"Ewige Stadt Rom" oder "Rom, Stadt der ewigen Schlangen"?

Reisezeit: Oktober 2018  |  von Peter Belina

Petersdom

Was ist schöner: Der Blick von der Kuppel in den Petersdom ...Weitere Bilder auf Facebook

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Die Kirche aller Kirchen

Die Kirche aller Kirchen. Hat nicht nur für Katholiken eine große Bedeutung, sondern begeistert mit Sicherheit jeden Besucher. Auch am Petersdom spürt man die erheblichen Veränderungen in der Stadt Rom in den vergangenen 30 Jahren. Am Petersdom merkt man sehr gut, wie sich die Sicherheitslage der Welt geändert hat, ist das Gotteshaus doch längst Hochsicherheitstrakt.

Löhnen, warten oder früh aufstehen?

Die Sicherheitskontrollen führen schnell zu langen Wartezeiten. Drei bis vier Stunden sind da keine Seltenheit. Klar, man kann Tickets für den eigentlich kostenlosen Besuch kaufen (ab 19,50 Euro aufwärts), damit man an den Schlangen vorbeigeführt wird. Tickets werden auch noch am Petersplatz selbst verkauft. 120 Euro hat ein windiger Händler verlangt. Ob man mit so einem Ticket auch tatsächlich ohne Schlange reinkommt, ist noch eine ganz andere Frage.

Plan B: Früh raus aus den Federn und um 7 Uhr am Petersplatz auf der Matte stehen. Wir sind ruck zuck reingekommen und haben den Flow mitgenommen, haben um 8 Uhr die Tickets für den Besuch der Kuppel bezahlt (8 Euro für die Treppe; 10 Euro für Lift und Treppe) und kamen ohne Wartezeiten hoch.

Die Gretchenfrage, die jeder für sich beantworten muss, lautet: Was ist spektakulärer: Der Blick von oben in den Dom oder der Blick auf den Petersplatz und Rom?

Beides hat einen hohen Wow-Faktor.

Regenbogenfarben

Für unser frühes Aufstehen wurden wir auch noch belohnt: Ein Regenbogen erwartete uns am Petersplatz.

© Peter Belina, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Alle Wege führen nach Rom. Doch, da ist was dran. Irgendwo müssen die Menschenmassen ja herkommen. Auch ja, es kommen auch noch welche per Flieger, Bahn, Rad oder zu Fuß. Und der Weg hier her lohnt sich...
Details:
Aufbruch: 10.10.2018
Dauer: 6 Tage
Heimkehr: 15.10.2018
Reiseziele: Italien
Der Autor
 
Peter Belina berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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