Weltreise

Reisezeit: August 2017 - Oktober 2018  |  von Ingrid und Achim H.

Indien III

Heute geht es weiter - wir waren zuletzt in Mumbai - der Rest desTages 165

Wir sind auf dem Weg zurück zum Stellplatz und fahren durch Mumbai

die Slums mitten in der Stadt

die Slums mitten in der Stadt

die kleinen Steinhäuser sind schon ein Aufstieg aus dem Slum, obwohl unbeschreiblich viel Müll herumliegt. Die Gerüche sind auch fein.

die kleinen Steinhäuser sind schon ein Aufstieg aus dem Slum, obwohl unbeschreiblich viel Müll herumliegt. Die Gerüche sind auch fein.

166. Tag, Samstag, der 3.2.2018 – Mumbai –

Wir fahren mit mehreren Personen mit dem Taxi nach Mumbai, denn wir möchten gerne noch mehr von der Stadt sehen und uns alles in Ruhe ansehen. Wir steigen am Gateway aus und laufen gleich zur Anlegestelle der Boote zur Elephanta-Insel.

Heute hängt hier auf dem Platz ein großer Ballon – eine Weltkugel – an einem Kran, warum wissen wir nicht und kriegen es auch nicht raus. So besorgen wir uns Tickets für das Schiff auf die Insel und können auch sofort einsteigen und in einer ¾ Stunde sind wir drüber bei den Caves.

die Weltkugel

die Weltkugel

Ein Blick zurück auf den Triumphbogen und das Palace Hotel.

Ein Blick zurück auf den Triumphbogen und das Palace Hotel.

So früh am Morgen ist es noch recht dunstig, trotzdem können wir die Kriegsschiffe, z. B. einen Flugzeugträger, erkennen.

So früh am Morgen ist es noch recht dunstig, trotzdem können wir die Kriegsschiffe, z. B. einen Flugzeugträger, erkennen.

Auf der Insel angekommen, steigen wir in einen kleinen Zug, der uns von der Mole bis zum Aufstieg zu den Höhlen bringt.

Auf der Insel angekommen, steigen wir in einen kleinen Zug, der uns von der Mole bis zum Aufstieg zu den Höhlen bringt.

Die Elephanta-Höhlen auf der Insel Elephanta an der Westküste vor Mumbai gelegen dienen der Verehrung Shivas. Die aus dem Fels herausgehauenen Shiva-Skulpturen im Inneren der Höhlen gehören zu den bedeutendsten Werken hinduistischer Bildhauerei überhaupt.

Wir steigen aus und laufen dann durch die Gassen mit Souvenirshops, einen an dem anderen, den Berg hinauf.

Wir steigen aus und laufen dann durch die Gassen mit Souvenirshops, einen an dem anderen, den Berg hinauf.

Die Träger mit den Stühlen warten auf Kundschaft, die sie dann den Berg hinauftragen.

Die Träger mit den Stühlen warten auf Kundschaft, die sie dann den Berg hinauftragen.

Weltkulturerbe seit 1987

Weltkulturerbe seit 1987

Eingang zur Höhle

Eingang zur Höhle

Shiva als Mahadeva/Maheshvara

Shiva als Mahadeva/Maheshvara

Gott Shiva mit drei Gesichtern. Das Vordere jugendlich, das linke weiblich und das rechte zornig. Die Augen sind jeweils geschlossen und so strahlt die Figur eine überirdische Ruhe oder Meditaion aus.

Shiva - die drei Gesichter

Shiva - die drei Gesichter

Shiva Ardhanarishvara, halb Mann – halb Frau

Shiva Ardhanarishvara, halb Mann – halb Frau

Das Shiva Heiligtum – das Lingam - 
Und die beiden Wächterfiguren

Das Shiva Heiligtum – das Lingam -

Und die beiden Wächterfiguren

Die Wände der Haupthöhle sind versehen mit unzähligen figürlichen Darstellungen aus den teilweise volkstümlichen Geschichten über Shiva

Die Wände der Haupthöhle sind versehen mit unzähligen figürlichen Darstellungen aus den teilweise volkstümlichen Geschichten über Shiva

Draußen vor der Höhle warteten die Affen auf uns und schwuppdiwupp hat ein Affe Achim eine Colaflasche aus dem Rucksack geklaut und sich damit aus dem Staub gemacht. Er lief aufrecht mit der Flasche im Arm davon. Dann Prost.

die Affen warten schon

die Affen warten schon

Wir sind noch zu der zweiten Höhle gegangen und haben diese angeschaut. Auch hier gab es einige Skulpturen der Gottheiten,

ein Löweaus Höhle 2

ein Löweaus Höhle 2

Auch hier ein Lingam Heiligtum für Shiva

Auch hier ein Lingam Heiligtum für Shiva

Dann ging es wieder hinunter zum Hafen und wir fuhren wieder mit dem kleinen Schiff hinüber nach Mumbai. Dabei konnten wir dann ein U-Boot sehen, das gar nicht weit weg von uns schwamm.

das U-Boot

das U-Boot

Zurück am Gateway, beschlossen wir ins Taj Mahal Palace Hotel zu gehen, um dort einen Kaffee zu trinken. Gesagt getan, wir mußten durch Sicherheitsschleusen gehen, unsere Taschen wurden kontrolliert, dann aber waren wir auch schon drin. Alles, jedes Auto wird kontrolliert.

gleich gibt es leckeren Kaffee

gleich gibt es leckeren Kaffee

Kontrollen der Autos

Kontrollen der Autos

Dann ging’s zurück zu unserem Taxi und wir fuhren weiter durch die Stadt. Auf Motorrollern saßen hier in Mumbai auch Frauen, wie z. B. die beiden Muslima.

Dann ging’s zurück zu unserem Taxi und wir fuhren weiter durch die Stadt. Auf Motorrollern saßen hier in Mumbai auch Frauen, wie z. B. die beiden Muslima.

Dann ging’s zurück zu unserem Taxi und wir fuhren weiter durch die Stadt. Auf Motorrollern saßen hier in Mumbai auch Frauen, wie z. B. die beiden Muslima.

Dann ging’s zurück zu unserem Taxi und wir fuhren weiter durch die Stadt. Auf Motorrollern saßen hier in Mumbai auch Frauen, wie z. B. die beiden Muslima.

Tag, Sonntag, der 4.2.2018 – Ahmednagar –

Heute ist ein Fahrtag mit 210 km. Die Fahrerei und die Straßen sind gut, teilweise wieder Autobahn und so kommen wir gut voran und stehen bei einer Farm an einem kleinen See.

unser Stellplatz am See

unser Stellplatz am See

168. Tag, Montag, der 5.2.2018 – Ellora Caves –
Wir sind jetzt im Bundesstat Maharashtra. Um 7.oo Uhr geht’s heute früh los, denn wir haben am frühen Nachmittag die Besichtigungsfahrt zu den Höhlen, es sind auch nur 120 km zu fahren, die wir dann auch ziemlich schnell ab, so daß wir in Ruhe den Ausflug um 14.3o Uhr beginnen können. Mit Tuk Tuks ging’s zu den Höhlen.

Seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe.

der Eingang zu Höhle 1

der Eingang zu Höhle 1

Buddha

Buddha

Buddha im Lehrgestus
Das Rippen - Tonnengewölbe endet in kleinen  Buddha - Figuren.

Buddha im Lehrgestus
Das Rippen - Tonnengewölbe endet in kleinen Buddha - Figuren.

Die Gesamtanlage wurde zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert n. Chr.aus einer über 2 km langen von Südost nach Nordwest verlaufenden basaltischen Felswand herausgeschlagen. Diese Felswand mit ihren Überhängen und kleinen natürlichen Höhlen bot frühen Einsiedlern oder kleinen Gruppen von Mönchen Schutz und Unterschlupf. Alle Bauten wurden in mühevoller Arbeit bei schrägem Vortrieb von oben nach unten aus dem überaus harten Felsgestein herausgehauen. Die Arbeit der Bildhauer begann wahrscheinlich erst nachdem die architektonischen Arbeiten größtenteils abgeschlossen waren. Die Bauwerke sind von Südost nach Nordwest nummeriert und werden in eine buddhistische (Nr. 1-12, ca. 400-800 n. Chr.), eine hinduistische (Nr. 13-29, ca. 600-900 n. Chr.) und eine jainistische Gruppe (Nr. 30-34, ca. 800-1100 n. Chr.) eingeteilt. (Wikipedia)

Wir haben natürlich nicht jede Höhle besichtigt, aber einige schon und waren begeistert von der Schönheit und Vielfalt der Malereien und Skulpturen. So etwas hatten wir bisher noch nicht gesehen.

Der Mönch sitzt versunken vor dem Buddhabild und  meditiert

Der Mönch sitzt versunken vor dem Buddhabild und meditiert

Wie überall, wollen sich die Inder mit uns Europäern fotografieren, was ein buntes Bild ergibt.

Wie überall, wollen sich die Inder mit uns Europäern fotografieren, was ein buntes Bild ergibt.

Wir besuchen auch noch andere Höhlen, und können die aus dem Stein herausgehauenen Figuren der Götter bewundern.

Wir besuchen auch noch andere Höhlen, und können die aus dem Stein herausgehauenen Figuren der Götter bewundern.

Überall sitzen Götter, oder je nach Tempel Buddhas in den Nischen

Überall sitzen Götter, oder je nach Tempel Buddhas in den Nischen

eine Lotusblüte an der Decke

eine Lotusblüte an der Decke

Eine Reihe von Bodhisattvas, mit den verschiedenen Handhaltungen an der Wand entlang

Eine Reihe von Bodhisattvas, mit den verschiedenen Handhaltungen an der Wand entlang

Hier kann man gut erkennen, daß die Figuren bemalt waren.

Hier kann man gut erkennen, daß die Figuren bemalt waren.

im Krishna Tempel

im Krishna Tempel

Im Krishnatempel grüßten uns die Elefanten aus Stein, die auf der Insel Elephanta leider nicht mehr da waren.

Im Krishnatempel grüßten uns die Elefanten aus Stein, die auf der Insel Elephanta leider nicht mehr da waren.

Überall in den Reliefs gab es Elefanten

Überall in den Reliefs gab es Elefanten

der gesamte Tempel wurde aus dem Felsen gehauen, auch hier wieder die verschiedenen Gottheiten.

der gesamte Tempel wurde aus dem Felsen gehauen, auch hier wieder die verschiedenen Gottheiten.

Elefanten rund um das Gebäude

Elefanten rund um das Gebäude

Der vielarmige Vishnu

Der vielarmige Vishnu

indische Touristen

indische Touristen

der Tempel in seiner ganzen Größe

der Tempel in seiner ganzen Größe

Die müden Krieger, besichtigen ist anstrengend

Die müden Krieger, besichtigen ist anstrengend

Innerhalb des Geländes wurden wir mit einem Bus gefahren. So sah der Fahrzeugführerstand aus. Man kommt direkt an alle wichtigen Drähte dran.

Innerhalb des Geländes wurden wir mit einem Bus gefahren. So sah der Fahrzeugführerstand aus. Man kommt direkt an alle wichtigen Drähte dran.

Bitte Platz nehmen, gleich geht’s los

Bitte Platz nehmen, gleich geht’s los

Die Höhle 32, ein Jainheiligtum aus dem 10./11. Jh. und dem Gott Mahavira geweiht. Der Tempel hat zwei Stockwerke. 
Man kann  gut erkennen, daß der zweigeschossige Tempel aus dem Felsen herausgehauen wurde.

Die Höhle 32, ein Jainheiligtum aus dem 10./11. Jh. und dem Gott Mahavira geweiht. Der Tempel hat zwei Stockwerke.

Man kann gut erkennen, daß der zweigeschossige Tempel aus dem Felsen herausgehauen wurde.

Die Steindekorationen an den Außenwänden

Die Steindekorationen an den Außenwänden

Die große Tempelhalle

Die große Tempelhalle

Der Gott Mahavira auf dem Löwenthron mit seitlichen Figuren und Schirmen über seinem Kopf

Der Gott Mahavira auf dem Löwenthron mit seitlichen Figuren und Schirmen über seinem Kopf

169. Tag, Dienstag, der6.2.2018 – Ajanta Caves –

Auch heute steht die Besichtigung von Höhlen an. Die Ajanta Höhlen sind auch Weltkulturerbe und wir müssen nur 100 km fahren. Dann treffen wir uns am Besucherzentrum bei den Höhlen. Um 13.oo Uhr geht die Besichtigung los.

Auch hier sind die Höhlen aus dem Fels geschlagen. Diese Höhlen wurden von buddhistischen Handlungs-reisenden errichtet. Hier lebten buddhistische Mönche. Die Malereien in den Höhlen die teilweise in vorchristliche Zeit datiert werden.

Es gibt wieder zahlreiche Höhlen, die in diesem Talkessel u-förmig in den Fels gehauen wurden. Wir besichtigten einige mit den schönsten Malerei.

der Lageplan der Höhlen - hufeisenformige Anlage-

der Lageplan der Höhlen - hufeisenformige Anlage-

Ein Blick auf die Höhlen

Ein Blick auf die Höhlen

Wem das Laufen zu anstrengend ist, kann sich von 4 Trägern tragen lassen

Wem das Laufen zu anstrengend ist, kann sich von 4 Trägern tragen lassen

Außergewöhnliche Malereien, die z. B. Szenen aus dem Leben der Mönche zeigen, oder auch Feierlichkeiten an Höfen usw.

Außergewöhnliche Malereien, die z. B. Szenen aus dem Leben der Mönche zeigen, oder auch Feierlichkeiten an Höfen usw.

Buddha

Buddha

aus dem Leben Buddha

aus dem Leben Buddha

Selbst die Decken sind bemalt und die Kapitelle der Säulen sind reich mit Skulpturen geschmückt.

Selbst die Decken sind bemalt und die Kapitelle der Säulen sind reich mit Skulpturen geschmückt.

Der Eindruck in den einzelnen Hallen war überwältigend, die vielen Malereien, die noch sehr gut erhalten sind und der Steinschmuck, so etwas haben wir noch nicht gesehen.

Der Eindruck in den einzelnen Hallen war überwältigend, die vielen Malereien, die noch sehr gut erhalten sind und der Steinschmuck, so etwas haben wir noch nicht gesehen.

Ein Hochzeitspaar besucht auch die Höhlen

Ein Hochzeitspaar besucht auch die Höhlen

die Höhle Nr.4 aus dem 6. Jh.  hat die größte Halle. Geheimnisvoll fällt das Licht durch die Fenster und beleuchtet die steinernen Buddhafiguren.

die Höhle Nr.4 aus dem 6. Jh. hat die größte Halle. Geheimnisvoll fällt das Licht durch die Fenster und beleuchtet die steinernen Buddhafiguren.

Buddha

Buddha

Zu Füssen Buddhas ein anbetendes Paar

Zu Füssen Buddhas ein anbetendes Paar

Höhle Nr. 9 datiert aus dem 1. Jh. in der Mitte unter dem Rippen-Tonnengewölbe ist eine Stupa mit Buddha. 
Es gibt 23 Säulen, dekoriert mit Steinreliefs und an den Wänden sind Malereien mit dem Leben Buddhas.

Höhle Nr. 9 datiert aus dem 1. Jh. in der Mitte unter dem Rippen-Tonnengewölbe ist eine Stupa mit Buddha.


Es gibt 23 Säulen, dekoriert mit Steinreliefs und an den Wänden sind Malereien mit dem Leben Buddhas.

Malereien  -  Buddha

Malereien - Buddha

Dagegen einfach und spartanisch – eine Mönchszelle

Dagegen einfach und spartanisch – eine Mönchszelle

Höhle 17, hier sind die besterhaltensten Malereien der Anlage, datiert ins 5. Jh.

Höhle 17, hier sind die besterhaltensten Malereien der Anlage, datiert ins 5. Jh.

Außen an der Höhle Buddha mit seiner Frau und seinem Sohn.

Außen an der Höhle Buddha mit seiner Frau und seinem Sohn.

Dann kamen wir zur Höhle des liegenden Buddhas. Hier stand wieder in einem Rippen-Tonnengewölbe eine Stupa. Und links lag dann die Figur des Buddha, so groß, daß ich sie nicht auf ein Foto bekommen habe.

Dann kamen wir zur Höhle des liegenden Buddhas. Hier stand wieder in einem Rippen-Tonnengewölbe eine Stupa. Und links lag dann die Figur des Buddha, so groß, daß ich sie nicht auf ein Foto bekommen habe.

der Oberkörper

der Oberkörper

Und hier die Füße

Und hier die Füße

eindrucksvolle Reliefs

eindrucksvolle Reliefs

Die schöne Inderin betet Buddha an

Die schöne Inderin betet Buddha an

170. Tag, Mittwoch, der 7.2.2018- Omkareshwar –

Heute sind ca. 250 km zu bewältigen und es geht früh los. Meist stehen wir so zwischen 5 – 6.3o Uhr auf, denn wir brauchen zwei StundenVorlauf bis zur Abfahrt.
Insgesamt sind wir bis heute 28.000 km gefahren

Wir fahren heute in einen neuen Bundesstaat ein – Mahdya Pradesh. Die Landschaft ist jetzt trockener, doch sehen wir kleine blühende Bäumchen.

das kleine Bäumchen blüht in der Trockenheit

das kleine Bäumchen blüht in der Trockenheit

das Sahnwara-Tor in Burhanpur

das Sahnwara-Tor in Burhanpur

In Burhanpur sehen  wir, daß die alte Stadtmauer restauriert wird.

In Burhanpur sehen wir, daß die alte Stadtmauer restauriert wird.

Wir fahren an einer Hochzeits-
Kutsche vorbei. Darin sitzt aber nur allein der Bräutigam. Er wird von seinen Freunden und einer Musikkapelle begleitet. So wie wir das verstanden haben, ist das der Polterabende, beide Familien feiern getrennt diesen Tag.

der Bräutigam sitzt in der Kutsche

der Bräutigam sitzt in der Kutsche

die bunt gestaltete Kutsche

die bunt gestaltete Kutsche

die Freunde mit stolz geschwellter Brust.

die Freunde mit stolz geschwellter Brust.

die Musik geht vorne weg

die Musik geht vorne weg

In Omkareshwar stehen wir direkt am Fluß Narmada. Es ist ein heiliger Fluß und auf der anderen Seite sind mehrere Klöster. Die Stadt ist es eine der bedeutendsten hinduistischen Pilgerorte Indiens Und neben unserem Stellplatz ist ein Ort der Leichenverbrennung. Als wir ankamen, brannte es dort noch und man konnte auch aus der Entfernung erkennen, daß dort ein Mensch verbrannt wurde.

Wir stehen an der Treppe zum heiligen Fluß

Wir stehen an der Treppe zum heiligen Fluß

der heilige Fluß Narmada

der heilige Fluß Narmada

171. Tag, Donnerstag, der 8.2.2018 – Mandu –

Morgens kommt eine Kuhherde vorbei, die Kühe fressen dann erstmal die geopferten Blumen an der Verbrennungstätte.

die KÜhe laufen an uns vorbei

die KÜhe laufen an uns vorbei

Dann fahren wir los, heute sind es nur 120 km, es geht an Hanoman, dem Affengott vorbei.

Hanoman, der Affengott im Morgendunst

Hanoman, der Affengott im Morgendunst

Dann kommen wir an einen geschlossenen Bahnübergang. In Windeseile sammeln sich unzählige Zweiräder aller Art vor uns an. Jeder quetscht sich so gut er kann vorbei, um nach vorne zu kommen.

eine Sammlung von Zweirädern

eine Sammlung von Zweirädern

Es unterlaufen immer wieder Leute mit Zweirädern die Schranken, weil sie nicht warten wollen. Bis dann endlich der Zug kommt.

die Schranken gehen hoch

die Schranken gehen hoch

Dann gingen die Schranken hoch und das Gedrängel begann. Ich habe natürlich mit gedrängelt, sonst stünde ich noch am nächsten Tag dort. Es hat eine Weile gedauert, bis wir endlich den Bahnübergang passiert hatten.

Geschafft, wir sind auf der anderen Seite !

Geschafft, wir sind auf der anderen Seite !

Wir erreichen den Stellplatz und fahren dabei schon an einigen Grabbauten vorbei.

Wir erreichen den Stellplatz und fahren dabei schon an einigen Grabbauten vorbei.

Am frühen Nachmittag kommen Tuk Tuks, mit denen wir zu den naheliegenden Ruinen fahren. Mandu liegt innerhalb einer 40 Kilometer langen Befestigungsruine, in der es noch einige erhaltene Tore gibt. Die meisten Fürstenhäuser sind Ruinen. Geprägt wird die Stadt von den vielen Herrschermausoleen mit den typischen Zwiebelhauben.

Wir fahren durch das Dorf und hinauf zur Anlage.

Wir fahren durch das Dorf und hinauf zur Anlage.

Kinder beäugen uns kritisch, als wir aus den Tuk Tuks aussteigen

Kinder beäugen uns kritisch, als wir aus den Tuk Tuks aussteigen

Von diesem Pavillon aus, huldigte die Frau des Sultans dem Fluß, der Sage nach. Der Sultan hatte unter dem heiligen Baum eine Quelle des Narmada Flusses ausgegraben, den Narmada Fluß sehen und ihm huldigen zu können, war die Bedingung, den Sultan zu heiraten.

Von diesem Pavillon aus, huldigte die Frau des Sultans dem Fluß, der Sage nach. Der Sultan hatte unter dem heiligen Baum eine Quelle des Narmada Flusses ausgegraben, den Narmada Fluß sehen und ihm huldigen zu können, war die Bedingung, den Sultan zu heiraten.

Diesen Blick über das Narmadatal hatte die junge Frau damals und wir heute.

Diesen Blick über das Narmadatal hatte die junge Frau damals und wir heute.

Ein Blick auf den Rupamatis Pavillon

Ein Blick auf den Rupamatis Pavillon

Wir wurden von einem Guide durch die Anlage geführt, es ging durch alte Bogengänge. Die Gebäude wurden um 1400 gebaut.

Wir wurden von einem Guide durch die Anlage geführt, es ging durch alte Bogengänge. Die Gebäude wurden um 1400 gebaut.

Die hübsch gekleideten Mädchen

Die hübsch gekleideten Mädchen

Eine indische Schulklasse machte hierhin einen Ausflug.

Eine indische Schulklasse machte hierhin einen Ausflug.

Dann sind wir durch die große Anlage gewandert und haben uns die Überreste des Palastes des Baz Bahadur angesehen. Ein großes Wasserbecken ist sehr gut zu erkennen. Es sorgte damals für Abkühlung der Bewohner.

Pool des Palastes des Baz Bahadur

Pool des Palastes des Baz Bahadur

der Turm des Sieges

der Turm des Sieges

Der Palast

Der Palast

Das Innere der Großen Moschee – Jami Masjid –

Das Innere der Großen Moschee – Jami Masjid –

Dann ging es weiter zum Grab des Hoshang Shah aus der Mitte des 15. Jh.

Dann ging es weiter zum Grab des Hoshang Shah aus der Mitte des 15. Jh.

Das Innere mit den oberirdischen Grabstellen

Das Innere mit den oberirdischen Grabstellen

Das Taveli Mahal

Das Taveli Mahal

Der Pool im Harem, zum Vergnügen seiner vielen Frauen

Der Pool im Harem, zum Vergnügen seiner vielen Frauen

ein Überblick über die große Palastanlage

ein Überblick über die große Palastanlage

172. Tag, Freitag, der 9.2.2018 – Neemuch –

Wir verlassen unseren Stellplatz, heute müssen wir 270 km fahren. Zuerst müssen wir durch die engen Tore der alten Stadt Mandu, sie sind gerade so breit, daß unser Auto hindurch passt.

durch das Tor ?

durch das Tor ?

Hat gepasst, zum Glück kam uns da kein anderes Fahrzeug entgegen.

Hat gepasst, zum Glück kam uns da kein anderes Fahrzeug entgegen.

Unterwegs begegnen uns Frauen, die Wasser geholt haben

Unterwegs begegnen uns Frauen, die Wasser geholt haben

eines von vielen überbreiten Fahrzeugen, die uns immer wieder begegneten

eines von vielen überbreiten Fahrzeugen, die uns immer wieder begegneten

Auch heute sehen wir wieder solch überladene, überbreite Fahrzeuge auf unserem Weg nach Udaipur. Wir müssen 140 km fahren, und fahren dann in das Bundesland Rajastan. Wir finden unseren Stellplatz am Resort Bonjour Paradise. Hier werden wir 3 Nächte übernachten.

vollbeladen

vollbeladen

Wir machen uns ein wenig landfein, denn heute feiern wir unser Bergfest

Wir machen uns ein wenig landfein, denn heute feiern wir unser Bergfest

174. Tag, Sonntag, der 11.2.2018 – Udaipur –

Der Stadt-Palast war die Residenz des Maharana von Udaipur. Im selben Gebäudekomplex befindet sich das „City Palace Museum“ und der Maharana bewohnt einen Teil des Gebäudes mit seiner Familie. Wir sahen ihn im Auto wegfahren.

Udaipur

Udaipur

174. Tag, Sonntag, der 11.2.2018 – Udaipur – 
Der Stadt-Palast  war die Residenz des Maharana von Udaipur. Im selben Gebäudekomplex befindet sich das „City Palace Museum“ und der Maharana bewohnt einen Teil des Gebäudes mit seiner Familie. Wir sahen ihn im Auto wegfahren.

174. Tag, Sonntag, der 11.2.2018 – Udaipur –



Der Stadt-Palast war die Residenz des Maharana von Udaipur. Im selben Gebäudekomplex befindet sich das „City Palace Museum“ und der Maharana bewohnt einen Teil des Gebäudes mit seiner Familie. Wir sahen ihn im Auto wegfahren.

Unter den Sonnenschirmen hindurch ein Blick auf das Lake Palace Hotel, in dem schon einige Filme, wie Oktopussy- James Bond – gedreht wurden.

Unter den Sonnenschirmen hindurch ein Blick auf das Lake Palace Hotel, in dem schon einige Filme, wie Oktopussy- James Bond – gedreht wurden.

Elefanten an der Außenmauer

Elefanten an der Außenmauer

Der Wohntrakt für den Maharana von Udaipur

Der Wohntrakt für den Maharana von Udaipur

Der Museumstrakt

Der Museumstrakt

ein schattiger, kühler Innenhof

ein schattiger, kühler Innenhof

Wir blicken auf Udaipur hinunter

Wir blicken auf Udaipur hinunter

Kostbar ausgestattete Innenräume

Kostbar ausgestattete Innenräume

die Kuppel im Spiegelsaal

die Kuppel im Spiegelsaal

Das Originalzimmer des Maharana, der bis1956 seine Unabhängigkeit behalten konnte, dann aber abdankte.

Das Originalzimmer des Maharana, der bis1956 seine Unabhängigkeit behalten konnte, dann aber abdankte.

Wieder ein Blick aus dem Fenster auf das Lake Palace Hotel, das auch der Familie des Maharana gehört und um 1750 als Sommerresidenz gebaut wurde. Es ist eine Insel und nur mit einem Boot zu erreichen.

Wieder ein Blick aus dem Fenster auf das Lake Palace Hotel, das auch der Familie des Maharana gehört und um 1750 als Sommerresidenz gebaut wurde. Es ist eine Insel und nur mit einem Boot zu erreichen.

Originalräume

Originalräume

der Pfauenhof, aus dieser Nische beobachtete der Maharana seine Frauen des Harems, die sich hier vergnügten

der Pfauenhof, aus dieser Nische beobachtete der Maharana seine Frauen des Harems, die sich hier vergnügten

Da war schon vor einigen Jahren hier waren, haben wir die Besichtigung schnell erledigt und wir haben im Café im Innenhof Kaffee getrunken und uns dabei die vielen Touristen aus aller Welt angesehen.

die Café-Terrasse

die Café-Terrasse

Die alten Frauen betteln

Die alten Frauen betteln

ein indisches Paar

ein indisches Paar

Dann ging es mit dem Bus weiter zum Saheliyon Ki Bari, dem Garten der Jungfern. Er wurde im 18. Jahrhundert von Maharana Sangram Singh für die königlichen Damen errichtet. Die Geschichte erzählt, der Garten sei vom Maharana selbst als Geschenk an die Königin und zur Benutzung durch ihre 48 Hofdamen konzipiert worden.

der Brunnen im Garten

der Brunnen im Garten

Auch heute noch kann man von der lauten Umwelt abschalten hier in diesem Garten.

Auch heute noch kann man von der lauten Umwelt abschalten hier in diesem Garten.

Alles blüht und ist grün, Springbrunnen erzeugen Kühlung in der Hitze

Alles blüht und ist grün, Springbrunnen erzeugen Kühlung in der Hitze

Dann ging’s zum Markt, wo wir Gemüse und Obst kauften.

Dann ging’s zum Markt, wo wir Gemüse und Obst kauften.

Achim schaut sich nach Leckereien um

Achim schaut sich nach Leckereien um

Nach dem Einkauf ging es dann mit dem Bus weiter, denn wir wollten noch eine Bootsfahrt auf dem Pichola See unternehmen.

Nach dem Einkauf ging es dann mit dem Bus weiter, denn wir wollten noch eine Bootsfahrt auf dem Pichola See unternehmen.

Vom See aus hatten wir einen umfassenden Blick auf den Palast, den wir heute Morgen besichtigt haben.

Vom See aus hatten wir einen umfassenden Blick auf den Palast, den wir heute Morgen besichtigt haben.

eine Brücke wie in Venedig

eine Brücke wie in Venedig

Ein Palast, der direkt am Ufer des Sees liegt

Ein Palast, der direkt am Ufer des Sees liegt

Auch dieser Blick ist Venedig like

Auch dieser Blick ist Venedig like

Es dämmert bereits und heimeliges Licht ging von dem Hotel aus

Es dämmert bereits und heimeliges Licht ging von dem Hotel aus

Mit dem letzten Blick auf die Insel ist dann unsere kleine Kreuzfahrt auf dem Pichola beendet und wir fahren zurück zum Resort

Mit dem letzten Blick auf die Insel ist dann unsere kleine Kreuzfahrt auf dem Pichola beendet und wir fahren zurück zum Resort

175. Tag, Montag, der 12.2.2018 – Udaipur –

Für heute ist ein Ruhetag angesagt, wir putzen, lesen und arbeiten am Computer und am Abend gehen wir aus zum Essen.

Für heute endet hier der Bericht, es geht im Indienkapitel IV weiter. Vielen Dank für die Kommentare im Gästebuch, wir freuen uns, wenn es Resonanz auf den Bericht gibt, viele Grüße an alle

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir machen uns mit dem Wohnmobil auf dem Landweg auf nach Australien
Details:
Aufbruch: 27.08.2017
Dauer: 14 Monate
Heimkehr: Oktober 2018
Reiseziele: Deutschland
Russland / Russische Föderation
Kasachstan
Kirgisistan
China
Der Autor
 
Ingrid und Achim H. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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