Montenegro

Montenegro-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2016 - Januar 2017  |  von Sylvia Tiefenthaler

Kloster Ostrog

Gleich nach unserer Ankunft fahren wir zu der in den Bergen gelegenen Klosteranlage Ostrog.

Davon hat sie mir schon mehrmals vorgeschwärmt, wie sich hier alle Glaubensrichtungen treffen und gemeinsam beten. Wie ruhig es hier sei und wie toll die Aussicht ist.

Also sind wir direkt vom Flughafen hier her um diese Ruhe und die tolle Aussicht zu genießen. Sehr schön ist es hier. Und jetzt im Winter ohne all die vielen Gläubigen und Touristen noch um einiges ruhiger.

Anfahrt durch die Berge, recht steil und weit geht es hoch nach Ostrog

Anfahrt durch die Berge, recht steil und weit geht es hoch nach Ostrog

Der Zugang zum Grab des Heilige Vasilije von Ostrog - Im Sommer stehen hier die Gläubigen Schlange, jetzt im Winter ist alles leer uns still.

Der Zugang zum Grab des Heilige Vasilije von Ostrog - Im Sommer stehen hier die Gläubigen Schlange, jetzt im Winter ist alles leer uns still.

Überall in den Steinwänden finden sich Mosaike, die wunderbar gestaltet sind und verschiedene christliche Szenarien darstellen

Überall in den Steinwänden finden sich Mosaike, die wunderbar gestaltet sind und verschiedene christliche Szenarien darstellen

Auch den Sonnenuntergang haben wir hier erlebt, wunderschön rot färben sich die Wolken.

Auch den Sonnenuntergang haben wir hier erlebt, wunderschön rot färben sich die Wolken.

So sieht das Kloster von der Weite aus, allerdings sehr nah hergezoomt mit der Kamera. Aus der Entfernung sieht man nur einen weißen Punkt in der Felswand.

So sieht das Kloster von der Weite aus, allerdings sehr nah hergezoomt mit der Kamera. Aus der Entfernung sieht man nur einen weißen Punkt in der Felswand.

Infos über die Klosteranlage;

Das Kloster ist in eine fast senkrechten Felswand des Berges Ostroska eda in 900m Höhe über dem Meeresspiegel eingemeißelt. Von hier aus kann man die spektakuläre Aussicht auf die Ebene Bjelopavlici genießen.
Schon seit ewigen Zeiten waren die Höhlen des Berges die Heimat für Einsiedler, die sie für das Beten in der Abgeschiedenheit verwendet haben. Der Ort wurde aber erst im 17. Jahrhundert bekannt, nachdem der Metropolit Vasilije aus Herzegovina dort ein Kloster gegründet hatte. Er ist im Jahre 1671 gestorben und wurde danach Aufgrund seins Vertrauens und der Güte und Hilfe die er Menschen entgegenbrachte für Heilig erklärt: Der Heilige Vasilije von Ostrog. Sein Körper wird in dem Grabgewölbe der Höhlenkirche, die der Gottesmutter gewidmet ist, heute noch aufgebahrt.

Kloster Ostrog ist nicht nur ein Heiligtum der Ortodoxen, sondern aller Gläubigen der Welt, die hierher kommen um sich vor den Gebeinen des Heiligen zu verneigen und Heilung für Geist und Körper suchen. Nach dem Grab von Christus und den Heiligen Berg Athos ist das Kloster von Ostrog das dritt meistbesuchte Heiligtum in der christlichen Welt.

Anschließend fuhren wir dann weiter nach Budva zu unserer Unterkunft. Leider gestaltete sich das auffinden Dieser dann recht schwierig. Und das Telefon wurde erst nach dem 6 Versuch abgenommen.
Da wir erst 2 Tage vor unserer Anreise gebucht hatten, hatten die vermieter nicht mit uns gerechnet. Sowas aber!!!!Wenn ich buche komm ich doch auch, gerade dann wenn es so kurzfristig ist. Und das Ganze haben wir ja auf booking.com gebucht und nicht auf irgendeiner unbekannten Seite. Ich bin schon viel gereist. Aber das hab ich echt noch nie erlebt!

Die Mutter der Vermieterin kam dann zur Wohnung und erklärte uns alles, entschuldigte sich 100mal und richtete das Apartment her. Wir finden es gemütlich hier und nachdem die Heizung nun eine Weile läuft auch warm

Es gibt eine kleine, etwas unpraktisch gebaute Küche....

Es gibt eine kleine, etwas unpraktisch gebaute Küche....

....ein Wohnzimmer mit großem Sofa...

....ein Wohnzimmer mit großem Sofa...

...von wo aus man auf einen großen Balkon kommt und dann 2 Schlafzimmer und ein Bad.

...von wo aus man auf einen großen Balkon kommt und dann 2 Schlafzimmer und ein Bad.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zu Silvester nach Budva in Montenegro. Natürlich dürfen ein paar Tagesausflüge nicht fehlen!
Details:
Aufbruch: 29.12.2016
Dauer: 8 Tage
Heimkehr: 05.01.2017
Reiseziele: Montenegro
Der Autor
 
Sylvia Tiefenthaler berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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