Wir setzen unsere Reise durch die Welt mit dem Ziel Südostasien fort!

Reisezeit: Januar / Februar 2020  |  von Gundula Henkel

Rundreise durch Myanmar: Abschied von Myanmar

Erholung am Ngapali Beach

Zum Abschluss unserer Rundreise nehmen wir eine Auszeit am Meer im Amazing Ngapali Resort am Ngapali Beach. Ca. eine Stunde Flug von Bagan, im Staat Rakhine gelegen, treffen wir am späten Vormittag ein und werden vom Hotelpersonal mit einem offenen Wagen abgeholt. Wir werden freundlich im Hotelgebäude empfangen. Die nächsten Tage sind wir nun in einer sauber und geschmackvoll gestalteten Anlage mit hohen Palmen, Blumenrabatten und gepflegtem Rasen untergebracht.. Kleine Bungalows in traditioneller Holzarchitektur und ein Hauptgebäude mit offenem Blick auf das Meer machen das Resort zu einem Erlebnis. Die Tische, entlang des Pools angeordnet, bieten einen traumhaften Blick auf das Meer. Vor allem Abend genießen wir den ungehinderten Anblick auf den Sonnenuntergang.
Wir beginnen unsere kleine Erholungspause von Pagoden, Tempeln und Stupas mit einem ausgiebigem Bad im warmen Meer.
Ngapali Beach gilt als einer der schönsten Sandstrände des Landes. Entlang der Küste gibt es zahlreiche Resorts unterschiedlichen Standards und Komforts, leider auch zahlreiche Investruinen, die den Gesamteindruck mindern. Im Inland hinter den Resorts verläuft eine befestigte Straße bis zum Südende des Strands, hier haben sich viele kleine Restaurants und Shops angesiedelt. Ihre Inhaber wittern das Geschäft mit den ausländischen Touristen.

Das Hotel bietet kostenlose Touren in die umliegenden Orte an. Fahrräder können ausgeliehen werden und wer möchte, kann sich auch auf den etwas in die Jahre gekommenen Fischerboote zur vor gelagerten Pearl Island bringen lassen, um dort im tiefen Wasser zu schnorcheln. Es lassen sich farbenfrohe Fischschwärme und Korallen beobachten. Wir haben von den Angeboten regen Gebrauch gemacht, aber auch ausgiebig Strand und Meer genossen.

Unser Bungalow. Unten rechts haben wir viele schöne Stunden mit Lesen, Schreiben und dem Blick auf das Meer verbracht.

Unser Bungalow. Unten rechts haben wir viele schöne Stunden mit Lesen, Schreiben und dem Blick auf das Meer verbracht.

Unser Bungalow in der Abendsonne

Unser Bungalow in der Abendsonne

Unser Blick auf das Meer.

Unser Blick auf das Meer.

Hier haben wir gefrühstückt und am Abend bei einem erfrischenden Drink den Sonnenuntergang genossen.

Hier haben wir gefrühstückt und am Abend bei einem erfrischenden Drink den Sonnenuntergang genossen.

Erkundungen in der Umgebung waren wie Ausflüge in eine andere Welt. Markttreiben in Twande.

Erkundungen in der Umgebung waren wie Ausflüge in eine andere Welt. Markttreiben in Twande.

Fischerei am Morgen im Dorf Lonthar an der Südspitze des Ngapali Strandes.

Fischerei am Morgen im Dorf Lonthar an der Südspitze des Ngapali Strandes.

Mit Ochsenkarren holen die Fischer den alltäglichen Fischfang von den vor der Küste angelegten Fischerbooten.

Mit Ochsenkarren holen die Fischer den alltäglichen Fischfang von den vor der Küste angelegten Fischerbooten.

Nachdem Fischfang wird der Fisch sortiert, filetiert undzum Trocknen ausgelegt oder aufgehängt.

Nachdem Fischfang wird der Fisch sortiert, filetiert undzum Trocknen ausgelegt oder aufgehängt.

Unser Schnorchel-Abenteuer.  Nach dem Frühstück werden wir von dem Fischboot abgeholt.  Papa und seine zwei Jungs sind die Crew.  Das Boot sieht weniger vertrauenswürdig aus, aber wir begeben uns hinein und werden eine Stunde lang zur vorgelagerten Perleninsel getuckert. Noch sind  kaum Wellen zu spüren, sodass ich die Fahrt recht gut überstehe. Kurz bevor wir die Insel erreichen, ankert das Boot, wir setzen unsere Schnorchelmasken auf und begeben uns ins Wasser, etwas mühsam, sodass ich erst einmal Abstand vom Schnorcheln nehme, letztendlich mich dann doch von Siegmund überzeugen lasse. Gott sei Dank, denn die Unterwasserwelt birgt farbenfrohe und große Fischschwärme sowie auch vielfach farbige Korallen. Der Wiedereinstieg ins Boot gestaltet sich schwieriger, weil Wellen aufkommen und das Boot schwer zu halten ist. Endlich haben wir es geschafft, und wir tuckern zurück, allerdings bei recht hohem Wellengang.

Unser Schnorchel-Abenteuer. Nach dem Frühstück werden wir von dem Fischboot abgeholt. Papa und seine zwei Jungs sind die Crew. Das Boot sieht weniger vertrauenswürdig aus, aber wir begeben uns hinein und werden eine Stunde lang zur vorgelagerten Perleninsel getuckert. Noch sind kaum Wellen zu spüren, sodass ich die Fahrt recht gut überstehe. Kurz bevor wir die Insel erreichen, ankert das Boot, wir setzen unsere Schnorchelmasken auf und begeben uns ins Wasser, etwas mühsam, sodass ich erst einmal Abstand vom Schnorcheln nehme, letztendlich mich dann doch von Siegmund überzeugen lasse. Gott sei Dank, denn die Unterwasserwelt birgt farbenfrohe und große Fischschwärme sowie auch vielfach farbige Korallen. Der Wiedereinstieg ins Boot gestaltet sich schwieriger, weil Wellen aufkommen und das Boot schwer zu halten ist. Endlich haben wir es geschafft, und wir tuckern zurück, allerdings bei recht hohem Wellengang.

Ein richtiges Abenteuer. Wir sind glücklich, als wir wieder festen Boden erreichen.

Ein richtiges Abenteuer. Wir sind glücklich, als wir wieder festen Boden erreichen.

Was wird in unserer Erinnerung bleiben?

Mit unserem kurzen Standurlaub nehmen wir Abschied von Myanmar. Was wird in unserer Erinnerung bleiben? Die Menschen auf jeden Fall, die uns überaus freundlich und zuvorkommend überall begegnet sind. Die Frauen und jungen Mädchen mit ihrem schönen Lächeln, den stets farbenfrohen und leuchtenden langen Röcken sowie farblich abgestimmten Oberteilen. Schlank und zierlich gebaut, bewegen sie sich flink und geschickt oft mit schweren Lasten auf Schultern oder auf dem Kopf tragend. Die schlanken Männern in ihren dunkel gemusterten Longyis und hellen Hemden, die gern roten Betel kauend auf ihren Transporträdern räkelnd oder in der Teestube sitzend im Schatten verweilen. Die niedlichen Kinder, die den Fremden schon von weitem mit dem allgegenwärtigem Mingalaba begrüßen. Auch sie sind in hellen Farben gekleidet. Und wir sind kaum einem Einheimischen begegnet, der keine der typischen offenen Sandalen trug. Selbst bei Staatsempfängen und festlichen Anlässen trägt Mann und Frau offene Sandalen und traditionellen Wickelrock!
Wir haben gelernt, dass in Myanmar jeder Mensch seinen eigenen Namen hat, der nicht wie bei uns üblich in Vor- und Zunamen unterschieden wird. Die vier Silben der bekannten Persönlichkeit Aung San Suu Kyi sollten daher vollständig in den Medien abgebildet werden. Auch ich habe früher irrtümlich angenommen Aung San wäre der Nachname, weil der Vater eben auch Aung San hieß. Aber das ist nicht richtig. Unsere Freundin Soe klärte uns auf, in Myanmar hat jeder Mensch seinen eigenen Namen, den er auch bei Heirat nicht verändert. Über die Namen lässt sich daher keine Familienzugehörigkeit erkennen. Aber im Alltag ist der Familienzusammenhang recht groß. Eltern leben mit den Kindern und Enkeln auf engstem Raum. Nicht allein weil es so preiswerter ist, sondern auch um der alten Tradition vom Zusammenhalt in der Familie gerecht zu werden. Sicher aber auch, weil es weder Kranken- noch Rentenversicherungen im Land gibt.

Unbedingt in Erinnerung werden wir auch das überaus schmackhafte Essen in Erinnerung behalten. Da das Angebot von Gemüse und Obst sowie Meeresfrüchten so groß und vielfältig ist, kann gut und gerne auf Fleisch verzichtet werden.. In den Restaurants wird neben Myanmar Küche – schmackhafte und für unsere Zungen oftmals sehr scharf zubereitete Fleisch- und Gemüsegerichte mit Reis oder Reisnudeln angerichtet – auch Thai- und chinesische Küche serviert. Die Küche ist durchweg sehr leicht und daher gut bekömmlich. Gewürzt mit vielen unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen, wie Knoblauch, Koriander, Zitronengras, Chili und vielem mehr . Wir haben uns immer wieder für die Curry Gerichte, so wird die Myanmar Küche in den Speisenkarten ausgewiesen, entschieden.

Am Ende unserer Reise durch Myanmar stellen wir fest, dass das Land alle Voraussetzungen und Potenzen für ein aufstrebendes und blühendes Land hat, in dem sich der Gast wohlfühlen und erholen kann. Die Menschen sind sehr gastfreundlich, es gibt so viele Naturschätze und das Klima ist einfach angenehm und zum Wohlfühlen, vor allem in der „kühlen“ Saison in unseren Wintermonaten. Wir können den Menschen nur wünschen, dass sie die Chancen nutzen.

Typische Myanmarküche: Reis mit vielen kleinen Gerichten, kalt und warm serviert in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Typische Myanmarküche: Reis mit vielen kleinen Gerichten, kalt und warm serviert in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Morgens wird gern warme Nudelsuppe gegessen, in die je nach Geschmack unterschiedliche Zutaten gegeben werden können.

Morgens wird gern warme Nudelsuppe gegessen, in die je nach Geschmack unterschiedliche Zutaten gegeben werden können.

Shan Frau mit Wickelrock und farbigem Kopfschmuck.

Shan Frau mit Wickelrock und farbigem Kopfschmuck.

Der knöchellange Wickelrock, das farblich passende Oberteil und die Sandale als Schuh dazu, so wegen sich die Frauen im Alltag als auch an Festtagen. Allein die Qualität des Stoffes und das Design unterscheiden sich von Anlass zu Anlass.

Der knöchellange Wickelrock, das farblich passende Oberteil und die Sandale als Schuh dazu, so wegen sich die Frauen im Alltag als auch an Festtagen. Allein die Qualität des Stoffes und das Design unterscheiden sich von Anlass zu Anlass.

Frauen und junge Mädchen im Alltag.

Frauen und junge Mädchen im Alltag.

© Gundula Henkel, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir beginnen in Myanmar, Yangon. Eine Rundreise schließt sich an, die am Meer enden wird. Danach fliegen wir über Bangkok nach Siem Reap, um uns die Tempelanlage Angkor Wat anzusehen. Im Anschluss geht es auf eine Rundreise durch Vietnam. Wir werden in Hanoi starten, fahren dann mit Bus und Bahn bis nach Ho Chih Minh Stadt, dem alten Saigon. Vier Wochen Wärme und sicher Sonne satt liegen vor uns. Wir werden eintauchen in neue und unbekannte Kulturen. Das gilt vor allem für Myanmar.
Details:
Aufbruch: 15.01.2020
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 14.02.2020
Reiseziele: Myanmar
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Gundula Henkel berichtet seit 26 Monaten auf umdiewelt.
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