3 Länder in 3 Wochen: Peru-Bolivien-Chile

Peru-Reisebericht  |  Reisezeit: Juli 2019  |  von Thalia&Christine R

19.07.2019: Cusco - Puno , Titicacasee

Edgar sammelt uns pünktlich um 06:30 Uhr vor unserem schicken Hostel „Inka Siza“ ein. Wir schleppen unser Gepäck zum „Plaza de Armas“ und Edgar sucht uns ein Taxi für die Fahrt zum Bus Terminal. Wir nehmen das Zweite, das Erste war ihm scheinbar zu teuer oder der Fahrer hatte gerade keine Lust zu fahren. Edgar fährt mit und organisiert alles. Er liefert uns direkt vor dem Bus ab und verabschiedet sich. Die Taxifahrt war inklusive.

Wir fragen ihn zum Abschluss noch, ob wir ihn als Trekking Tour Organisator im Internet empfehlen dürfen. Er ist einverstanden und freut sich.

Hier ist seine Whatsapp Nummer: +51952475414

Er hat sich so gut um alles gekümmert und es hat alles perfekt geklappt. Die Salkantay Trekking Tour (4 Tage) ist mit 195 US-Dollar deutlich günstiger als die Touren, die man von Zuhause im Voraus buchen kann. Wir können sein Reisebüro „Inka Trekka Adventures“ für Touren um Cusco und Machu Picchu wärmstens empfehlen!

Morgens ist es wieder sehr kalt.

Morgens ist es wieder sehr kalt.

Wir steigen in den Bus der Gesellschaft „Turismomer“ ein. Der Bus ist sehr sauber und verfügt über bequeme Sitze und USB-Anschlüsse. Während der knapp 400 Kilometer von Cusco bis Puno sind vier Sightseeing-Stops und eine Mittagspause geplant.

Während der Busfahrt darf sich jeder ein Stück Brot abreißen.

Während der Busfahrt darf sich jeder ein Stück Brot abreißen.

Unser erster Stop ist nach etwa 41km in Andahuaylillas an der „Iglesia De San Pedro“

Innen darf nicht fotografiert werden-sie ist wirklich sehr prunkvoll

Innen darf nicht fotografiert werden-sie ist wirklich sehr prunkvoll

Sieht aus, als wäre hier Weihnachtsmarkt...

Sieht aus, als wäre hier Weihnachtsmarkt...

Nach einem kleinen Kaffee für mich und frischen Orangensaft für Thalia geht es für 1,5 Stunden weiter nach Raqchi.

Nach jedem Stop verteilt die Stewardess Getränke...
An den Frisuren der Mitreisenden kann man erkennen, dass auch andere wohl kein warmes Wasser hatten....

Nach jedem Stop verteilt die Stewardess Getränke...
An den Frisuren der Mitreisenden kann man erkennen, dass auch andere wohl kein warmes Wasser hatten....

In Raqchi steht der „Wiracocha‘s Temple“, den wir um etwa 10 Uhr erreichen. Hier werden wieder etliche Souvenirs angeboten.

Die Kolonialkirche aus dem 18. Jahrhundert bei den Ruinen

Die Kolonialkirche aus dem 18. Jahrhundert bei den Ruinen

Diese Ruinen werden der Tiwanaki Kultur zugeordnet und stammen aus 400 und 1200 nach Chr—hier sind die Tempelreste aus Vulkangestein und Lehm zu erkennen. 
Der Tempel wurde zur Ehre des Inkagottes Viracocha erschaffen

Diese Ruinen werden der Tiwanaki Kultur zugeordnet und stammen aus 400 und 1200 nach Chr—hier sind die Tempelreste aus Vulkangestein und Lehm zu erkennen.
Der Tempel wurde zur Ehre des Inkagottes Viracocha erschaffen

Die runden Silos sind noch gut zu erkennen, hier wurden Vorräte wie z.B. Getreide gelagert

Die runden Silos sind noch gut zu erkennen, hier wurden Vorräte wie z.B. Getreide gelagert

Wir bekommen eine halbe Stunde Freizeit. Ganz am anderen Ende des Tempels sitzen Omi und Opi mit zwei süßen Alpakas vor einer Strohhütte auf dem Feld. Wir können nicht widerstehen und wollen die niedlichen Tierchen streicheln und fotografieren. Omi nutzt natürlich gleich die Chance und posiert für uns. Wir geben ihr drei Soles für das Fotoshooting und sie ist zufrieden.

Natürlich gehen wir sofort wieder zu dem süßen Alpaka

Natürlich gehen wir sofort wieder zu dem süßen Alpaka

Sie läßt sich gern für ein paar Soles ablichten

Sie läßt sich gern für ein paar Soles ablichten

Diese Tiere sind zu süß- auffällig sind immer ihre X-Beine...

Diese Tiere sind zu süß- auffällig sind immer ihre X-Beine...

Wir fahren noch eine weitere halbe Stunde und bekommen schon um 11:30 Uhr unser Mittagessen. Es gibt Buffet, aber wir haben noch gar keinen Hunger. Der Guide erwähnt noch, dass es nur ein kleines Buffet ist. Dann verpassen wir ja zum Glück nichts. Von wegen... es gibt ein riesiges Buffet mit Suppe, jede Menge Salat, viele warme Gerichte und sogar ein Nachtisch-Buffet. Dazu spielt eine 4-köpfige Band peruanische Live-Musik mit Panflöten und Okulele. Der Ausblick auf die Berge und die vorbeitrudelnde Peru-Bahn setzt noch einen oben drauf. Einfach schön, das haben wir nicht erwartet.

Hier bekommen wir unser Lunch.

Hier bekommen wir unser Lunch.

Ausblick mit der vorbeifahrenden Inka-Bahn

Ausblick mit der vorbeifahrenden Inka-Bahn

Nach dem Essen wird es still im Bus, alle schlafen. Wir halten für einen 5-minütigen Fotostopp in La Raya auf 4335 Metern, der höchste Punkt des heutigen Tages. Hier ist auch ein Haltestopp für die Peru-Bahn.

Wieder dünne Luft..

Wieder dünne Luft..

Da ist die Inka-Bahn!

Da ist die Inka-Bahn!

Nun steht nur noch ein Sightseeing Punkt auf dem Programm. Um 14:30 Uhr erreichen wir den kleinen Ort Pukara. Hier wollen wir ein „Lithic Museum“ besuchen. Was das wohl ist? Es gibt viele alte Steine und Skulpturen zu bestaunen.

Es gibt einige Skulpturen, Monolithen und Stelen zu bewundern

Es gibt einige Skulpturen, Monolithen und Stelen zu bewundern

Wir fanden das Museum nicht so spannend, es geht weiter geht’s nach Puno.

Pünktlich um 17 Uhr werden wir an der Bushaltestelle direkt am Ufer des Titicacasees rausgeworfen. Wir brauchen etwa 15 Minuten zu Fuß zu unserem schicken Hotel „Utasa Inn“. Endlich haben wir wieder eine warme Dusche und es gibt sogar eine Heizung.

Jetzt müssen wir nur noch eine Tour für morgen bekommen. Wir gehen gleich in die zweite Travel Agency und fragen nach. Keine Stunde später verlassen wir sie wieder mit einem Plan und Tickets für die nächsten 6 Tage im Gepäck. Alle sind hier so gut organisiert. Morgen geht es direkt mit einer Übernachtung zum Titicacasee und im Anschluss mit mehreren Bussen über La Paz nach Uyuni in die Salzwüste. Dort beginnt unsere 3-Tages-Tour durch die Salzwüste mit anschließender Ablieferung an dem Grenzübergang zu Chile in San Pedro de Atacama. Wow, ob das alles klappt? Wir zahlen für die zwei Tage am Titicacasee 110 Soles pro Person und die 4 Tage von Puno bis Atacama sollen knapp 700 Soles kosten. Offen bleibt nur, ob wir einen englisch- oder spanisch-sprachigen Guide bekommen, der uns über die beiden Grenzen schleust.

Anschließend schlendern wir noch durch die Straßen und kaufen peruanischen Kaffee. Heute und morgen findet in Puno eine Art „Kaffee-Fest“ statt.

Hier in Puno ist heute und morgen eine Art Kaffee und Kakao-Markt. Nach unserer erfolgreichen Planung besuchen wir diesen und kaufen peruanischen Kaffee für zu Hause.

Hier in Puno ist heute und morgen eine Art Kaffee und Kakao-Markt. Nach unserer erfolgreichen Planung besuchen wir diesen und kaufen peruanischen Kaffee für zu Hause.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die diesjährige Tour mit Thalia verschlägt uns auf die andere Seite der Erdkugel: nach Südamerika. Peru steht u.a. auf unserer Reise-to-do-Liste. Und da die Flüge dorthin gerade ungewöhnlich günstig sind, wird fix gebucht: Hinflug nach Lima und zurück von Santiago de Chile. Dazwischen liegen knapp 3500km--die wir zu großen Teilen mit Nachtbussen zurücklegen wollen.. Wie immer- wenn ich mit Thalia reise- wird es wieder stressig werden. Highlight der Reise: natürlich: der "Inkatrail"
Details:
Aufbruch: 05.07.2019
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 28.07.2019
Reiseziele: Peru
Bolivien
Chile
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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