Perigord Noir - Bastiden - Kirchen - Gänse, Enten und Walnüsse

Reisezeit: September / Oktober 2008  |  von Herbert S.

Cenac und Domme

Di 07.10.08 - 11. Reisetag
Heute ist wieder Markttag in Cenac und wir müssen ja noch unsere Gourmetmitbringsel einkaufen. Daher können wir zunächst einmal ausschlafen und bei wunderschönem sonnigen Wetter (21°C) losziehen.

Dienstags ist Markttag in Cenac

Dienstags ist Markttag in Cenac

Nach den Einkäufen laufen wir zunächst zur romanischen Kirche von Cenac, deren Besuch sich lohnt wegen der zahlreichen Skulpturen.

romanische Kirche von Cenac

romanische Kirche von Cenac

Blick auf den Bergrücken von Domme

Blick auf den Bergrücken von Domme

Dann geht es zu Fuß vorbei an zahlreichen Walnußbäumen, die für eine kalorienreiche Marschverpflegung sorgen nach Domme auf den Bergrücken.

Blick ins Tal auf Cenac

Blick ins Tal auf Cenac

und unser Domizil (direkt unterhalb des Waldes)

und unser Domizil (direkt unterhalb des Waldes)

Rempart de la bastide (Nr.5 im Plan)

Rempart de la bastide (Nr.5 im Plan)

Lageplan der Bastide Domme - Die Grobstruktur weicht von dem bastide-typischen Städtebaumuster ab, das eine konsequent rechtwinklige und schachbrettartige Straßenausrichtung und die Form eines gleichmäßigen Rechtecks vorsieht. Dies war aber aufgrund der strategisch günstigen Lage offensichtlich sekundär und man passte das Städtbaumuster dem Gelände an. .

Lageplan der Bastide Domme - Die Grobstruktur weicht von dem bastide-typischen Städtebaumuster ab, das eine konsequent rechtwinklige und schachbrettartige Straßenausrichtung und die Form eines gleichmäßigen Rechtecks vorsieht. Dies war aber aufgrund der strategisch günstigen Lage offensichtlich sekundär und man passte das Städtbaumuster dem Gelände an. .

Wir ziehen auf der Sonnenseite des Bergrückens hoch und kommen mächtig ins Schwitzen, natürlich ist bei Ankunft im Ort mal wieder Mittagszeit.

Belohnung für den anstrengenden Aufstieg

Belohnung für den anstrengenden Aufstieg

Im Restaurant Poivrière mischen wir die Menus
-----14 €----------------------24€
Gesiers de Canard-------Pot auf Feu foiegras
Poisson du Jour---------Lammspieß
tarte aux abricots------Eis mit Prunealkohol
Kaffee
Flasche Rosé (16€)
Ulrike nimmt die Vorspeise vom 'kleinen' Menu und ich probiere den pot au feu, eine im Suppenteller servierte Brühe mit frischer foie gras.

direkt neben dem Restaurant liegt die mairie (ehemals palais du gouverneur) - mit wehrhaftem Turm im Hintergrund

direkt neben dem Restaurant liegt die mairie (ehemals palais du gouverneur) - mit wehrhaftem Turm im Hintergrund

Im Mittelalter als Bastide auf einem 250 Meter hohen Felsvorsprung über der Dordogne erbaut, gilt Domme heute als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. 'Les plus beaux villages de France' Daher ist der Ort zu einem großen touristischen Anziehungspunkt in der Region geworden und entsprechend ausgestattet mit vielen Shops für die Touristen des Périgord Noir.

die steile Grand Rue hat als Zugangsstrasse zum Plateau mit herrlicher Aussicht über das Dordognetal besonders viele Boutiquen

die steile Grand Rue hat als Zugangsstrasse zum Plateau mit herrlicher Aussicht über das Dordognetal besonders viele Boutiquen

Am höchsten Punkt liegt die eglise notre dame de l'assomption (Nr.16 im Plan)

Am höchsten Punkt liegt die eglise notre dame de l'assomption (Nr.16 im Plan)

Am höchsten Punkt liegt die eglise notre dame de l'assomption (Nr.16 im Plan)und die alte Markthalle (heute Eingang zu einer der zahlreichen Grotten der Region)

alte Markthalle mit einseitigen Arkaden aus dem 17. Jh.

alte Markthalle mit einseitigen Arkaden aus dem 17. Jh.

Aussicht auf das Dordognetal

Aussicht auf das Dordognetal

Wir beginnen unseren Rundgang durch den weniger touristischen Teil der Stadt an der Aussichtsterrasse mit benachbarten Spitzenrestaurant, das bekannt für seine Trüffelgerichte ist, wir aber in diesem Urlaub nicht mehr besuchen können.

Es geht bergab

Es geht bergab

porte de la Combe (Nr. 8 im Plan)

porte de la Combe (Nr. 8 im Plan)

und wieder bergauf

und wieder bergauf

das große Stadttor - porte des tours (Nr. 1 im Plan)

das große Stadttor - porte des tours (Nr. 1 im Plan)

Windmühle an der Spitze des Bergsporns - moulin du roy (Nr. 3 im Plan)

Windmühle an der Spitze des Bergsporns - moulin du roy (Nr. 3 im Plan)

Wohnung in einem ehemaligen Wasserturm?

Wohnung in einem ehemaligen Wasserturm?

Da wir noch zwei interessante Gebäude von weitem erspäht haben, die an der Spitze des Bergsporns liegen, wählen wir für den Rückweg die Nordseite des Bergrückens durch den jardin public, wo wir jedoch erst spät einen kleinen Weg bergab entdecken, der mit großen Umweg nach Hause führt.
Abends ist dann wieder einmal nur Platz für ein paar Austern, die wir natürlich auf dem Markt nicht liegen lassen konnten. Ich bekomme - glaub ich - einen Schnupfen - habe mich wohl verschwitzt auf die Restaurantterrasse gesetzt und verkühlt.

© Herbert S., 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir hatten schon lange mal wieder vor, an die Dordogne zu fahren. 1993 waren das letzte Mal dort. Ein Haus bei Domme für zwei Wochen als feste Bleibe und die Tatsache, dass wir mit dem Wagen fahren, ermöglichte uns diverse Gourmetmitbringsel und ein wenig Golfspielen mit eigenem Equipment.
Details:
Aufbruch: 27.09.2008
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 11.10.2008
Reiseziele: Frankreich
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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