Peru-Reisebericht :Weltreise 2005

Peru: Machu Picchu

Machu Picchu, die verlorene Inkastadt, ist nur von Cusco aus mit dem Zug zu erreichen. Da diese Ausgrabungsstaette weltbekannt ist, zieht sie sehr viele Touristen an. Speziell jetzt um diese Zeit ist Hochsaison und zum ersten Mal waehrend unserer bisherigen Reise kommen wir mit Massen von Touristen in Beruehrung. Die Plaetze im Zug sind begrenzt und nach 2 Stunden anstellen, haben wir gerade noch 2 Plaetze in der teureren Klasse ergattert. Die
billige Klasse war schon eine Woche im Voraus ausgebucht...
Taeglich besuchen ca. 1000 Touristen Machu Picchu. Viele davon ueber einen Tagesausflug von Cusco aus. Um den Massen der Leute zu entgehen und den ganz besonderen Moment des Sonnenaufgangs ueber den Ruinen zu erleben, verbrachten
wir eine Nacht in Aquas Calientes, eine kleine Stadt am Fusse von Machu Picchu und gleichzeitig auch die Endstation des Zuges. Die Zugfahrt war sehr schoen und brachte uns von der Bergregion wieder einmal auf knapp 2000m runter. Hier ist ploetzlich wieder alles gruen, ein fuer uns schon
ungewohnter Anblick.

Am naechsten Tag hiess es dann sehr bald aufstehen um den ersten Bus um 06:00 zum Eingang zu erwischen. Wir waren dann schon in der Morgendaemmerung bei den Ruinen. Zwar auch schon mit einigen anderen Menschen, aber trotzdem
konnten wir den Anblick ohne Menschenmassen fuer einige Zeit geniessen. Und dieser Anblick ist schon sehr monumental. Die Stadt liegt auf einem Bergruecken. Sehr gut erhalten sind die Terassen fuer den landwirtschaftlichen Anbau, Haeuserreste und Tempel. Unglaublich, wie die
Menschen frueher (um 1460) mit den einfachsten Werkzeugen so perfekte Mauern errichten konnten. Die Steine passen ohne den kleinsten Zwischenraum ineinander.

Um Machu Picchu in seiner ganzen Pracht zu sehen, sind wir auf den Waynapicchu gewandert. In einer Stunde ueber einen steilen Weg und durch sehr enge Hoehlen erreichten wir den Gipfel und hatten bei strahlendem Sonnenschein einen super Ausblick. Die Muehe hatte sich wirklich gelohnt.
Nicht umsonst pilgern so viele Touristen taeglich hierher!!

Mittlerweile sind wir schon 3 Monate unterwegs und die Zeit auf dem suedamerikanischen Kontinent ist leider schon zu Ende. Morgen (Sonntag, 31.Juli) fliegen wir auf die Osterinsel!! Mit diesem Hoehepunkt werden wir dann weiter Richtung Westen fliegen und neue Welten erkunden...
Natuerlich berichten wir euch weiter ueber unsere Erlebnisse.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einem Jahr um die Welt: Südostasien, Australien, Neuseeland, Mittel- und Südamerika, Afrika. Nur um zu sehen, ob die Welt wirklich rund ist ...
Details:
Aufbruch: 02.05.2005
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 12.04.2006
Reiseziele: Ecuador
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Titikakasee
Südamerika
Neuseeland
Australien
Westküste Australien
Indonesien
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Weltweit
Der Autor
 
Iris Lumetzberger und Stefan Pointner berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Iris Lumetzberger und sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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