Irland 2012: Von Dingle nach Donegal

Reisezeit: April / Mai 2012  |  von Stefanie L.

Gipfelsturm!

02.05.2012

Am nächsten Morgen frühstückte ich hastig (noch war alles ruhig, nur ein paar gammelige Reste angebissenes Knoblauchbrot in der Küche erinnerten noch an den Vorabend) und verließ dann den Ort des Grauens.
Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein!

Erst fuhr ich hin- und her am Killary Harbour. Wunderschön!

Dann ging es zum Connemara Nationalpark. Noch kein Mensch da.
Ich hatte den ganzen Diamond Hill für mich! Um 9:15 Uhr wanderte ich los und um 10 Uhr stand ich als erste an diesem Tag auf dem Gipfel! Juhu! Traumhafte Aussicht! Besser hätte das Wetter nicht sein können.

Ok, ich war nicht die erste auf dem Gipfel an diesem Morgen...die Ziegen waren früher da...

Ok, ich war nicht die erste auf dem Gipfel an diesem Morgen...die Ziegen waren früher da...

Diamond Hill!

Diamond Hill!

Und nochmal, weil er so schön ist!

Und nochmal, weil er so schön ist!

In der Cafeteria unten gönnte ich mir Tee und Apfelkuchen mit Sahne.

Dann fuhr ich eine meiner Lieblingsstrecken in Irland: Von Letterfrack nach Louisburgh (die kleine Straße).
Es gibt wohl keine Landschaft auf der ganzen Welt, die mich bisher mehr beeindruckt und verzaubert hat.
Ich war so dankbar für das tolle Wetter, dass ich dies alles noch Mal in voller Pracht sehen durfte. Sowas Schönes!
Obwohl ich die Strecke schon einige Male gefahren bin war ich wieder sehr ergriffen. Dazu gehört für mich die Musik von Enya und Clannad.
Es war ein wundervolles Erlebnis das ich nie vergessen werde und ich kann mich wirklich glücklich schätzen.

In Westport fand ich sofort das Abbeywood Hostel und nahm ein Bett im Viererzimmer. Nach dem Grusel eine wahre Wohltat. Der Himmel!
Das Zimmer bot Blick auf den Croagh Patrick.

Und weil das Wetter so schön war, bestieg ich den dann auch noch.

Vor "The Reek" habe ich nach der Besteigung 2008 großen Respekt. Und diesmal fand ich heraus, warum. Es ist das lose Geröll. Es beunruhigt mich, auf rutschigem Geröll zu gehen, das jederzeit unter den Füßen nachgeben könnte (und es auch tut) ohne die Möglichkeit, sich irgendwo festzuhalten.
Ich ging teilweise wieder auf allen Vieren rauf.
Aber ich schaffte es. Um 15 Uhr rauf, um 16:40 oben, um 17:10 runter, um 19 Uhr unten. Interessant, dass ich runter länger brauchte als rauf...
Aber es war auch schon der zweite Berg.

Im Hostel erst ne schöne warme, wasserreiche Dusche genommen und dann ganz in Ruhe gekocht. Ich liebe dieses Hostel.

Nach meinem Lieblingsessen ging ich in den Pub. Matt Molloys. Allerdings nicht lange, die Berge haben mich doch geschafft.

© Stefanie L., 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ja, schon wieder Irland! Muss sein! Begleitet mich auf meiner Reise mit viel Spaß, Spannung und Smithwicks!
Details:
Aufbruch: 26.04.2012
Dauer: 12 Tage
Heimkehr: 07.05.2012
Reiseziele: Irland
Der Autor
 
Stefanie L. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.