USA - Mexico und Kanada

Reisezeit: Januar - August 2015  |  von Ingrid und Achim H.

Mexico Festland I.

32. Tag, Sonntag, der 1. 3.2015 – Mazatlán –

Wir sind früh wach und frühstücken in aller Ruhe. So gegen 11 Uhr sehen wir auf dem Navi, daß wir uns Mazatlán nähern aber es dauert noch fast eine Stunde, bis es für uns endlich losgeht und wir aus dem Schiffsbauch herausfahren können. Es geht die Rampe runter und dann haben wir es geschafft.

In Mazatlán fahren wir dann erstmal in den Supermarkt und füllen unsere Vorräte wieder auf und versorgen uns mit frischem Brot und dann geht’s auf den Campingplatz am Strand, den wir schon vom vorigen Jahr kennen.

Am Nachmittag wandern wir ein wenig am Strand entlang, es ist ganz schön heiß.

jetzt gehts aus der Fähre raus

jetzt gehts aus der Fähre raus

Camping in Matzatlán

Camping in Matzatlán

Spaziergang am Strand

Spaziergang am Strand

33. Tag, Montag, der 2.3.2015 – San Blas –

Für heute haben wir uns 350 km vorgenommen bis nach San Blas. Ungefähr auf der Hälfte geht der Abzweig nach Mexicaltitàn ab und wir fahren rund 40 km bis wir die Abfahrtstelle zur der kleinen Insel Mexicaltitàn erreichen. Hier setzt man für 10 pesos auf die Insel über, die nach Expertenansicht Aztlàn, die Heimat der Azteken sein soll Sie sollen um 1091 von hier nach Mexico-Stadt (Tenochtitlán) ausgewandert sein. Der ähnliche Grundriss der beiden Städte sei ein Beweis.

Blick auf Mexicaltitàn

Blick auf Mexicaltitàn

der Stadtplan Mexicaltitàn

der Stadtplan Mexicaltitàn

Wir haben uns die kleine Kirche San Pedro Y San Pablo angesehen.

Wir haben uns die kleine Kirche San Pedro Y San Pablo angesehen.

Im Innern stehen die Heiligenfiguren, die im Juni auf einer Schiffprozession herumgefahren werden. Wir werfen auch noch einen Blick in das kleine Museum. Dann gehen wir in ein Restaurant und essen Fisch. Die weißen Pelikanen schauen uns dabei zu.

Im Innern stehen die Heiligenfiguren, die im Juni auf einer Schiffprozession herumgefahren werden. Wir werfen auch noch einen Blick in das kleine Museum. Dann gehen wir in ein Restaurant und essen Fisch. Die weißen Pelikanen schauen uns dabei zu.

weiße Pelikane

weiße Pelikane

Dann gehen wir durch die kleinen Gassen zurück zur Anlegestelle und fahren mit dem Wagen Richtung San Blas. Am späten Nachmittag sind wir dann in San Blas und finden einen schönen Platz direkt am Meer.

Dann gehen wir durch die kleinen Gassen zurück zur Anlegestelle und fahren mit dem Wagen Richtung San Blas. Am späten Nachmittag sind wir dann in San Blas und finden einen schönen Platz direkt am Meer.

San Blas

San Blas

34. Tag, Dienstag, der 3.3.2015 – San Blas –

Heute bleiben wir hier, es ist so schön. Wir computern, lesen, schwimmen und gehen am Strand spazieren.

Achim schaukelt in der Hängematte mit Blick aufs Meer

so haben es Faulenzer gerne

so haben es Faulenzer gerne

Leichtflieger am Strand

Leichtflieger am Strand

Leichtflieger starten am Strand.
Am Nachmittag kommen zahlreiche bunte Vögel angeflogen und über uns kreisen die großen Fregattvögel.

bunte Vögel

bunte Vögel

Unsere Nachbarn, Susan und Brian, aus Canada laden uns zum Sundowner ein. Sie kommen aus Vancouver-Island und haben einige Tipps für uns. Im September kommen sie zu einer Fahrradtour entlang des Rheines nach Europa, bin mal gespannt, ob sie sich melden.

Susan und Brain aus Kanada

Susan und Brain aus Kanada

ach, da war ja noch der Sonnenuntergang

ach, da war ja noch der Sonnenuntergang

35. Tag, Mittwoch, der 4.3.2015 – Puerto Vallarta –

Es geht aber heute weiter, um 9 Uhr sind wir auf der Straße nach Süden Richtung Puerto Vallarta. Heute müssen wir die Uhr wieder eine Stunde vorstellen, somit ist der Zeitunterschied nach Hause auf 7 Stunden geschrumpft.
Mittags sind wir in Puerto Vallarta, wir fahren auf der Laterale, denn auf der Hauptstraße soll es schnell ein Ticket geben.

Einfahrt nach Puerto Vallarta

Einfahrt nach Puerto Vallarta

Neptun und Wale

Neptun und Wale

die Stadt

die Stadt

Wir fahren noch einige Kilometer durch die Stadt und dann kommt unser Abzweig zum Campingplatz, wir holpern über grobes Steinpflaster und finden dann den Platz. Es ist ein sehr schöner Platz, so mitten in der Stadt und doch alles grün, Plamen, Bananen, Mangos und viele Grünpflanzen. Ein richtiges kleines Paradies. Die Bananenstaude wächst uns fast ins Auto rein.

die Bananenstaude, direkt am Wagen

die Bananenstaude, direkt am Wagen

unser Paradies -

unser Paradies -

Wir beschließen erstmal hier die Mittagspause zu machen und dann in die Stadt zu fahren.

Wir beschließen erstmal hier die Mittagspause zu machen und dann in die Stadt zu fahren.

Dann gehen wir zur Hauptstraße, ist nur drei Blocks, und fahren dort mit dem Bus ins Centro. Wir steigen aus und sind an der Promenade, nicht weit von den Arcos und dem kleinen Amphitheater

die arcos

die arcos

Auch die Kirche Guadeloupe ist nicht weit und wir schauen sie uns an.

Auch die Kirche Guadeloupe ist nicht weit und wir schauen sie uns an.

Wir laufen noch wenig die Strandpromenade entlang, es sind viele Leute unterwegs, wahrscheinlich die Kreuzfahrer und dann gehen wir zu Starbucks und trinken eine kalte Schokolade. Zum Platz geht es dann wieder mit dem Bus zurück, und wir setzen uns noch etwas in das grüne Paradies.

. Tag, Donnerstag, der 5.3.2015 – Melaque –

Wir wollen heute ungefähr 250 km fahren. Wir nehmen die Mex 200 kommen aber nicht so gut voran, dauernd müssen wir die Geschwindigkeit reduzieren, weil die Topes kommen. Übersieht man einen, dann ist im Schrank alles durcheinander. Wir fahren erst wieder durch Obstplantagen, Mangos, Bananen, Kokosnüsse und Stinkfrüchte gibt es. Die Straße ist kurvig und es geht bergauf und bergab. Dann kommen wir in eine Ebene und dann geht’s wieder etwas schneller. Am Nachmittag sind wir Melaque auf dem Campingplatz, hier sind 7 Wohnis, fast alles Kanadier. Wir finden noch einen sehr schönen Platz direkt am Strand.

unser schöner Strandplatz

unser schöner Strandplatz

Wir gehen ins Restaurant nebenan und essen dort, immer mit Blick auf die Pelikane, die sich ins Wasser stürzen, um Fische zu fangen. Den Rest des Tages verbringen wir dann im Liegestuhl.

schwere Arbeit

schwere Arbeit

37. Tag, Freitag, der 6.3.2015 – Melaque –

Weil es so schön ist beschließen wir, heute hier zu bleiben. Wir frühstücken draußen.

Später gehen wir dann in den Ort, überall gibt es kleine Geschäfte, die allen Schnick-Schnack verkaufen.

so sieht das Strandfrühstück aus

so sieht das Strandfrühstück aus

der kleine Ort Melaque

der kleine Ort Melaque

Zurück gehen wir am Strand entlang und das Wasser umspült kühl unsere Füße.

Zurück gehen wir am Strand entlang und das Wasser umspült kühl unsere Füße.

Achim geht dann noch bis zum Hauptplatz und schaut sich da noch um, die kleine Kirche liegt wie üblich an Zócalo.

Achim geht dann noch bis zum Hauptplatz und schaut sich da noch um, die kleine Kirche liegt wie üblich an Zócalo.

Den Rest des Tages verbringen wir wieder im Liegestuhl und schauen uns das Treiben am Strand an.

Den Rest des Tages verbringen wir wieder im Liegestuhl und schauen uns das Treiben am Strand an.

38. Tag, Samstag, der 7.3.2015 – Guadalajara –

Heute Morgen geht’s wieder auf die Reifen, rund 330 km haben wir uns vorgenommen. Es geht durchs Gebirge bergauf und bergab jede Menge Kurven und auch eine Millionen gefühlte Topes. Wir fahren wieder mal einer kleinen Kirche vorbei.

Dann die letzten 40 km sind dann Autobahn. Aber hier gibt es einen unbeschrankten Bahnübergang mitten über die Autobahn und es kommt auch prompt ein Zug. Also müssen wir anhalten.

die Kirche am Wegesrand

die Kirche am Wegesrand

da fährt der Zug über die Autobahn

da fährt der Zug über die Autobahn

So kurz vor Guadalajara sehen wir immer mehr Jacarandabäume blühen. Das sieht schön aus die vielen lila Blüten.

So kurz vor Guadalajara sehen wir immer mehr Jacarandabäume blühen. Das sieht schön aus die vielen lila Blüten.

Dann kommen wir nach Guadalajara und suchen den Campingplatz. Hier machen wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit der Polizei. Autos mit doppelter Bereifung dürfen nur auf der Lateralen fahren, da wir uns aber verfahren haben, bin ich links gefahren und dann hat uns die Polizei angehalten. Sie müßten uns ein Ticket ausstellen, wir haben sie natürlich nicht verstanden, und sie uns auch nicht. Wir haben nach dem Campingplatz gefragt und schließlich mußten wir dann doch keine Strafe bezahlen – nochmal Glück gehabt.

Jetzt sind wir wieder auf dem Campingplatz, auf dem wir schon mal waren. Wir finden im hinteren Teil einen ganz schönen Stellplatz, obwohl der Platz an sich nicht toll ist.  
Da wir vorher noch einkaufen waren, ist heute ziemlich spät geworden. So gegen 17 Uhr waren wir erst hier.

Jetzt sind wir wieder auf dem Campingplatz, auf dem wir schon mal waren. Wir finden im hinteren Teil einen ganz schönen Stellplatz, obwohl der Platz an sich nicht toll ist.

Da wir vorher noch einkaufen waren, ist heute ziemlich spät geworden. So gegen 17 Uhr waren wir erst hier.

39. Tag, Sonntag, der 8.3.2015 – Guadalajara –

Heute versuchen wir dann mit dem Bus in die Stadt zu kommen. Wir fahren mit dem 258 ganz in der Nähe ab und nach fast dreiviertel Stunden sind wir dann im Centro an der Kathedrale. Die Fahrt war zwar lang aber es hat gut geklappt.

die Kathedrale von Guadalajara - Wir sind dann gleich in die Kathedrale gegangen, aber es war Gottesdienst, so konnten wir nicht besichtigen.

die Kathedrale von Guadalajara - Wir sind dann gleich in die Kathedrale gegangen, aber es war Gottesdienst, so konnten wir nicht besichtigen.

der Gouverneurspalast

der Gouverneurspalast

Dafür sind wir dann aber in den Gouverneurspalast gegangen, hier gab es ein riesiges sozialistisches Gemälde von José Clemento Orozco, einem einheimischen Künstler.

ein Ausschnitt aus dem Gemälde - Das Bild zeigt den Revolutionär Miguel Hidalgo, mit der Fackel in der Hand. Zu seinen Füssen kämpfen die Massen gegen die Bürden des Kommunismus und des Faschismus.

ein Ausschnitt aus dem Gemälde - Das Bild zeigt den Revolutionär Miguel Hidalgo, mit der Fackel in der Hand. Zu seinen Füssen kämpfen die Massen gegen die Bürden des Kommunismus und des Faschismus.

Danach sind wir dann zum Plaza del Constitución gegangen.

Danach sind wir dann zum Plaza del Constitución gegangen.

Dann haben wir den zweiten Versuch in der Kathedrale gemacht, aber es gab immer noch Gottesdienst. So sind wir dann zurück auf den Platz und haben im Schatten der Kathedrale erstmal Kaffee getrunken. Dann sind wir ziellos durch die Straßen gelaufen.

Am Teatro Degollado haben wir versucht ins Theater zu schauen, konnten wir aber leider nicht. Es soll innen mit roten Samt und Gold ausgestattet sein. So blieb uns nur die Fassade.

Am Teatro Degollado haben wir versucht ins Theater zu schauen, konnten wir aber leider nicht. Es soll innen mit roten Samt und Gold ausgestattet sein. So blieb uns nur die Fassade.

Dann haben wir den dritten Versuch unternommen, doch nochmal die Kathedrale zu besichtigen. Es war jetzt nach 15 Uhr immer noch Gottesdienst. So konnten wir nur schnell ein Bild von dem schönen Fenster mit dem letzten Abendmahl machen.

vom Theater der Blick zur Kathedrale

vom Theater der Blick zur Kathedrale

das letzte Abendmahl

das letzte Abendmahl

Hier in der Straße warten die Schuhputzer auf Kundschaft, noch ist nicht viel los.

Hier in der Straße warten die Schuhputzer auf Kundschaft, noch ist nicht viel los.

Dann haben wir uns auf den Rückweg gemacht, die Bushaltestelle gesucht und den richtigen Bus und dann gings zurück zum Campingplatz. So gegen 17 Uhr waren wir wieder zurück. Wir noch ein wenig draußen gesessen und die bunten Vögel beobachtet, die hier rumfliegen.

ja was mag das für ein Vogel sein ?

ja was mag das für ein Vogel sein ?

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wohnmbiltour durch Nordamerika in 6 Monaten
Details:
Aufbruch: 28.01.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: August 2015
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ingrid und Achim H. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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