Good Morning Vietnam

Reisezeit: März / April 2002  |  von Roland Hank

Saigon

Die ehemalige Hauptstadt von Südvietnam Saigon wurde gleich nach der Übernahme durch die Nordvietnamesen als Zeichen der Demütigung in Ho-Chi-Minh City umbenannt. Da die Stadt unter den Einheimischen weiterhin Saigon genannt wird möchte ich mich im weiteren daran anschließen. Die Stadt am Westufer des Saigon Rivers galt bis vor einigen Jahren noch als Stadt der Cyclos, den dreirädrigen Fahrrad Rikschas. Heute sind sie jedoch nach einem Beschluß der Stadtverwaltung aus dem Jahre 1996 zum Aussterben verurteilt. Neben vergnüglichen Spazierfahrten für Touristen verdienen die Cyclo-Fahrer ihren Lebensunterhalt mit Transporten aller Art als "Lastkraft-Cyclo"

Saigon wirkt mit seinem quirligen Leben wesentlich hektischer als das verträumte Hanoi im Norden des Landes und ist eher mit anderen südostasiatischen Großstädten wie Bangkok und Jakarta zu vergleichen. Seinen historischen Stadtkern verdankt Saigon der französischen Kolonialzeit. Noch heute ist der ehemals westliche Einfluß der europäischen und amerikanischen Mächte unverkennbar. Mit Ausnahme einiger schöner Pagoden hat die Stadt jedoch keine spektakulären Sehenswürdigkeiten zu bieten. Als Touristenziel anziehend ist Saigon jedoch als Ausgangspunkt zu Ausflügen in die näher Umgebung wie z.B. das etwa 250 km umfassende Tunnelsystem von Cu Chi. Die Tunnels die bis an die kambodschanische Grenze reichen gestatteten dem Vietcong ein ländlichen Gebiet zu kontrollieren, das nur 30 km von der amerikanischen Hochburg Saigon entfernt lag.

© Roland Hank, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise in ein aufstrebendes Land von der chinesischen Grenze im Norden bis zur abgelegenen Insel Phu Quoc im Südwesten des Landes.
Details:
Aufbruch: März 2002
Dauer: circa 5 Wochen
Heimkehr: April 2002
Reiseziele: Vietnam
Der Autor
 
Roland Hank berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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