Island - Feuer, Eis und Sprudelbecken!

Reisezeit: Mai / Juni 2012  |  von Sandra und Hannes

Wanderbarer, unterhaltsamer Mývatn

If you believed they put a man on the moon, man on the moon...
Willkommen am Mond!

That's one small step for Hannes, one giant leap for mankind

That's one small step for Hannes, one giant leap for mankind

Nun ja, nicht wirklich der Mond, aber das Schwefelfeld von Hverir kommt dem schon nahe!
Wir befinden uns in einem der vulkanisch aktivsten Gebiete Islands. Ringsherum brodelnde Schlammlöcher, dampfender Erdboden und fauchende Solfatare.

Wahnsinn!

die kochenden Schlammtümpel

die kochenden Schlammtümpel

und einer von einigen Solfataren auf dem Feld

und einer von einigen Solfataren auf dem Feld

Nicht nur das Feld selbst kann besucht werden, mit dem Berg Njamafall kann man eine schöne Wanderrunde durchs Gebiet ziehen. Knapp 5km sind dafür zu bewältigen.
Der Aufstieg ist zwar nicht so hoch wie unser gestriger Gipfelsieg, hat´s aber dennoch in sich, der Trampelpfad den Hang hinauf ist teils ganz schön rutschig!

der Ausblick entschädigt für die Strapazen

der Ausblick entschädigt für die Strapazen

mächtig - mächtiger - Dettifoss

Unsere 2te Station des Tages ist zugleich der leistungsstärkste Wasserfall Europas: der Dettifoss
Ein 10minütiger Spaziergang führt vom Besucherparkplatz zum Wasserfall. Hier kann man auf diversen Wanderwegen zu weiteren Fallstufen des Flusses wandern, wir machen aber nur diesen Fall.
Von der westlichen Seite, an der auch wir stehen, kann man dem Dettifoss richtig nahe kommen, und seinen "Atem" spüren - eine feuchte Angelegenheit!

Wieder zurück im Krafla-Vulkansystem geht es ins jüngste Lavafeld Islands. Die bisher letzte Ausbruchsserie der Krafla fand von 1975 bis 1984 statt, die sogenannten Krafla-Feuer.

Heute können wir in einem Teil des Gebietes auf einer Wanderroute von gut 5km durch die verhältnismäßig frische Lava stapfen.

Geothermalkraftwerke im Krafla-Gebiet: wahnsinnig laut, wenn man den Bohrlöchern zu nahe kommt

Geothermalkraftwerke im Krafla-Gebiet: wahnsinnig laut, wenn man den Bohrlöchern zu nahe kommt

kein Schwarzweißfoto! Wir müssen des Öfteren auch durch Schnee...

kein Schwarzweißfoto! Wir müssen des Öfteren auch durch Schnee...

ein Lavastrom über den Hang herab

ein Lavastrom über den Hang herab

hat hier jemand "Huhnchen" bestellt?

hat hier jemand "Huhnchen" bestellt?

Gleich in der Nähe: der Viti-Krater...

Gleich in der Nähe: der Viti-Krater...

...und solch Hochlandtruck.  Sowas wollen wir auch fürs nächste Mal!

...und solch Hochlandtruck. Sowas wollen wir auch fürs nächste Mal!

Mann, Mann, Mann - nach sovielen Wanderungen muss mal ne Pause her, etwas zu Essen und ich muss ja schon aufs Klo!

das obligatorische Häufchen-mach-Bild darf nicht fehlen

das obligatorische Häufchen-mach-Bild darf nicht fehlen

Unser stärkendes Mittagsmahl im Vogafjos

Unser stärkendes Mittagsmahl im Vogafjos

Apropos Vogafjos! Ein wirklich tolles Restaurant direkt am See (Ostseite, unterhalb von Reykjahlid) mit nicht alltäglichem Ambiente! Während dem Essen kann man z.B. beim Melken zusehen, denn Gastraum und Kuhstall sind nur durch Glas getrennt. Unsere Hütten (die Zimmer sind etwas abseits) für die 3 Nächte am Myvatn gehören auch zu Vogafjos, das Frühstück findet entsprechend auch hier statt. Die Küche ist ausgezeichnet und sehr regional gestaltet - Empfehlenswert!

wer guckt blöder drein: obiger oder unterer? (Antworten bitte ins Gästebuch)

wer guckt blöder drein: obiger oder unterer? (Antworten bitte ins Gästebuch)

Gestärkt geht es weiter in die "dunklen Burgen".

Hannes likes Dimmuborgir, you see?

Hannes likes Dimmuborgir, you see?

Bizarr geformte Lavaformationen sind zu bestaunen. Einer der längeren Tracks führt an allen sehenswerten Skulpturen vorbei (ca. 3,5km). Nur Elfen oder Trolle haben wir nicht gesehen, obwohl Dimmuborgir als Unterkunftsort derer angesehen wird. Zur Weihnachtszeit sind aber mit Sicherheit die Yule Lads anzutreffen...

die markanteste Formation: Kirkja

die markanteste Formation: Kirkja

Mit einem kleinen allerletzten Zwischenstopp am See in Höfði beschließen wir den ereignisreichen Tag. Wir scherzen selbst:"wäre die Höfdi heit a genug gwesen?"

...könnt schon sein, doch der Tag war wie beschrieben einfach wunderschön und perfekt!
Bis bald und bleibt neugierig: kurzfristig haben wir beschlossen in Husavik eine Waltour zu machen...

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Die Reise
 
Worum geht's?:
In einer 17-tägigen Rundreise wollen wir die Insel kennenlernen und erleben. Ein langer Traum wird endlich wahr...
Details:
Aufbruch: 24.05.2012
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 09.06.2012
Reiseziele: Island
Der Autor
 
Sandra und Hannes berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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