OMAN - "12 und 1 Nacht"

Reisezeit: Februar 2015  |  von Birgit H.

Vorbereitungen

DIE GEPLANTE ROUTE
Anfänglich überlegten wir, eine Pauschal-Rundreise zu buchen. Nachdem ich mich jedoch quer durch das www las, u. a. auch durch die verschiedensten Reiseberichte (z. B. auch hier ein Bericht von Bettina Riegow, der mir sehr viele Infos gegeben hat), entschieden wir uns dann doch für eine Reise mit eigener Organisation und Planung.
Ich entscheide, nur den Norden des Oman zu bereisen - nach dem Motto "weniger ist mehr". Ich kenne mich gut genug, um zu wissen, dass schöne Fotomotive mich immer wieder sehr lange aufhalten können und dass mir u. U. ein paar Stunden einfach nur auf ein Wasser oder in einen Sternenhimmel schauen mehr wert sind, als ein "Abarbeiten von Sehenswürdigkeiten".
Ein paar Wochen dauert es, dann habe ich die Tour gefunden, die wir fahren möchten:
- Muscat
- Ras Al Hadd
- Wadi Bani Kahlid
- Al Wasil
- Nizwa / Al Hamra /Misfah
- Jebel Shams
- Muscat
Auf dieser Tour hoffen wir, von allem ein wenig zu sehen:
Städte, Strand und Küste, Wüste, Gebirge.
FLÜGE / MIETWAGEN
Die Flüge und einen Mietwagen (ab und bis Flughafen) buche ich über das Reisebüro, da mich der Internetdschungel der diversen Anbieter verwirrt.
Im Oman gibt es wenig Möglichkeiten, mit "öffentlichen Verkehrsmitteln" zu reisen und Taxis sind nicht billig. Am besten reist man mit einem Mietwagen. Schwer fiel die Entscheidung, ob nun ein Allrad, oder ob ein normaler Pkw ausreichend ist. Die meisten Straßen, die wir fahren wollen, sind anscheinend gut ausgebaut. Es sind nur zwei locations auf meiner Wunschtour dabei, zu denen man nur mit Allrad kommt. Beide bieten einen Transfer an. Da ein Allrad-Fahrzeug doppelt so viel kostet wie ein normaler Pkw, entscheiden wir uns für die preisgünstigere Variante und hoffen, dass wir das nicht bereuen - ich werde berichten.

Preis-Infos:
Flug:
mit Oman Air ab Frankfurt - nonstop - 6:40 Std.
Preis knapp 600 € / Pers.
Mietwagen:
Toyota Yaris, ab und bis Flughafen, 13 Tage
Preis 426,55 €
(beides gebucht über Reisebüro, TUI)
ÜBERNACHTUNGEN
Nun kommt der schwierige Part: abschätzen, an welchen Orten jeweils wie viele Übernachtungen gebucht werden. Wenn man noch nie in einem Land war, ist das gar nicht so einfach.
Nach weiteren Wochen, ist auch dieser Organisationsteil erledigt und wir sind gespannt auf folgende Unterkünfte:
Behlys Gästevilla in Muscat
http://www.travel-friends.com/unterkuenfte/oman-behlys-gaestevilla-10919
Ein deutscher Auswanderer betreibt diese Unterkunft. Der E-Mail-Wechsel ist sehr freundlich, unkompliziert und informativ.
Turtle Beach Resort in der Nähe von Sur
http://www.booking.com/hotel/om/turtle-beach-resort.de.html
Hütten am Strand - gebucht über booking.com.
Nomadic Desert Camp in der Sandwüste Ramlat-al-Wahiba
http://www.nomadicdesertcamp.com/
Ein Wüstencamp mit einfachen Palmwedelhütten ohne Strom.
Noor Majan Camp - Nähe Nizwa
http://www.booking.com/hotel/om/noor-majan-camp.de.html?aid=311092;label=noor-majan-camp-vT7HTuU2HJ8Lrb8brdMbNwS28113487164%3Apl%3Ata%3Ap1%3Ap2%3Aac%3Aap1t1%3Aneg;sid=e9d2969b2bea879e846d5b65cd5a5826;dcid=4;ucfs=1;srfid=5b2a220d541a32db19439213048506d56f0f45ecX1;highlight_room=
Camp mit Holzhütten - gebucht über booking.com.
The View - Al Hamra
http://www.theviewoman.com
Bungalow-Anlage mit Pool mit fantastischem Ausblick mitten im Gebirge Jebel Shams, knapp 3.000 m hoch.
Diese Unterkunft ist nicht billig und muss sofort bezahlt werden, direkt - per Kreditkarte oder Auslandsüberweisung. Kreditkartendaten komplett per Mail oder Fax zu übermitteln, das ist mir dann doch nicht sicher genug. Also entscheide ich mich für die erste Auslandsüberweisung. Das Problem: diese kann NICHT in OMR (Oman Rial) getätigt werden, soll aber auf dem Konto des Empfängers mit dem entsprechenden Betrag in OMR landen. Ich habe keine Ahnung von Umrechnung und evtl. Gebühren, die bei so einer Überweisung anfallen. Und der von mir kontaktierte Bankangestellt ebenso wenig. Dass er die Währung nicht kennt, verstehe ich ja noch, dass er aber keinerlei Möglichkeiten findet, mir auszurechnen, wieviel Euro ich überweisen muss, damit es inkl. Umrechnung und Gebühren den entsprechenden OMR-Betrag ergibt, dass verstehe ich weniger - und als er noch entschuldigend sagt, dass er leider am Arbeitsplatz auch nur eingeschränkten Internetzugriff hat, gebe ich auf.

Ich gebe den Betrag bei www.oanda.com ein (ein Währungsrechner), runde etwas auf und informiere das Camp. Zum Glück funktioniert die Kommunikation hier schnell und in gut verständlichem Englisch: die Herrschaften akzeptieren das Vorgehen und schreiben, sollte ein Fehlbetrag auf ihrem Konto entstehen, würde es reichen, wenn wir das vor Ort bei Ankunft nachzahlen. Nun denn, ich bin gespannt.
KLEIDUNG
Möglichst bedeckt, aber trotzdem nicht zu warm - hm, da gibt der häusliche Kleiderschrank nicht allzu viel her.
In den letzten Wochen hatte ich immer wieder ein Auge auf die schrecklichsten 1-5-Euro-Kleiderständer bei KIK und Co. und habe noch ein paar Restsommerteilchen erstanden - auf Mode, Chic, passende Muster/Farben konnte keine Rücksicht genommen werden.
PACKEN - 03.02.2015
KLAR - nur Handgepäck. Sollte inzwischen doch kein Problem mehr sein: dank dem hier vorherrschenden Winter werden Jacken und Wanderschuhe (für kalte Wüstennächte und Berge) auf der Anreise angezogen und ins Handgepäck müssen "nur noch": Unterwäsche und ein paar Stückchen leichte Kleidung.
Kontrollwiegen: 8 kg! hm - ein kg zu viel. Mannomann, zu viele "paar-Gramm-Teile" geben halt doch ein Kilogramm
Schwere Entscheidung: was fliegt raus? Ich entscheide mich für das Handtuch. In den gebuchten Zimmern wird es Handtücher geben und für unterwegs werde ich mir bei Bedarf in Maskat ein Handtuch kaufen.
Zusätzlich zum Handgepäckstück ist eine Fototasche, Laptoptasche oder Handtasche erlaubt. Fototasche - ja - die ist auch voll. Spiegelreflexkamera, kleine Filmkamera, Akkus, Ladegeräte. Das Ding werde ich meinem Reisebegleiter verpassen. Und meine "Handtasche" ist dann ein Rucksack, in dem ich Notebook und Reiseunterlagen, Kartenmaterial und noch ein paar Kleinigkeiten unterbringen muss... Immerhin brauche ich weder Schminktäschchen noch Haarspray - die Frisur wird halten dank Kopftüchern .

© Birgit H., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Für „1000 und eine Nacht“ reichen weder Urlaubstage noch der Geldbeutel, aber 13 Tage stehen zur Verfügung, um einen ersten Eindruck dieses Landes zu bekommen, wo die unterschiedlichsten Landschaften mit Sicherheit für unzählige Fotomotive sorgen werden.
Details:
Aufbruch: 07.02.2015
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 20.02.2015
Reiseziele: Oman
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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