Minitrip Malaysia 02/2016

Reisezeit: Februar 2016  |  von Uta Kühne

20.02. Batu Ferringhi - Kuala Lumpur

Der letzte Morgen im Station Budget, dann machten wir uns gg. Mittag auf den Weg nach Kuala Lumpur.
Zunächst fuhren wir wieder eine gute Stunde in einem sehr vollen Bus nach Georgetown zur Endstation Jetty – die unmittelbar am Fährhafen liegt. Ausgeschildert war der Weg zur Fähre zwar nur bedingt, aber es war es dann doch zu finden – so eine Fähre ist ja nur schwer zu übersehen und alternativ kann man auch wie ein Lemming den anderen Menschen hinterher laufen. Das klappte wunderbar. Eine Fähre hatten wir soeben verpasst, aber die nächste kam ca. 20 Minuten später. Sie sollte uns nach Butterworth aufs Festland bringen. Von dort wollten wir mit dem Zug nach KL weiterfahren.
Die Überfahrt war kostenlos. Man ging einfach an Bord, nachdem die Autos alle geparkt hatten und los ging es.

Auf dem Weg nach Butterworth....

Auf dem Weg nach Butterworth....

Tschüß Georgetown!

Tschüß Georgetown!

...wieder alle runter von der Fähre...

...wieder alle runter von der Fähre...

In Butterworth angelangt, kann man vom Anleger direkt über einen Walkway zum Bahnhof laufen. Leider waren wir früh unterwegs und mussten noch fast 2 Stunden auf unsere Weiterfahrt warten. Einen früheren Zug gab es leider nicht, sonst hätten wir unsere Tickets getauscht. Das Warten waren wir schon gewohnt und die Zeit ging schneller rum als gedacht.

....warten...und lesen....und warten...

....warten...und lesen....und warten...

Hier läuft das jedoch etwas anders als bei uns: niemand kommt auf den Bahnsteig, bevor der Zug eingefahren ist. Bis dahin sammelt sich die Meute in einer großen Wartehalle, steht vor dem Gitter, bis ein Mitarbeiter endlich irgendwann das Türchen öffnet, die Tickets mehr oder weniger intensiv kontrolliert – und dann dürfen wir alle runter, in den Zug und unsere unsere Plätze suchen. Ist wie auf dem Flughafen – boarding!

Das Gleis sieht man erst mal nur von weitem  So einen Zug hatten wir dann auch

Das Gleis sieht man erst mal nur von weitem So einen Zug hatten wir dann auch

Der Zug war ziemlich voll. Wir hatten Plätze direkt vor der Tür zum Zwischengang. Was praktisch war; so konnten wir unsere Rucksäcke bequem vor uns parken und mussten diese nicht in die Ablagen hieven. Im Blick hatten wir sie so auch. Prima.

...der Blick von unsere Plätzen...und vor den Füßen das Gepäck ....

...der Blick von unsere Plätzen...und vor den Füßen das Gepäck ....

Der Zug war recht neu und sehr modern und hatte damit den Nachteil, dass es eine sehr gut funktionierende AC gab: der Zug wurde (wie wir es bereits von anderen Reisen kannten) derart runtergekühlt, dass wir uns wie im Eisschrank fühlten. Nach und nach fischten die Reisenden längere Kleidungsstücke aus ihrem Gepäck und zogen sich an. So auch wir! Ein Pulli, noch eine Jacke, das Tuch dazu……Gänsehaut und Eisfüße waren dennoch unumgänglich. Und auch in diesem Jahr stellten wir uns die unvermeidliche Frage, warum das so sein muss…?!

...unterwegs....

...unterwegs....

...immer noch unterwegs....

...immer noch unterwegs....

Nach 4 Stunden kamen wir am Hauptbahnhof KL Sentral an und suchten erst mal unsere Monorail, die wir nach dem Durchqueren einer Mall auch fanden. Tickets zur Staion "chow kit" gezogen und knapp 20 Min. Fahrt folgten (das Hotel lag im nördlichen Zentrum von KL).

Mit der Monorail vom KL Sentral zu "chow kit"...

Mit der Monorail vom KL Sentral zu "chow kit"...

Nach dem Ausstieg hatten wir im Dunkeln leichte Orientierungsschwierigkeiten – welche Richtung, welche Straße, kaum Straßenschilder….?? - im Dunkeln schwer bepackt durch KL zu irren ist nicht unbedingt ein Vergnügen. Nach einer Weile hatten wir jedoch unser Hotel gefunden.

Wir hatten uns für dieses kurzfristig als Schnäppchen entschieden, weil es einen Pool und ein Frühstücksbuffet im Angebot hatte. Wäre mal was anderes auf die letzten 2 Tage. Okay, bei dem Preis haben wir selbstverständlich keine Wunder erwartet – auch wenn es mit 4 Sternen ausgewiesen war. Wir dachten schlicht, dass es sich um nicht gebuchte „Rest-Zimmer“ handeln würde, das Hotel etwas in die Jahre gekommen ist und die besten Zeiten hinter sich gelassen hat. Doch was wir vorfanden, hat unsere Erwartungen übertroffen – und zwar im negativen Sinn! Wir waren leicht entsetzt von dem Zustand! Wo mögen bloß die 4 Sterne hergekommen sein? Die Vergabe muss entweder schon sehr lange her sein oder zwei sind gekauft...

Nach Überwinden dieses...Eindrucks...sind wir noch mal losgelaufen und stellten dabei fest, dass auch die Umgebung wirklich so gar nichts Ansprechendes zu bieten hatte. Nach einem kurzen Stop in einer Mall in der weiteren Umgebung, mussten wir nach unserer Rückkehr schlussendlich als highlight des Tages feststellen, dass die AC nicht optimal funktionierte und die Temperaturen des sehr aufgeheizten Raumes nicht ernsthaft zu drosseln waren. Erst Eisschrank und dann Backofen – wir hatten heute wirklich alles.

Morgen werden wir hoffentlich vom Frühstücksbuffet überrascht – das könnte noch was rausreißen..….

Der Blick auf die Twin Towers aus unserem Fenster war dennoch schön!

Der Blick auf die Twin Towers aus unserem Fenster war dennoch schön!

© Uta Kühne, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
10.-11.02. Anreise 11.-14.02. Georgetown / Penang 14.-20.02. Batu Ferringhi / Penang 20.-22.02. Kuala Lumpur
Details:
Aufbruch: 10.02.2016
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 23.02.2016
Reiseziele: Malaysia
Der Autor
 
Uta Kühne berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.