Balkan - entlang der Adria
Ulcinj
17. - 20.06.2026
Ulcinj ist die südlichste Stadt Montenegros (ca. 11.500 Ew.). Die etwa 72 km bis dorthin fuhren wir relaxed die Panoramastraße entlang und genossen immer wieder den Ausblick aufs Meer. Kurz vor dem Ziel öffnete ich im Booking.com die Wegbeschreibung zum Hotel und dann waren wir nicht mehr relaxed. Google führte uns mitten in der Stadt auf engste, betonierte "Straßen" zwischen Häusern, die nicht Hotel ähnelten, den Berg hoch, hin und her, dann wieder hinunter. Endlich trafen wir auf eine Dame, die sich unser erbarmte. Sie führte uns im Konvoi mit ihrem Auto aus diesem Labirinth. Unser Hotel "Villa de Lux" befand sich ganz in einem anderen Teil der Stadt direkt über dem Meer.
Am Abend spazierten wir in die Altstadt und erfreuten uns bei einem Glas Wein bzw. einem Krügerl Bier (es waren jeweils 2) an der Aussicht.
Die Uferstraße wird ab 20.00 h zur Fußgängerzone und dann wird flaniert. Die Steinmauer entlang der Straße wird zum Treffpunkt von Alt und Jung und sitzend wird Eis geschleckt, getratscht oder die Vorübergehenden betrachtet.
Der Stadtstrand Male Plaza sagte uns nicht so zu, da hier das Meer sehr seicht ist. Ein freundlicher Kellner gab uns den Tip, in die kleine Bucht Liman II hinter der Altstadt zum Schwimmen zu gehen. Wir parkten bei der Festung und zahlten für 4 Stunden im Vorhinein. Ein Paar Schritte hinunter und dann, ein Schock: Schmutz Überall, kaputte Liegen, kaputte Strohschirme und das für EUR 20,-- die Garnitur! Nein danke - abgelehnt! Wie tauchten kurz ins Wasser, trockneten uns auf den Steinen und zogen wieder von dannen. KI wusste von einem anderen schönen ca. 5 km entfetnten Strand. Die Fahrt dorthin führte uns durch eine Bucht mit etwa 18.000 durchschnittlich 800 Jahre alte Olivenbäume. Je näher wir zum Strand kamen umso mehr wirkte alles irgendwie verlassen. Der Strand versteckte sich hinter großen Zypressen vor denen einig Auro parkten. Auch wir fanden einen Parkplatz im Schatten. Und dann die Überraschung, nur mehr Ruinen, ein Swimmingpool mit Brackwasser, am Hang lauter verfallene kleine Häuschen und überall dazwischen wunderschön blühende Olianderstauden. Es war nicht einladend dort zu verweilen. Unsere Recherche ergab, dass das im früheren Jugoslawien die Menschen hier für Militärzwecke enteignet wurden. Dann wurde ein Erholungsresort für Offiziere und ihr Familien eingerichtet. Seit dem Zerfall des kommunistischen Staates laufen Besitzstreitigkeiten, aber der Strand ist seit 2011 wieder öffentlich.
Dann hieß es halt auf zum bekannten 12 km langen Sandstrand südlich von Ulcinj. Hier reiht sich ein Liegestuhlabschnitt nach dem anderen. Immer wieder Publicstrände dazwischen und alles schön gepflegt. Aber das Wasser ist hier auch sehr seicht. Wir stellten unsere Liegen am Parkplatz im Schatten von großen Bäumen auf und machten ein Nickerchen.
Am Heimweg bemerkten wir Schilder die zu Klippenstrandbäder führten. Kein KI und kein Reiseführer machte uns darauf aufmerksam. Am nächsten Tag machten wir uns schon früh per pedes auf dem Weg, denn Unsere Wahl viel auf das Sapore di Mare und das war nur ca. 800 m von unserem Hotel entfernt.
Etwas weiter gibt es noch einen eigen Strand für Frauen. Scheinbar sehr schön und gut besucht.
| Aufbruch: | 31.05.2026 |
| Dauer: | 4 Wochen |
| Heimkehr: | 28.06.2026 |
Kroatien
Bosnien und Herzegowina
Montenegro
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