Mein Auslandssemester in der Schweiz

Reisezeit: September - Dezember 2012  |  von Lena Fehmer

Italienische Schweiz

Städtetrip

Hallo meine Lieben und schon wieder sind 2 Wochen vergangen und ich habe das Gefühl mir bleibt leider nicht mehr viel Zeit hier ;/ das ist schade denn ich fühle mich wirklich sehr wohl hier ...
aber nun zu meinen Aktivitäten der vergangenen Tage

Wieder in Bern angekommen ging es los mit einem kleinen Städtemarathon.wir haben von der Fremdenpolizei (Einwohnerbehörde) ein Liberoschnupperticket geschenkt bekommen, mit dem wir fast für umsonst bis an die angrenzenden Städte fahren konnten. Zuerst haben wir Murten besichtigt eine süße kleine Stadt südlich von Bern, die sehr ursprünglich wirkte, man fühlte sich manchmal wie im Mittelalter, vllt lag das auch an der noch sehr gut erhaltenden Stadtmauer von der aus man einen tollen Blick über die Stadt hatte . Murten liegt genau wie Neuchatel und Biel (Berichte folgen) an einem sehr schönen grooßen See, an dem haben wir dann eine Brotzeit gemacht mit Radi, Brot und Apfelkuchen, danach ging es weiter nach Neuchatel, wie der Name schon sagt sehr französich obwohl es aber wohl noch im deutschen Teil der Schweiz, wenngleich am Rand liegt, der See dort war der schönste, mit einer tollen Sicht auf die Berge und riesengroß, so dasss ein wenig Meerfeeling aufkam. Die Stadt selbst hatte ein unwahrscheinlich französiches Flair und es war auch gleich gefühlte 3 Grad wärmer
Glücklich und zufrieden zuhause angekommen bin ich dann noch mit einer Bekannten aus dem Balett, sie kommt ursprünglich aus Freiburg, auf das Unifest der Uni Bern gegangen, das war ein sehr schöner Abend mit vieeel guter Livemusik
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Biel/Bienne, dort waren wir nach den Eindrücken des Vortages erstmal etwas enttäuscht, doch die Altstadt hatte ihren besonderen Charme und konnte uns damit begeistern, der See von Biel konnte jedoch nicht mit dem Lake du Neuchatel mithalten... dafür haben wir hier ein Pfauenpaar gesehen, das zusammen mit dem Haus im Hintergrund eine malerische Kulisse abgegeben hat.

Das Wetter wurde eklig nass und kalt doch Lena und ich ließen uns nicht abhalten und machten uns am nächsten Tag auf den Weg nach Luzern, eine sehr schöne Stadt in der Zentralschweiz.... Auf der Zugfahrt sahen wir mit Schrecken den ersten Schnee auf Bergen, die nicht sehr hoch wahren ahhhh. In Luzern angekommen versteckten sich die Alpen hinter Wolken, doch die Stadttour hat sich natürlich trotzdem gelohnt, Luzern ist unter anderem auch eine Stadt um wunderbar Geld auszugeben, es gab viele tolle Geschäfte, wie Depot und Buttlers, neben gaaaaaaaanz vielen tollen Schuhläden und süßen kleinen anderen Lädchen. zum Abschluss ließ sich dann doch noch ein alpiner Berg blicken, der Pilatus.

Murten - Die alte Stadtmauer

Murten - Die alte Stadtmauer

Murten - See

Murten - See

See - Neuchatel

See - Neuchatel

Neuchatel

Neuchatel

Neuchatel

Neuchatel

Biel

Biel

Der Pfauenherr

Der Pfauenherr

Bieler See

Bieler See

Luzern - See & Berge

Luzern - See & Berge

Luzern - Stadt - Fluss

Luzern - Stadt - Fluss

Ausflug aufs Land

Nach 3 Tagen Städten hatten wir dann doch ein wenig die Nase voll von Häusern und deswegen haben wir den Tag darauf Eva einen Besuch in Koppigen abgestattet. Dort durften wir dann Pferde putzen und im Stall helfen, das war ein äußerst gelungener Tag ganz nach dem Geschmack zweier Pferdemädchen
Fotos hab ich immer noch keine gemacht, folgen aber spätestens nach meinem Wochenende in Koppigen, an dem ich Haus und Hof und Tiere hüten werde

Besuch aus der Heimat - zum Zweiten

Am nächsten Tag kamen dann Joana und Chrissi zu Besuch, die genau wie ich irgendwie total kaputt waren, sodass wir nur ein leckeres Abendfutter gekocht haben um dann satt und zufrieden ins Bett zu fallen.
Am nächsten Tag, ausgeschlafen und fitter als am Tag zuvor hab ich die beiden dann durch ganz Bern gescheucht, bei super Wetter, sodass wir auch einen tollen Blick auf die Alpen hatten, und habe dabei fast keine sehenswerte Ecke ausgelassen, nach dem wir uns dann echt die Füße platt gelaufen hatten, haben wir einen kleinen feinen Italiener gefunden und uns trotz der Schweizer Preise niedergelassen und hatten ein köstliches Abendessen, das dank Mastercard auch bezahlt werden konnte

Berner Münster

Berner Münster

Dort versteckt sich das Bundeshaus

Dort versteckt sich das Bundeshaus

Guten Morgen

Guten Morgen

Tessin

Dann war dieser Besuch auch schon wieder vorbei, doch bei mir ging es am nächsten Tag auch gleich weiter, der Trip ins Tessin stand vor der Tür, dafür habe ich das Kartoffelkuchenrezept von Isi´s Mama ausprobiert und damit gleichzeitig für das Internationale Dinner diese Woche geübt, naja er war längst nicht so gut, aber alle guten Dinge sind ja bekanntlich 3 also drückt mir die Daumen, das er mir diesen Donnerstag besser gelingt!!!

Freitag Nachmittag ging es dann los nach Lugano, wir sind spät am Abend in unserem Hostel umgeben von einem Palmengarten angekommen, herrlich !!!
Samstag begann der Tag mit einem leckeren und gemütlichen Frühstück, bevor wir mit der Bergbahn einen Berg erklommen haben, von dort hatten wir eine wahnsinns Aussicht auf Lugano die Berge und die Seen, die Landschaft, diese ist wirklich einmalig und unglaublich schön.
Die Menschen haben dort nicht viel Platz sich auszubreiten, denn die Landschaft besteht nur aus Seen und Bergen, es bleibt also nur ein schmaler Streifen am Fuß der berge, wo Häuser und Straßen gebaut werden können.
Von diesem schönen Ort sind wir dann zu Fuß wieder heruntergelaufen in ein kleines Bergdorf namens Carona, auch ein wunderschöner anmutender, ja bezaubernder Ort, dort haben wir eine Lunchpause eingelegt.
Unten am See angekommen hatten wir noch etwas Zeit, bis das Boot kam und so haben wir die Füße ins kühle Nass gestreckt, und die Sonne genossen. Mit dem Boot über den See sind wir zurück nach Lugano centre, von wo wir dann noch ein wenig die Aussicht genossen haben, um uns danach zurück im Hostel ausgehfein zu machen um original,echte italienische Pizza zu essen, die war auch sehr gut und sehr lecker, aber nicht so italienisch wie ich es mir erhofft hatte, sie war so schweizerisch wie die in Bern , aber trotzdem wirklich gut !!!

Am Sonntag haben wir dann nochmal das italinensiche Flair von Lugano genossen, denn man vergisst wirklich das man noch in der Schweiz ist, das Einzige was daran erinnert ist das Geld, die Leute sehen so aus und benehmen sich wie Italiener sie sprechen und verstehen nur Italienisch, die Häuser, die Kultur ist italienisch, man hat wirklich nicht mehr das Gefühl in der Schweiz zu sein, das ist wirklich erstaunlich.
Gegen Nachmittag sind wir nach Bellinzona aufgebrochen, eine Stadt ca. 30 min nördlich von Lugano, auch sehr schön mit 3 Burgen, von denen die Mädels eine und die Jungs 2 besichtigt haben , dann war es auch schon soweit sich in den Zug nach Hause zu setzten, sodass ich dann kurz vor Mitternacht total kaputt aber glücklich in mein Bett gefallen bin und am Montag die erste Vorlesung morgens um 8 glatt überschlafen habe

Lugano - der Ausblick vom Berg

Lugano - der Ausblick vom Berg

Lugano

Lugano

Lugano - See

Lugano - See

Lugano - Aussicht vom Boot

Lugano - Aussicht vom Boot

unser Hostel

unser Hostel

Bellinzona

Bellinzona

Ein kleiner Ausblick/Vorschau :)

Damit ihr schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den nächsten Blog bekommt hier eine kleine Vorschau auf meine kommende Woche.... diese Woche ist wunderschön vom Wetter (22 grad und sonne), sodass wir nochmal wandern gehen wollen bevor am Wochenende wohl oder übel der Winter einbricht/ einbrechen soll, dann steht noch das "berüchtigte" Intenationale Dinner an und am Wochenende wird die Reitschule (ein Linker Fleck Erde in Bern) 25 Jahre alt, dass wird wahrscheinlich die Veranstaltung meiner Wahl, aber wir werden sehen

Also meine Lieben ich denke an euch Daheimgebliebenen, passt auf euch auf, lasst es euch gut gehen und macht mir keinen Kummer !!!!

© Lena Fehmer, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ich verbringe das 5. Semester meines Studiums in Bern und hoffe das ich viel von der Schweiz kennen lernen werde und es eine schöne Zeit wird :)
Details:
Aufbruch: 09.09.2012
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 22.12.2012
Reiseziele: Schweiz
Der Autor
 
Lena Fehmer berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.