduistischer Tempel

Ein hinduistischer Tempel

Noch mehr Gebetsmühlen

Noch mehr Gebetsmühlen

Blick über Kathmandu

Blick über Kathmandu

Sylvia und Tsering

Sylvia und Tsering

Die Affen turnen überall herum.

Die Affen turnen überall herum.

Dann wird uns noch diese schöne Athmosphäre mit der untergehenden Sonne geschenkt.

Dann wird uns noch diese schöne Athmosphäre mit der untergehenden Sonne geschenkt.

Kino

Am Abend zeigt Tseŕing den Kindern einen Film. Dank eines Volunteers haben sie seit kurzem einen Projektor. Als Leinwand dient ein Bettlaken. Die Kinder sind total aufgedreht vor lauter Freude.

Sie lieben es fotografiert zu werden.

Sie lieben es fotografiert zu werden.

© Ines Buchholz, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
"Gemeinsam für Kinder der Welt" so heißt nicht nur unser Verein, sondern es ist eine Herzensangelegenheit und ein Lebensmotto. Zusammen mit meiner Freundin Sylvia werde ich die Waisenkinder in Nepal besuchen, die wir mit unserem Verein unterstützen. Ich habe die Kinder und ihre Not vor zweieinhalb Jahren kennengelernt und seit dem ist es für mich zu einem Lebensinhalt geworden, dort zu helfen. Ich freue mich riesig das Land und die Kinder auf dem Dach der Welt wieder zu sehen.
Details:
Aufbruch: 04.10.2018
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 25.10.2018
Reiseziele: Nepal
Der Autor
 
Ines Buchholz berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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