11 Wochen Mittelamerika (Panama, Costa Rica, Guatemala, Mexico und Cuba)

Kuba-Reisebericht  |  Reisezeit: November 2018 - Februar 2019  |  von Eike Jahn

Cuba: Soroa

Tag 68: Schöner Tag in schöner Gegend

Nett von Rodrigo dem Herbergsvater meiner Particulare, dass er mich zum Taxistand bringt und dem Busfahrer genau sagt wo ich aussteigen muss und mir nochmals einschärft, nicht mehr als 4,50 Euro zu bezahlen. Dann geht die Fahrt los ins 80 km entfernte und genau zwischen Pinar del Rio und Havanna liegende Soroa. Zum Glück habe ich mein Navigationssystem eingeschaltet und staune nicht schlecht als er mit vollem Tempo an der Ausfahrt nach Soroa vorbeifährt. Ich fange an zu rufen und dann zu schreien, der ganze Bus fängt mit an zu brüllen, doch der Vollhorst vorne in seiner Kabine hört nichts, erst nachdem die erste Reihe mit Fäusten gegen die Rückseite des Fahrerhauses hämmert, kapiert er, dass ich ja aussteigen muss. Er bringt den Bus nach einem Kilometer zum Stehen und wechselt über den Grünstreifen einfach mal die Autobahnfahrtrichtung und bringt mich wieder zurück zur Ausfahrt. Keine Entschuldigung nichts, ich glaub der Typ mag mich nicht und hätte mich gerne bis zum Ende in Havanna mitgenommen … grrrrr.
Für den Rest der 4 km bis Soroa und meiner Casa P, komme ich im Taxi weiter, was einen umgerechneten Taxikilometerpreis bezogen auf den Taxi-Collectivo-Preis von 14 Euro pro 1 Kilometer hat. Echt unverschämt!
Meine Casa Particulare hier in Soroa ist sehr gut und ich buche Halbpension, da es hier weit und breit kein Restaurant gibt und es völlig normal ist, dass die Familie für einen kocht.
Da es noch früh am Tag ist, mache ich mich auf den Weg um zu den Sehenswürdigkeiten in 3,5km Entfernung zu kommen. Da ich hier ganz schön auf dem Land bin ist wenig Verkehr und laufe schon mal in die Richtung in die ich muss. Ich versuche mein Glück bei den Kutschen und allem was so vorbeikommt per Anhalter und halte fleißig den Daumen raus. Ich habe Glück und nach 5 Minuten nimmt mich ein Mopedfahrer mit. Die letzten 2 km geht es nochmal ordentlich den Berg hoch und er lässt das Ding im 2ten Gang ordentlich aufjaulen, aber wir schaffen es.

Danke nochmal fürs mitnehmen.

Danke nochmal fürs mitnehmen.

In Soroa fange ich mit dem sehr schönen Orchideen-garten an, der wirklich sehenswert ist.

Von dort geht’s hoch zum kleinen Castillo de las Nubes weiter, was einen mit toller Aussicht bis zur Karibikküste belohnt. Wieder zurück auf der Hauptstraße geht die Einmündung zum Wasserfall “Salto de Arco Iris“ (der Regenbogen Cubas) weiter und man kommt nach nur 250 Metern schon zum schönen 22,5 Meter hohen Wasserfall. Zum Abschluss mache ich noch eine kleine Wanderung auf den Mogotes “Mirador de Venus (375Meter)“ welcher zum Ende des Tages noch ein tolles Panorama ausbreitet.

Hab mal mein Bild gespiegelt... Tja mein T-Shirt Aufdruck sagt wohl alles

Hab mal mein Bild gespiegelt... Tja mein T-Shirt Aufdruck sagt wohl alles

Danach laufe ich wieder zurück in eine Casa Particulare und komme ziemlich platt am Abend an, obwohl der Rückweg nur bergab war.

Belohnt wird die Wanderei mit einem leckeren Abendessen mit wirklich reichlich Essen.

© Eike Jahn, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Backpacker-reise von Panama > Costa Rica > Mexiko > Guatemala > Cuba und wieder zurück nach Deutschland.
Details:
Aufbruch: 23.11.2018
Dauer: 12 Wochen
Heimkehr: 16.02.2019
Reiseziele: Panama
Costa Rica
Mexiko
Guatemala
Kuba
Der Autor
 
Eike Jahn berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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