Island - Feuer, Eis und Sprudelbecken!

Reisezeit: Mai / Juni 2012  |  von Sandra und Hannes

Vík & Skógar

"Wollen wir auf den Hügel nebenan, um an das frische grüne Gras zu kommen und um einen besseren Ausblick zu haben", fragt das Schaf das Pferd.

"Ja!", antwortet das Pferd. "Nur wo du hinsiehst, da gehen wir bestimmt nicht rauf!"

"Määäääähhhh"

Ja-ja, am südlichen Ende von Island gibt's es viel zu sehen!
Wobei es heute Morgen gar nicht gut aussieht. Dicke Wolken hängen über uns, Perioden von Regen und kurzen Regenpausen wechseln sich im Viertelstundentakt ab.
Isländer meinen dazu: wenn dir das Wetter in Island nicht gefällt, dann warte 10 Minuten, es wird anders sein!

Den Vormittag verbringen wir im Museum in Skogar.
1. Wir bleiben trocken!
2. Das Museum ist ohnehin als eines der besten in Island bekannt, um die Geschichte der Insel kennenzulernen. Somit war es sowieso in unserem Reiseplan!

Auch alte isländische Häuser sind zu betrachten, diesmal der Baustil um das Jahr 1900

Auch alte isländische Häuser sind zu betrachten, diesmal der Baustil um das Jahr 1900

Hannes darf noch einmal die Schulbank drücken

Hannes darf noch einmal die Schulbank drücken

Hannes betet zum Sonnengott um besseres Wetter

Hannes betet zum Sonnengott um besseres Wetter

Da eine wirkliche Wetterbesserung nicht in Aussicht steht, fahren wir die 40km zurück nach Vik. Gestern sind wir schon durchgefahren - es ist die einzig wirkliche "Stadt" mit Infrastruktur im Süden. Hier können wir zumindest die Kaffeehäuser unsicher machen, und wenn´s doch besser wird, dann wollen wir den Vogelfelsen besteigen, um vielleicht doch Puffins (Papageitaucher) an Land zu entdecken.

Und wirklich: nach dem Mittagessen und Frühnachmittäglichem Kaffee öffnet sich die Wolkendecke. Die Sonne strahlt, und die sattgrüne Landschaft strahlt mit. Wahnsinn, wie schön plötzlich das Leben sein kann!

Wir nehmen zuerst eine alte Gravelroad mit dem Auto auf den bereits erwähnten Vogelfelsen in Angriff. Scheiße ist die steil, und noch dazu die Löcher! Wir sitzen selbst mit unserem SantaFe fast auf - uns geht der Arsch auf Grundeis! Rückzug!

Nun ja, es war nicht allzu schlimm - wir nehmen aber doch lieber eine andere Route. Diese führt zwar auf der von Vik abwandten Seite nicht den Felsen hinauf, dafür aber an den Fuß heran. Und hier ist an dem wunderschönen Strand noch dazu eine herrliche Basaltwand zu betrachten! Ein super Plätzchen!

Vik im Regen

Vik im Regen

Bei der Rückfahrt halten wir Ausschau, ob von dieser Seite ein Weg hinaufführt. Mit etwas Glück erspähen wir einen Motocrosser, der sich einen Weg herunterkämpft. Kurz noch die Karte studiert, und ja, den Weg wandern wir hinauf!

knapp 6,5km legen wir zurück, die sich trotz fehlender Puffin-Sichtung wieder mal lohnen

knapp 6,5km legen wir zurück, die sich trotz fehlender Puffin-Sichtung wieder mal lohnen

Blick auf das Kap Dyrholaey: während der Brutzeit der Papageitaucher für Besucher gesperrt

Blick auf das Kap Dyrholaey: während der Brutzeit der Papageitaucher für Besucher gesperrt

Auf der Heimfahrt nehmen wir spätabends schlussendlich noch den Skogarfoss mit, leider mit wieder schlechter werdendem Wetter. Mit diesem Wasserfall haken wir den wohl Schönsten der Insel ab, und langsam stellt sich der befürchtete "Wasserfallflash" ein.

60m fällt er in die Tiefe

60m fällt er in die Tiefe

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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einer 17-tägigen Rundreise wollen wir die Insel kennenlernen und erleben. Ein langer Traum wird endlich wahr...
Details:
Aufbruch: 24.05.2012
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 09.06.2012
Reiseziele: Island
Der Autor
 
Sandra und Hannes berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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