Wandern im Thüringer Wald

Reisezeit: Oktober 2014  |  von Uta Weißel

Was fängt man mit einer Woche Urlaub Anfang Oktober an? Ans Mittelmeer fliegen? - wie ursprünglich geplant wegen der "Wettersicherheit" - oder doch mal die kurzfristige heimische Wetterprognose abwarten und in Deutschland bleiben und dem Bewegungsdrang nachgeben?
Wir entscheiden uns für Deutschland fast um die Ecke von Berlin - den Thüringer Wald.
Das heißt konkret für uns: unbekannte Wanderwege erforschen.

Anreisetag

Samstag

Der Thüringer Wald ist ja nicht gerade klein und eine Woche nicht viel Zeit um neue Gegenden zu erkunden, also müssen wir mal schauen, welcher Ort relativ zentral liegt und gut zu erreichen ist.
Die Entscheidung fällt für Tambach Dietharz. Übers Internet finden wir eine Ferienwohnung in der "Waldbaude" etwas höher gelegen am Ortsrand fast im Wald.
Also starten wir am Samstag in der Früh mit dem Auto Richtung Avus und haben kurz davor im Grunewald schon unser erstes Naturerlebnis:

Morgendämmerung im Grunewald - es lohnt sich, früh aufzustehen

Morgendämmerung im Grunewald - es lohnt sich, früh aufzustehen

Leider sieht man die Hirschkuh im Hintergund nicht richtig...

Leider sieht man die Hirschkuh im Hintergund nicht richtig...

... hier etwas besser.

... hier etwas besser.

Tja, das war gleich der erste Stop unserer Fahrt nach Tambach-Dietharz.
Wir sind extra früh los gefahren, weil wir auf dem Weg zum Zielort noch eine Stadt an der Wegstrecke besuchen wollen. Erfurt oder Weimar. Die Entscheidung fällt kurz vorher für Weimar.
Wir parken außerhalb des Stadtzentrums in einer Nebenstrasse und nutzen den Fußweg zu den Sehenswürdigkeiten, um unsere müden Gliedmaßen wieder fit zu bekommen. Langes Auto fahren strengt eben an.

Unser erster Eindruck in Weimar -                                                                    Goethe und Schiller gehören einfach dazu

Unser erster Eindruck in Weimar - Goethe und Schiller gehören einfach dazu

Am Schloss von Weimar

Am Schloss von Weimar

Brücke in den Stadtpark

Brücke in den Stadtpark

Unter der Brücke zum Park

Unter der Brücke zum Park

Nun sind wir nicht so die Museumsgänger und bei schönem Wetter wie heute kommt uns der riesige schöne Park am Schloss gerade recht:

Erst mal ausruhen und schauen, was Gerald so macht...

Erst mal ausruhen und schauen, was Gerald so macht...

...natürlich im eiskalten Wasser rumwaten.

...natürlich im eiskalten Wasser rumwaten.

dann kommen ein paar ältere Frauen und fragen, ob es denn auch Fische in dem kleinen Bach gäbe? Und Gerald in seiner unnachahmlichen Art:
Ja, einer war grad noch drin, auf den bin ich leider drauf getreten
Das Wasser ist wirklich saukalt und ich halte mich da raus.
Beobachte lieber das Ganze Drumherum.

Mama fotografiert Tochter

Mama fotografiert Tochter

Es ist Herbst

Es ist Herbst

In der Gartenanlage von Goethes Sommerhaus-                                               ein waagerecht gewachsener Baum

In der Gartenanlage von Goethes Sommerhaus- ein waagerecht gewachsener Baum

Ob Goethe hier auch schon gesessen hat?

Ob Goethe hier auch schon gesessen hat?

Toller Blick vom Sommerhaus-Garten in den Park

Toller Blick vom Sommerhaus-Garten in den Park

die Blumen sehen ziemlich sturmerprobt aus -                                                     im Hintergund das Sommerhaus

die Blumen sehen ziemlich sturmerprobt aus - im Hintergund das Sommerhaus

Den perfekten Knicks muss ich wohl noch üben

Den perfekten Knicks muss ich wohl noch üben

Die Amalia-Bibliothek jetzt wieder aufgebaut zu besichtigen

Die Amalia-Bibliothek jetzt wieder aufgebaut zu besichtigen

Hier findet bald der berühmte Zwiebelmarkt von Weimar statt.

Hier findet bald der berühmte Zwiebelmarkt von Weimar statt.

Auf dem Rückweg zum Auto liegt ein asiatisches Restaurant, worin wir noch was Ordentliches essen, bevor wir unsere Ferienwohnung ansteuern.
Diese ist letztendlich leicht zu finden, da die Besitzer der Waldbaude im Voraus eine Wegbeschreibung geschickt haben.
Der Empfang ist herzlich und die Wohnung anhand unserer bisherigen Erfahrungen der Hammer.
Hell, stilsicher und gemütlich eingerichtet.
Linkerhand rauschen die Fichten und rechterhand die Buchen.
Das Geräusch finden wir immer wieder faszinierend. Leider geht nicht allzuviel Wind.
Nachdem alles ausgepackt ist, gibt es noch eine kleine Spritztour zum hiesigen Supermarkt, damit wir nicht verhungern und die Küche ausprobieren können.

© Uta Weißel, 2015
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 04.10.2014
Dauer: 8 Tage
Heimkehr: 11.10.2014
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Uta Weißel berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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