Julia und Marcus Thailand 2009

Reisezeit: September / Oktober 2009  |  von Marcus Rippich

Khao Sok Nationalpark

"Wake up to the sound of the nature" - mit diesem Slogan wirbt unser Guesthouse "Morning Mist" (was uebrigens nichts mit einem Misthaufen zu tun hat, sondern uebersetzt so viel wie Fruehnebel heisst). Der Slogan stimmt auch, denn wir wurden die letzten beiden Morgen geweckt von ganz vielen Tierstimmen und auch von einem anderen Klang der Natur - WASSER!!!!

Zum einen durch das Rauschen des Flusses vor unserer Terrasse aber auch durch teils extrem kraeftige Regenschauer... Wir sind ja auch nicht im Sonnen- oder Trockenwald, sondern im tropischen Regenwald!

So besteht unsere Ausruestung mom. auch bei nur kuerzesten Wegen aus Regencapes und einem wasserfesten Beutel.

Aehnlich wie das Aufdrehen einer Dusche beginnt es auch hier wirklich von einer Sekunde auf die andere zu schuetten. Wenn auch oft nur fuer ein paar Minuten, es genuegt doch um bis auf die Haut nass zu werden...

Wie ja bereits im vorherigen Kapitel "angekuendigt" haben wir an unserem ersten Abend gleich eine "Night-Safari" mitgemacht. Grosser Vorteil der Nebensaison war dass wir nur zu fuenft unterwegs waren und nicht in mitten einer grossen Gruppe von Touristen die als einzige wilde Tiere dadurch sich selbst sehen, wie es oft waehrend der Hochsaison beschrieben wird. Unser Guide Pon hatte ein unglaublich gutes Auge und Gespuer und vorallem auch selbst sehr viel Spass bei der Sache, so dass wir zu diesen Bilder kamen...

dieser riesengrosse Schmetterling hat besondere Zuneigung zu Marcus empfunden - vermutlich ein Weibchen

dieser riesengrosse Schmetterling hat besondere Zuneigung zu Marcus empfunden - vermutlich ein Weibchen

hier war sogar Pon aufgeregt als er dieses Augenpaar entdeckte, er hat uns mehrfach den Thainamen dieses Tieres erklaert, aber leider kannte niemand die Uebersetzung... Von seiner Beschreibung gehen wir davon aus das es irgendwas zwischen Beuteltier und kleiner Raubkatze war.

hier war sogar Pon aufgeregt als er dieses Augenpaar entdeckte, er hat uns mehrfach den Thainamen dieses Tieres erklaert, aber leider kannte niemand die Uebersetzung... Von seiner Beschreibung gehen wir davon aus das es irgendwas zwischen Beuteltier und kleiner Raubkatze war.

kleines Suchbild... In der Mitte sind ein paar der schwarzen Beine zu erkennen - hochgiftige Spinne.

kleines Suchbild... In der Mitte sind ein paar der schwarzen Beine zu erkennen - hochgiftige Spinne.

Chamaeleon das an seiner Farbanpassung noch arbeiten muss...

Chamaeleon das an seiner Farbanpassung noch arbeiten muss...

diese grosse Unke hat unser Hobbyjaeger Pon fuer uns gefangen

diese grosse Unke hat unser Hobbyjaeger Pon fuer uns gefangen

rechts unser Guide wieder auf der Suche...

rechts unser Guide wieder auf der Suche...

Die Nachtsafari war ein wirklich tolles Erlebnis, koennen wir jedem nur empfehlen; allerdings sollte man vorher nachfragen wie gross die zu erwartende Gruppe ist.

Riesen Glueck hatten wir auch mit dem Wetter, kurz vor acht zu Beginn der Tour hoerte es auf zu regnen und mit unserer Rueckkehr um halb elf begann es wieder.

Starke Regenfaelle schafften eine besondere (nicht-)Schlafakkustik; unsere mittelfraenkisch-oberpfaelzischen Sinne mussten sich erst daran gewoehnen unter einem Wasserfall zu schlafen!

Da die Regenfaelle auch bis zum naechsten Vormittag andauerten und auch danach nur sporadisch aufhoerten haben wir die Kanutour nicht gemacht, sondern uns auf eigene Faust in den Dschungel begeben.

jeder Besucher muss neben dem Zahlen des Eintritts (100 Baht fuer 24 Stunden) sich auch in ein Buch ein- und beim Verlassen wieder austragen.

jeder Besucher muss neben dem Zahlen des Eintritts (100 Baht fuer 24 Stunden) sich auch in ein Buch ein- und beim Verlassen wieder austragen.

bewohnbares Baumhaus

bewohnbares Baumhaus

kleinere Hindernisse waren zu ueberwinden - man beachte Julia's alpentaugliches Schuhwerk...

kleinere Hindernisse waren zu ueberwinden - man beachte Julia's alpentaugliches Schuhwerk...

Natur pur ueberall...

Natur pur ueberall...

Nachdem wir momentan ziemlich die einzigen Gaeste in der Anlage sind, und es in dem Team gestern einen Geburtstag gab haben die Jungs und Maedels von Morning Mist eine spontane Party gefeiert. Sehr ueberrascht waren sie als wir gegen halb acht noch zum Abendessen aufgetaucht sind.

Um uns arme "Farangs" (Touristen) nicht beim Essen zu stoeren, wurde sofort die Musik ausgemacht und die Stimmung verflachte, die Gespraeche wurden leiser. Erst auf mehrmaliges Draengen von uns wurde die Musik wieder angemacht und weitergefeiert.

im Hintergrund die Party...

im Hintergrund die Party...

Nachdem uns dieses mal keine Wasserfaelle sondern nur gelegentlich "normaler" Regen geweckt hat, haben wir gegen drei Uhr morgens immer noch Musik von der Party vernommen. Erstaunlich fit wurden wir aber um halb neun zum Fruehstueck begruesst.

Am spaeten Vormittag ging es Richtung Elefanten-Trekking. Auch wieder nur zu zweit hatten wir unsere ganz persoenliche Tour.

Unterwegs zum Elefantencamp - toller Ausblick ueber die Gegend

Unterwegs zum Elefantencamp - toller Ausblick ueber die Gegend

unser Elefant auf dem Weg zum Einsatz...

unser Elefant auf dem Weg zum Einsatz...

mehr Platz als diese schmale Spur braucht der Riese nicht um sich fortzubewegen...

mehr Platz als diese schmale Spur braucht der Riese nicht um sich fortzubewegen...

auch diesen kleinen Wasserfall hinauf hat er uns sicher getragen; irre mit welchem Feingefuehl diese Tiere ihre Schritte setzen

auch diesen kleinen Wasserfall hinauf hat er uns sicher getragen; irre mit welchem Feingefuehl diese Tiere ihre Schritte setzen

Pause an einem Wasserfall

Pause an einem Wasserfall

zur Belohnung gabs Bambus...

zur Belohnung gabs Bambus...

Dieses war insgesamt unsere dritte Elefantentour in allen Urlauben, und mit Abstand die schoenste! Wir sind eineinhalb Stunden ueber Stock und Stein, durch Fluesse und durch den Dschungel geritten und haben am eigenen Leib erfahren wie behutsam und vorsichtig sich diese grauen Riesen gerade auf schwierigem Gelaende bewegen. Wer die Wahl hat sollte seinen Elefanten-Ritt auch in einem der Dschungel-Nationalparks machen, und nicht etwa ueberteuert und langweilig auf den Tempelstrassen Ayutthayas.

Unser Fazit zu Khao Sok: Landschaftlich und von der Tier- und Pflanzenwelt ueberragend schoen. Wer Zeit hat sollte sich 2 Naechte hier goennen, zumindest ein Tagesausflug von Phuket oder Khao Lak aus ist ein unbedingtes Muss. Unser Guesthouse zaehlt zu einem der Besten dieser Art und koennen wir uneingeschraenkt empfehlen. Hilfsbereite nette Leute und eine absolut entspannte Atmosphaere werden von vielseitigem und leckerem Essen abgerundet.

Unser Dschungelabenteuer geht nun langsam zu ende.

Morgen Mittag werden wir uns auf einen 24 Stunden Trip Richtung Koh Samed begeben, der aus folgenden Verkehrsmitteln besteht:
- Pickup vom Guesthouse zur Busstation
- oeffentlicher Bus nach Surat thani
- Nachtzug nach Bangkok
- U-Bahn zum naechsten Skytrain
- Skytrain zum Eastern-Busterminal Ekamai
- oeffentlicher Bus nach Ban Phe
- Speedboat nach Koh Samed

© Marcus Rippich, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nur noch zehn Tage, dann ist es wieder soweit! Vom 17.09. bis 11.10. geht es wieder in das "Land des Lächelns"..........
Details:
Aufbruch: 17.09.2009
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 11.10.2009
Reiseziele: Thailand
Der Autor
 
Marcus Rippich berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.