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Malaysia-Reisebericht  |  Reisezeit: August 2018 - Juli 2019  |  von Sara, Lola, Sonja, Michael Schegg

Malaysia und Südthailand: Ab auf die Insel

Nach ein paar Tagen in Penang fahren wir 7 Stunden mit dem Bus nach Kota Bharu im Nordosten Malaysias. Wir sind froh, dass Lola und Sara keine Probleme mehr mit den langen Busfahrten haben. Natürlich macht es mit Grosi und Opa noch viel mehr Spass als sonst.

Die grosse Stadt hat kaum Touristen, denn diese kommen vor allem wegen den Inseln in den Osten. Es gibt aber einiges zu sehen und auf den vielen verschiedenen Märkten werden unsere Taschen immer voller mit frischen Früchten, Kleidern und Gewürzen.

In Kota Bharu hört man den ganzen Tag lang Vogelgezwitscher, allerdings nicht von richtigen Vögeln. Nein, diese Stadt wird tatsächlich von Spatzengesang beschallt, mit der Hoffnung, dass die Spatzen ihre Nester hier bauen. Diese Vögel werden dann später als Delikatesse gegessen.

Sie sind aber auch Vogelliebhaber, denn am Freitag und Samstag Morgen gibt es einen Vogelgezwitscher-Wettbewerb.
Diese Vögel (alle haben die gleiche thailändische Vogelsorte im Käfig) werden nach dem Pfeifen, dem Herumhüpfen im Käfig und der Häufigkeit des Pfeiffens beurteilt. Die Jurie bestaunt jeden Vogel für eine Minute und vergibt Punkte. An manchen Tagen sind das weit über 100 Vögel, denn der Gewinner bekommt umgerechnet 25.- Franken und bezahlt zum Mitmachen nur 4.- Franken.
Wir hören kaum ein Unterschied des Pfeifens, freuen uns aber über die wunderschönen Käfige, mit den schwarz-weissen Vögeln und ihren roten Wangen.

Übrigens sind die Einheimischen sehr hilfsbereit, wenn man für längere Zeit rum steht, wird man oft gefragt ob man uns helfen könne. Allerdings ist der Freitag (Gebetstag der Muslime) hier in Kota Bharu für Nichtmuslime nicht sehr interessant, denn ausser ein paar Einkaufszentren ist alles geschlossen. Sogar die Suche nach einem Restaurant wird zu einer ernst zu nehmenden Aktion.

Ab auf die kleine Insel.

Von Merang bringt uns ein Speedboot auf die Insel Pulau Lang Tengah. Auf dieser Insel gibt es 3 Resorts und ein Restaurant. Die meiste Zeit liegen wir alleine am Strand unter Palmen, denn die Saison hat gerade erst begonnen.
Michael absolviert einen Tauchkurs und wir Anderen erfreuen uns an den Tieren direkt vor der Haustüre.
Manchmal wird man von kleinen Haien umzingelt und Sara hat sogar eine Wasserschildkröte entdeckt. Die bunten Papageienfische sind hier ganz schön frech und knabbern uns an oder verfolgen uns.

Am Samstag sind wir froh, dass wir die Insel verlassen. Die Ferien der Malayen haben soeben begonnen und die Ruhe am Strand ist vorbei.
In Penarik wollten wir die synchron-blinkenden Glühwürmchen bestaunen aber alle Unterkünfte sind ausgebucht. Also lassen wir uns kurzerhand vom Grabfahrer zurück nach Kota Bharu fahren. Hier übernachten wir für eine Nacht bei Privatleuten, die sehr herzlich für uns sorgen.
Am nächsten Tag haben wir einen Bus nach Ipoh gebucht, allerdings kommt er fast 2 Stunden zuspät. Ipoh liegt wieder im Westen und wir fahren durch einen sehr hügeligen Nationalpark. Nach einiger Zeit ertönt ein penetranter Warnsignal wegen Überhitzung des Motors und wir legen einige Pausen für den Bus ein. Der schlaue Busfahrer schohnt den Motor beim Abwärtsfahren, was allerdings die Bremse überhitzt. Und so werden wir abwechslungsweise mal vom Warnsignal beschallt oder wir werden vom Gestank der heissen Bremsen umhüllt. Wir sind froh, als wir die hügelige Landschaft hinter uns haben und denken, jetzt kann es nicht mehr all zu lange gehen.
Leider haben wir nicht mit dem enormen Stau in der Ferienzeit gerechnet. Anstelle der 6 Stunden Fahrt kamen wir erst nach 12 Stunden an.
Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich froh, dass wir unsere Autos in der Schweiz alle paar Jahre vorführen laßen müssen. Denn hier sehen wir immer wieder Autos am Strassenrand stehen, die wegen dem Stau überhitzt sind, auch Busse bleiben stehen. Es ist ein riesiges Durcheinander und es sind unglaublich viele Pannen gemeldet.
Müde fallen wir kurz vor 24.00 Uhr in unsere Betten.

Die Altstadt von Ipoh ist, mit den alten Kolonialbauten, ähnlich wie Penang. Allerdings sind die meisten Läden hier geschlossen. Nur am schönen alten Bahnhof wimmelt es von Leuten die mit dem Zug weiter reisen möchten.

Bevor unser Abenteuer in Sulawesi weiter geht verbringen wir wieder einmal einige Tage in Kuala Lumpur.

Michael ist schon ein eichtiger Asiate, mittlerweile kauft er Durian als Dessert

Michael ist schon ein eichtiger Asiate, mittlerweile kauft er Durian als Dessert

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unser Reisehunger ist noch nicht gestillt. In der Zwischenzeit hat sich unsere Reisegruppe jedoch um zwei Kinder vergrössert
Details:
Aufbruch: 02.08.2018
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 09.07.2019
Reiseziele: Thailand
Indonesien
Australien
Malaysia
Laos
Der Autor