Dubai, Mumbai und Kerala

Reisezeit: März / April 2012  |  von Sabine H.

Ausflugsprogramm

2 Ausflüge möchte ich hier noch machen: Einen an die Südspitze Indiens nach Kanyakumari (Cape Comorin) und einen nach Trivandrum. Dazu brauche ich mal wieder Fahrer + Auto und frage an der Rezeption danach. Gar kein Problem: Ein netter älterer Mann (Name schon wieder vergessen - mein Namensgedächtnis ist echt eine Katastrophe !) wird mich im hoteleigenen Renault kutschieren.

Einen vollen Tag nimmt der Ausflug nach Kanyakumari in Anspruch, der indische Verkehr...

Unterwegs besuche ich einen ehemaligen Maharadscha-Palast, der in meinem Lonely Planet gar nicht drinsteht. Er ist echt groß und wunderschön. Der Palast befindet sich zwar schon im Bundesstaat Tamil Nadu, gehört aber immer noch der Regierung des Bundesstaates Kerala.

Padmanabhapuram Palace

Padmanabhapuram Palace

Der Komplex liegt auf einem 2,4 Hektar großen Areal

Der Komplex liegt auf einem 2,4 Hektar großen Areal

Der nächste Stopp ist an einem bedeutenden Hindu-Tempel mit eindrucksvollem Gopuram. Das sind diese sockelartigen Aufbauten auf dem Dach von Hindu-Tempeln. Ich kenne sie bisher eigentlich nur in kreischbunt, aber hier in Südindien scheinen sie normalerweise nicht mit Farbe bepinselt zu sein. Ich darf den Tempel zwar betreten, muss aber meine Kamera draussen lassen, was total schade ist, denn dieser Tempel ist riesig, hammer-interessant und irgendwie auch unheimlich, denn im Inneren ist es ziemlich düster. Inder sind immer um das Karma ihrer Mitmenschen bemüht, wie ich feststelle, denn irgendjemand drückt mir eine Handvoll Blüten in die Hand, die ich in irgendeinem wohl Glück bringenden Schrein verstreuen soll und drückt mir anschliessend einen roten Punkt auf die Stirn. Soviele rote Punkte, wie ich schon während meiner 3 Indien-Reisen auf die Stirn gedrückt bekommen habe, muss ich ein wandelndes Glücksschwein sein und mein Karma kaum noch zu toppen... Dabei habe ich immer gedacht, dass der rote Punkt nur das Zeichen für eine verheiratete Frau ist. Und das bin ich ja nunmal überhaupt nicht und nie gewesen. Aber wahrscheinlich wird hier einfach nur ein Klischee bedient und Touristen kriegen den roten Punkt, weil sie sich was drauf einbilden oder sich drüber totfreuen oder whatever. Naja, ist auch eine abstruse Theorie. Warum auch immer: Ich habe wieder den roten Klecks auf der Stirn und mein Fahrer freut sich...

In Kanyakumari lädt mein Begleiter mich am Fähranleger ab, von wo die Boote zum Vivekananda Memorial ablegen. Nun frag´mich mal einer, wer Vivekananda war ! Keine Ahnung ! Aber ich bin lernfähig: Swami Vivekananda war ein Philosoph und Wandermönch, sozusagen. Ein bedeutender Guru. Egal, die Fotos:

Fähranleger in Kanyakumari

Fähranleger in Kanyakumari

Gopuram des zuvor besuchten Tempels

Gopuram des zuvor besuchten Tempels

Vivekananda Memorial

Vivekananda Memorial

Auf dem Boot

Auf dem Boot

Wer immer der Typ gewesen sein mag...

Wer immer der Typ gewesen sein mag...

Kanyakumari am südlichsten Punkt Indiens - end of India

Kanyakumari am südlichsten Punkt Indiens - end of India

Das Memorial

Das Memorial

Meditationshalle

Meditationshalle

ganz schön viele Inder wollen da hin !?

ganz schön viele Inder wollen da hin !?

Das allerdings ist nicht Swami Vivekananda, sondern ein Dichter namens Thiruvalluvar - die Statue ist aus dem Jahr 2000 und gilt als die indische Freiheitsstatue...

Das allerdings ist nicht Swami Vivekananda, sondern ein Dichter namens Thiruvalluvar - die Statue ist aus dem Jahr 2000 und gilt als die indische Freiheitsstatue...

2 echt merkwürdige Inselchen

2 echt merkwürdige Inselchen

Ghandi Memorial

Ghandi Memorial

Das Schild oben sagt "don´t sit here" - sehr wirkungsvoll !

Das Schild oben sagt "don´t sit here" - sehr wirkungsvoll !

© Sabine H., 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Kombination aus XXL-Moderne in Dubai und Abu Dhabi, XXL-Chaos in Mumbai und god´s own country Kerala in Südindien
Details:
Aufbruch: 31.03.2012
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 15.04.2012
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
Indien
Der Autor
 
Sabine H. berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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