Kenia-Reisebericht :Weltreise 2005

Kenia: Kenias Kueste

Die letzten 2 Wochen unserer Reise haben wir der Entspannung und Erholung gewidmet. Der erste Schritt dazu war die Zugfahrt von Nairobi nach Mombasa. Ganz vornehm in der 2. Klasse mit eigenem Abteil und einem sehr guten 4 Gaengemenue sind wir gemuetlich durch die Nacht gerattert. Der Zug ist noch ein Ueberbleibsel der britischen Herrschaft hier in Kenia. Im Speisewaggon durften wir teilweise mit altem Silberbesteck speisen. Stefan hat das Geschehen beim Abendessen sehr treffend betitelt: Weihnachtsessen im Gefaengnis, serviert von Gefangenen! Denn genau so haben die Kellner dreingeschaut! War lustig!

Mombasa war eigentlich immer nur unsere Durchreisestadt. Aber trotzdem haben wir uns ein bisschen was angesehen. Ein gleich ersichtlicher Unterschied zum Rest von Kenia ist die hohe Anzahl von muslemischen Menschen. Auch kam uns der Lebensstandard etwas hoeher vor wie sonst wo in Kenia, abgesehen von Nairobi natuerlich. Sehr schoen fanden wir die massive Festung Fort Jesus und die Altstadt mit den vielen verwinkelten engen Gassen und schoenen Gebaeuden. Sonst ist Mombasa sehr geschaeftig, viel Verkehr, viele Menschen und Einkaufsmoeglichkeiten.

Fort Jesus

Fort Jesus

Nur 2 Stunden suedlich von Mombasa liegt der paradisische Tiwi-Beach: weisser Sand, Palmen, gruenes Hinterland und blaues Wasser! Der richtige Ort um zu entspannen und die Ruhe zu geniessen. Die einzige Aufregung am Tag war, als eine Affenbande immer wieder die Fruechte einer Familie geklaut hatte. Genuesslich haben sie diese dann hoch oben in den Baeumen verspeist!
Erwaehnenswert ist auch noch, wie warm das Meerwasser momentan ist! Wir waren noch nie in annaehernd so warmen Wasser schwimmen!

Ueber Mombasa sind wir dann eine weiterer Tagesreise nach Norden gefahren. Die kleine Insel Lamu haben wir als letzte Station unserer Reise besucht! Vom Festland ist es nur ein Steinwurf bis zur Insel, aber doch ist es wie das Eintauchen in eine andere Welt! Auf Lamu gibt es keinen motorisierten Verkehr (fast, einen Traktor und 2 Motorraeder haben wir gesehen). Statt dessen dienen Esel als Last- und Reittiere. Die Stadt Lamu ist sehr kompakt gebaut, viele enge Gassen ohne Namen schlaengeln sich zwischen die Haeuser durch. Nach einem etwas ungluecklichen Start (ich hatte mit dem ersten Mann am Pier, der mich angesprochen hatte, eine heftige Auseinandersetzung, die Stefan dann schlichten musste) haben wir dann das wirklich perfekte Zimmer fuer uns gefunden. Stellt euch mal folgendes vor: weiss getuenchte Fassade, im Erdgeschoss 2 Schlafzimmer mit Bad und WC, im ersten Stock eine Kueche, ein grosses Esszimmer und eine Fruehstuecksterasse und im 2.Stock dann das 'Wohnzimmer': eine riesige teilweise ueberdachte Terasse mit Haengematte, Haengebett, Baenken, Tischen und Blick auf das Meer! Also ein Privathaus das vermietet wird. Die ersten 2 Naechte teilten wir das Haus mit einem sehr netten Paar aus Belgien und fuer die restlichen Tage hatten wir das Haus fuer uns alleine! Das war ein Leben!! Wir haben die paar Tage dort sehr genossen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einem Jahr um die Welt: Südostasien, Australien, Neuseeland, Mittel- und Südamerika, Afrika. Nur um zu sehen, ob die Welt wirklich rund ist ...
Details:
Aufbruch: 02.05.2005
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 12.04.2006
Reiseziele: Ecuador
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Titikakasee
Südamerika
Neuseeland
Australien
Westküste Australien
Indonesien
Lombok
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Der Autor
 
Iris Lumetzberger und Stefan Pointner berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Iris Lumetzberger und sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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