Nepal 2018 - Zu Besuch bei Waisenkindern auf dem Dach der Welt

Nepal-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober 2018  |  von Ines Buchholz

14.10.2018- Tag 5 im COU

Tag 5 - Langeweile macht sich breit

Es ist Ruhe eingekehrt. Es ist deutlich zu spüren das bereits die Hälfte der Kinder auf dem Weg zu ihren Familien ist. Auch heute werden noch einige abgeholt. Die anderen beschäftigen sich mit malen, lesen und spielen. Es ist aber auch Langeweile die sich breit macht.

BINGO

BINGO

Wieder treten einige den langen Weg in ihre Heimatdörfer an.

Wieder treten einige den langen Weg in ihre Heimatdörfer an.

Blick durch den Zaun.

Blick durch den Zaun.

Deko für das Festival

Ich wunderte mich zunächst über das Tun von Didi und Dei.

Mais und Sand in einen Topf, Wasser dazu und mit einer Plastiktüte einwickeln. Dann ab in die Sonne.

Mais und Sand in einen Topf, Wasser dazu und mit einer Plastiktüte einwickeln. Dann ab in die Sonne.

Nach ein paar Tagen entstehen kleine Pflänzchen die sie als Deko für das Festival nutzen.

Nach ein paar Tagen entstehen kleine Pflänzchen die sie als Deko für das Festival nutzen.

Der schönste Platz ist immer in der Küche

Verbotener Platz

Verbotener Platz

Didi bereitet wieder etwas zu Essen. Sie kocht ausgezeichnet.

Didi bereitet wieder etwas zu Essen. Sie kocht ausgezeichnet.

Anjurana hilft in der Küche.

Anjurana hilft in der Küche.

Ein Blick in die Töpfe lohnt immer. Heute gibt es wieder lecker Brot.

Ein Blick in die Töpfe lohnt immer. Heute gibt es wieder lecker Brot.

Hoffnung auf eine bessere Zukunft

Kinder die hier leben stammen aus armen Familien, die sie nicht durchbringen können. Manche haben einen Elternteil verloren oder gar Beide. Andere haben Eltern die so arm oder krank sind, das sie nicht für ihre Kinder sorgen können. Auch Alkoholismus ist ein Problem. Die Schiksale der Jungen und Mädchen sind vielfältig. Insbesondere die Mädchen trifft es oft hart. Sie werden aus der Not heraus früh zwangsverheiratet oder abgeschoben. Wer hier im Waisenhaus landet hat Glück gehabt. Hier bekommen sie regelmäßig Essen und eine gute Schulausbildung auf einer Privatschule. Hier wird sich um sie bemüht und gekümmert. Sie alle sind liebenswert und hoffen auf Unterstützung, denn ohne Spenden und Patenschaften geht es nicht. Der nepalesische Staat hilft nicht.

Sylvia erledigt Büroarbeit für unseren Verein www.gemeinsamfuerkinder.org. 
Wir konnten in den letzten Tagen zwei Patenschaften vermitteln. 
Da freuen sich alle Beteiligten, insbesondere die Kinder. Es gibt ihnen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Sylvia erledigt Büroarbeit für unseren Verein www.gemeinsamfuerkinder.org.
Wir konnten in den letzten Tagen zwei Patenschaften vermitteln.
Da freuen sich alle Beteiligten, insbesondere die Kinder. Es gibt ihnen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Auch Anju hofft auf einen Paten.

Auch Anju hofft auf einen Paten.

Ebenso dieser Sonnenschein - Sunjina

Ebenso dieser Sonnenschein - Sunjina

© Ines Buchholz, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
"Gemeinsam für Kinder der Welt" so heißt nicht nur unser Verein, sondern es ist eine Herzensangelegenheit und ein Lebensmotto. Zusammen mit meiner Freundin Sylvia werde ich die Waisenkinder in Nepal besuchen, die wir mit unserem Verein unterstützen. Ich habe die Kinder und ihre Not vor zweieinhalb Jahren kennengelernt und seit dem ist es für mich zu einem Lebensinhalt geworden, dort zu helfen. Ich freue mich riesig das Land und die Kinder auf dem Dach der Welt wieder zu sehen.
Details:
Aufbruch: 04.10.2018
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 25.10.2018
Reiseziele: Nepal
Der Autor
 
Ines Buchholz berichtet seit 34 Monaten auf umdiewelt.
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