Perigord Noir - Bastiden - Kirchen - Gänse, Enten und Walnüsse

Reisezeit: September / Oktober 2008  |  von Herbert S.

Rocamadour

Rocamadour, ein Bilderbuchdorf auf einer Kalkebene der Causse kann wegen der jährlich 1,5 Millionen Besucher und Pilger kann schön touristisch sein. Aber wir haben Glück, es ist schon spät im Jahr und der Touristenstrom scheint schon abzuebben. Außerdem sind wir recht früh von Süden zum Tal der Alzou angekommen, um einen Blick auf die tolle Lage des Ortes zu haben.
Der Ort hängt an einem Felsen und besteht im wesentlichen aus dunklen Dächern, Häusern und Kirchen. Darüber krönt das Schloss über einer Steilwand.

Rocamadour - Pilgerort an der Alzou

Rocamadour - Pilgerort an der Alzou

Kapelle Notre Dame

Kapelle Notre Dame

Man kann die Ortschaft vom Plateau aus gut besuchen, wenn man die kleine Landstrasse hinuntergeht, sie ist am ersten Stadttor für den Verkehr gesperrt und Touristenbusse haben ihre Mühe und Not davor zu wenden.

einzige Strasse durch den Ort

einzige Strasse durch den Ort

Stadttor

Stadttor

Der Ort besteht im wesentlichen aus einer Strasse am Hang, von dem man über Treppen, die die Pilger seit Menschengedenken auf Knien hinaufgehen sollen - wir haben allerdings keine solchen gesehen - zur Pilgerstätte gelangt.

Kapelle Notre Dame von der Ortsstrasse aus gesehen

Kapelle Notre Dame von der Ortsstrasse aus gesehen

die Stufen des Treppenaufgangs sind so durch die Pilger geschliffen,

die Stufen des Treppenaufgangs sind so durch die Pilger geschliffen,

dass man zahlreiche Versteinerungen finden kann.

dass man zahlreiche Versteinerungen finden kann.

Seit dem zwölften Jahrhundert kommen die Pilger, um Notre Dame de Rocamadour zu verehren und anzubeten, eine schwarze Madonna, die sich in der Kapelle Notre Dame befindet.

Kapelle Notre Dame

Kapelle Notre Dame

Noch weiter kann man dann mit einem Lift zum Schloss hochfahren, von wo man einen weiteren grandiosen Ausblick genießen kann. Von dort läßt sich ebenen Weges zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Schloss von Rocamadour

Schloss von Rocamadour

Blick von der obersten Ebene auf den 'modernen' Ort

Blick von der obersten Ebene auf den 'modernen' Ort

Auf der Rückfahrt nach Cenac finden wir mal wieder eine Entenfarm, auf der hunderte frei herumlaufen können.

und eine versteckt liegende alte Mühle

Durch die 'schwarzen' Nußbaumwälder, die der Gegend den Namen 'Perigord Noir' gegeben haben

vorbei an den Schlössern La Treyne und Fenelon über kleine schnukkelige Landstrassen

La Treyne

La Treyne

Fenelon

Fenelon

geht es nach Hause - wo wir noch die letzten Sonnenstrahlen genießen.

© Herbert S., 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir hatten schon lange mal wieder vor, an die Dordogne zu fahren. 1993 waren das letzte Mal dort. Ein Haus bei Domme für zwei Wochen als feste Bleibe und die Tatsache, dass wir mit dem Wagen fahren, ermöglichte uns diverse Gourmetmitbringsel und ein wenig Golfspielen mit eigenem Equipment.
Details:
Aufbruch: 27.09.2008
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 11.10.2008
Reiseziele: Frankreich
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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