Balkan - entlang der Adria
Plitvicer Seen
01. - 03.2026
Der Weg führte uns zuerst ein kleines Stück über die Autobahn, dann auf eine Landstraße durch die Slowenische Pampa, herrliche Wälder und auch durch ein kleines Weinanbaugebiet mit extrem steilen Weingärten. Weiter gings nach der kroatischen Grenze durch einfaches Bauernland, anschließend auf die kroatische Autobahn Richtung Split und das letzte Stück über eine Landstraße durch eine Plateau bis in das Naturschutzgebiet Plitvice. Teilweise sah man hier noch viele Einschusslöcher in den Häusern - ein Mahnmal gegen den Krieg!
Irgendwo auf der Strecke in Kroatien fiel mir mit Schrecken ein, dass ich unseren Loose-Reiseführer am Nachtkastl vergessen hatte. Meine Bitte an die Azur-Inhaber um Nachsendung nach Kroatien war vergebens. Sie machen das nicht, aber sie verwahren ihn 90 Tage (wer auch immer in dieser Zeit vorbeikommt, kann ihn haben und soll sich auf mich berufen!). Erfolglos war meine Neu-Bestellung bei Amazon, denn sie versenden nicht nach Kroatien. So haben wir ihn bei Thalia gekauft und aufs Tablet geladen. Das Buch wäre uns lieber!
Ca. 240 Kilometer sind wir bis Vranovaca gefahren, das liegt am südlichen Ende vom Nationalpark. Hier haben wir für 2 Nächte ein Zimmer im O'Toole's reserviert - ein Glücksgriff!
Bis dahin hat es immer wieder genieselt und das hielt an bis zum Abend. Trotzdem spazierten wir zum Abendessen ins ca. 2 km entfernte Bistro La Ursula. Manni verdrückte ein Bärengulasch mit Knödel (der Bär schmeckte nicht aufregend) und ich eine geräucherte Forelle (1A nur Kartoffelsalat war eiskalt).
Dienstag
Heute scheint die Sonne und wir haben gestern schon die Eintrittskarten für die Plitvicer Seen online gekauft (EUR 40,--/p). Das Zeitfenster für unseren Eintritt ist für 10.00 h anberaumt.
Dieser Nationalpark ist der größte und älteste in Kroatien und er ist zum größtenteils bewaldet. Die kaskadenförmig angeordneten Seen machen etwas weniger als 1% der Parkfläche aus.
.... und es war märchenhaft schön. 6 Stunden wanderten wir rund um die Seen. Einen See querten wir mit dem Boot. Die schmalen Wege und Holzstege verlangen von jedem Rücksichtsnahme gegenüber den anderen Besuchern, den jeder will fotografieren und die Gegend bestaunen. In der Hochsaison mit 3x sovielen Besuchern ist das sicher eine Herausforderung.
Mittwoch
Und wir hatten mit dem Wetter gestern sowas von Glück, denn heute regnet es wieder. Jetzt sind wir auf dem Weg an die Küste, unser Ziel heißt Trogir.
| Aufbruch: | 31.05.2026 |
| Dauer: | 4 Wochen |
| Heimkehr: | 28.06.2026 |
Kroatien
Bosnien und Herzegowina
Montenegro
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