Balkan - entlang der Adria
Trogir
03. - 06.06.2026
Vor der Weiterfahrt gabs noch einen vollen Tank für unseren Blacky (EUR 1,61/l). Da es regnete nahmen wir die Autobahn Richtung Split. Ein kurzes WhatsApp an Peter, wir kommen auf einen Kaffee vorbei, hatte zur Antwort, er ist leider in Banja Luca und nicht in Biograd.
Inzwischen schüttete es wie aus Kübeln gegossen, daher war kein Küste entlangfahren angesagt um die hübschen Städtchen zu besuchen.
Angekommen nach ca. 210 Kilometer bei unserer für 4 Nächte gebuchten Villa Segetski drovi, etwas außerhalb von Trogir, blieben wir eine zeitlang im Auto sitzen, da es noch immer volle regnete.
Von unserer Suite waren wir dann volle überrascht. Vorraum, Wohnzimmer, Schlafzimmer und ein sehr großes Bad, alles mit edel und modern designten Holzmöbeln. Mit einem Espresso (Nespresso-Maschine und Kaffeetassen waren natürlich vorhanden) machten wir es uns vorerst gemütlich.
Ja, dann, wollten wir etwas unternehmen und fuhren nach Trogir. Es regnete noch immer sehr stark und daher flüchteten wir in das erstbeste uns ansprechende Lokal in der Altstadt. Da wars aber sehr fein! Eine Meerespasteten-Vospeisenplatte und dazu ein Glas Rose für sie und a Flascherl Bier für ihn und einen Nachschlag in flüssiger Form später hörte es plötzlich auf zu regnen.
Trogir ist eine kleine Hafenstadt ca. 15 Kilometer westlich von Split mit ca. 13.000 Einwohner. Die malerische Altstadt liegt auf einer Insel und ist mit Brücken im Norden mit dem Festland und im Süden mit der Insel Ciovo verbunden. Sie zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Nach einem kleinen Rundgang durch die Altstadt fuhren wir zurück nach Donji Seget (so heißt die Gegend in der wir wohnen). Im Restaurant Zula - ein paar Meter vom Hotel entfernt - verdrückten wir ein paar Cevapici mit Pommes. Mit einem Verdauungsspaziergang ließen wir den Abend ausklingen.
Ein bisschen Strandliegen und Faulenzen haben wir uns verdient. Am Nachmittag machten wir uns auf zu einer Rundfahrt auf der Insel Ciovo. Auf der Suche nach einem Restaurant in Okrug Gornji verfuhren wir uns zwischen den Häusern in den steilen, engen zum Meer abfallenden Straßen derart, dass ich Angst um unser Auto bekam. Aber Manni mit seinen Autofahrkünste meisterte die Situation brillant und wir fanden aus diesem Labyrinth wieder heil hinaus.
Am Freitag morgen fiel uns ein, dass wir nur für 3 Nächte das Zimmer reserviert hatten. Das Haus ist jetzt ausgebucht, so müssen wir morgen weiterziehen.
Heute war nocheinmal Sightseeing in Trogir angesagt. Zu Fuß liefen wir die Promenade entlang und quer durch die Marina - Schiffln schaugn! Leider war nichts für unseren Gelbeutel darunter!
Zurück ging es auch wieder per pedes. Insgesamt sind wir heute über 17.000 Schritte gelaufen und davon das Meiste in der prallen Sonne.
Wir verabschieden uns von der Villa Segetski drovi. Links auf der Terrasse wurde uns hier immer ein köstliches Frühstück, das seines gleichen sucht, serviert. Mein Favorit: gebratener Frischkäse mit grünem Salat und einem warmen, süßen Dressing mit Feigen und Walnüssen und selbstgebackenen Brot. Manni verdrückte zusätzlich zu einer Schüssel Porrige einen mediterranen Teller mit Ei Benedikt, Toast mir Thunfischaufstrich und Salat mit Sardinen. Kuchen oder Pancakes und Obstsalat wurden immer zusötzlich serviert.
| Aufbruch: | 31.05.2026 |
| Dauer: | 4 Wochen |
| Heimkehr: | 28.06.2026 |
Kroatien
Bosnien und Herzegowina
Montenegro
Live-Reisebericht: