Good Morning Vietnam

Reisezeit: März / April 2002  |  von Roland Hank

Sa Pa

Mit dem Zug begeben wir uns in einer zehnstündigen Bahnfahrt an die etwa 300 km nördlich von Hanoi gelegene Grenzstadt Lao Cai. Von hier aus sind es noch einmal rund zwei Stunden Fahrt in einem Minibus nach Sa Pa. Der 1600 m hoch gelegene Ort zu Füßen des Phan Si Pan, des höchsten Berges Vietnams, wurde zu Beginn der 20er Jahre von den französischen Kolonialherren zum Höhenkurort ausgebaut, doch die miserablen Straßenverhältnisse ließen den Traum der Franzosen nie war werden. Erst Mitte der 90er Jahre erlangt der Ort die Bedeutung den sich seine Erbauer einst erhofft hatten. Hauptattraktion ist der Markt, an dem sich die Angehörigen zahlreicher Bergvölker aus der Umgebung einfinden. Dazu zählen überwiegen die kleinwüchsigen Black Hmong in ihren tiefblauen, mit Indigo eingefärbten Gewändern und die Roten Zao mit ihren turbanähnlichen Kopfbedeckungen. Diese Bergvölker unterscheiden sich ethnisch grundlegend von den Vietnamesen und sprechen sogar ihre eigene Sprache.

Sa Pa gilt auch als Ausgangspunkt zahlreicher Trekking Touren in die alpine Landschaft. Das Programm reicht von kleinen Wanderungen in näherer Umgebung bis hin zu Mehrtagestouren mit Besteigung des Phan Si Pan. Da wir leider etwas zu wenig Zeit für diese wunderschöne Gegend eingeplant haben begeben wir uns nur auf eine Halbtagestour hinunter zum Cat Cat Wasserfall.

© Roland Hank, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise in ein aufstrebendes Land von der chinesischen Grenze im Norden bis zur abgelegenen Insel Phu Quoc im Südwesten des Landes.
Details:
Aufbruch: März 2002
Dauer: circa 5 Wochen
Heimkehr: April 2002
Reiseziele: Vietnam
Der Autor
 
Roland Hank berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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