USA - Mexico und Kanada

Reisezeit: Januar - August 2015  |  von Ingrid und Achim H.

Golf von Mexico

75. Tag, Montag, der 13.4.2015 – New Orleans –

Es regnet auch heute Morgen und wir warten ein dickes Gewitter ab, ehe wir dann gegen Mittag loskommen. Es sind ja nur knapp 140 km bis New Orleans.

Um zwei Uhr sind wir auf dem Platz. Hier stehen wir für 25 $ incl. Frühstück. Auf dem Platz nahe des French Quarters wollten die doch wahrhaftig 114 $ pro Tag haben.

rechts ab nach New Orleans

rechts ab nach New Orleans

Nach dem Mittagessen sind wir dann mit dem Bus ins Quarter gefahren, das ging gut und wir sind dann ins French Quarter gelaufen.

eine Kirche am Wegesrand im French Qaurter

eine Kirche am Wegesrand im French Qaurter

im French Quarter

im French Quarter

Wir sind die Bourbon Street entlang gelaufen und haben in die kleinen Jazz-Lokale geschaut. Es gab überall Livemusik und wir haben ein wenig zugehört.

die Bourbonstreet

die Bourbonstreet

Fats Domino - Hier in diesem Jazzgarden waren die großen Musiker in Bronze gegossen

Fats Domino - Hier in diesem Jazzgarden waren die großen Musiker in Bronze gegossen

die Jungs machen heiße Musik

die Jungs machen heiße Musik

typische Häuser in New Orleans

typische Häuser in New Orleans

überall die eisernen Balkone

überall die eisernen Balkone

Dann sind wir zum Jackson Square gegangen. Hier gibt es das große Café du Monde, das die Beignets und Kaffee serviert. Wir haben einen Tisch bekommen und uns jeweils eine Portion bestellt.

das Café du Monde

das Café du Monde

Auf den Beignets war mindestens ein halbes Pfund Puderzucker, der sich überall verteilte. Entsprechend sahen unsere Hosen aus.

Wir gingen vom Café aus zum Mississippi und hatten von der Fußgängerbrücke aus einen Blick über den Plaza de Armas und die Kathedrale.

Wir gingen vom Café aus zum Mississippi und hatten von der Fußgängerbrücke aus einen Blick über den Plaza de Armas und die Kathedrale.

Hier liegen am Ufer die Steamboats, die Mississippi-Dampfer mit dem Schaufelrad hinten. Es gibt täglich zwei Fahrten. Mal sehen, ob wir morgen da mitfahren.

der Mississppi Dampfer

der Mississppi Dampfer

Dann sind wir langsam durch Seitengassen zurück zum Bus gelaufen und dann zum Platz zurück gefahren. Heute hatten wir richtiges Glück mit dem Wetter.

die nicht so belebten Seitenstraßen

die nicht so belebten Seitenstraßen

76. Tag, Dienstag, der 14.4.2015 – New Orleans –

Heute Morgen regnet und gewittert es vom Feinsten. Wir bleiben erstmal im Wagen und warten ab. Das Wasser läuft an den Scheiben entlang, aber wir haben ja zu tun, Tagebuchschreiben, Lesen usw.

Ja der Regen hört nicht auf, so veranstalten wir einen Putz- und Waschtag. Soviel Regen und Gewitter haben wir noch nie erlebt.

so arbeiten wir während des Regens

so arbeiten wir während des Regens

77. Tag, Mittwoch, der 15.4.2015 – New Orleans –

Heute Morgen sieht es besser aus und wir fahren in die Stadt ins Museum of Art.

das Museum

das Museum

Wir kommen in ein großzügiges Treppenhaus, von dem die einzelnen Räume mit den Bildern und den Ausstellungsstücken abgehen.

Wir kommen in ein großzügiges Treppenhaus, von dem die einzelnen Räume mit den Bildern und den Ausstellungsstücken abgehen.

Es gibt eine Sonderausstellung über Kunst aus dem Kongo. Die Stücke stammen alle aus dem Museum Tervuren aus Belgien. 
der Hingucker der Ausstellung

Es gibt eine Sonderausstellung über Kunst aus dem Kongo. Die Stücke stammen alle aus dem Museum Tervuren aus Belgien.

der Hingucker der Ausstellung

schöne Objekte

schöne Objekte

Auch die Expressionisten sind hier vertreten.

Auch die Expressionisten sind hier vertreten.

Picasso

Picasso

Objekte aus dem chinesischen Raum

Objekte aus dem chinesischen Raum

El Greco

El Greco

Nach so viel Kunst sind wir dann erstmal ins Café des Museums gegangen und haben hier eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Man hatte von hier aus einen weiten Blick über den Park des Areals.

Nach so viel Kunst sind wir dann erstmal ins Café des Museums gegangen und haben hier eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Man hatte von hier aus einen weiten Blick über den Park des Areals.

der Skulpturengarten

der Skulpturengarten

Dann sind wir in den angrenzenden Skulpturen-garten gegangen. Das Wetter war ja schön und so machte der Spaziergang in dem wunderschönen Garten besonders viel Spaß.

Im Eingang begrüßte uns gleich eine Liegende von Henry Moore.

Im Eingang begrüßte uns gleich eine Liegende von Henry Moore.

Hier war eine ein Fenster mit Leiter installiert mit dem Titel –Too late for help – (Leandro Erlich) wie das wohl gemeint war??

Hier war eine ein Fenster mit Leiter installiert mit dem Titel –Too late for help – (Leandro Erlich) wie das wohl gemeint war??

An den riesigen Bäumen hingen lange Bartflechten. 
Von diesen riesigen Bäumen mit den Flechten gab es sehr viele hier im Park.

An den riesigen Bäumen hingen lange Bartflechten.
Von diesen riesigen Bäumen mit den Flechten gab es sehr viele hier im Park.

Das Schönheitsideal von Botero

Das Schönheitsideal von Botero

die drei Grazien

die drei Grazien

Vom Museum sind wir dann zum St. Louis Friedhof gefahren. So etwas ähnliches haben wir schon in Buenos Aires gesehen. Auch hier gab es große Grabmäler und Grabanlagen, in denen die bekannten Bürger der Stadt bis heute ihre Toten beisetzen.

die Grabmäler auf dem Friedhof

die Grabmäler auf dem Friedhof

Dann sind wir wieder Richtung French Quarter gefahren und haben in der Esplande, einer kleinen Nebenstraße geparkt. Wir haben extra einen Polizisten gefragt, ob das so erlaubt ist. Aber es war ok. Nicht, daß wir wenn wir zurückkommen eine Parkkralle am Rad haben. (Was wir schon gesehen haben).

wir parken in der Esplanade

wir parken in der Esplanade

Auch hier in diesen Straßen etwas abseits stehen die typischen Südstaatenhäuser, und wir sind ganz begeistert, wie gut sie alle in Schuss sind.

Auch hier in diesen Straßen etwas abseits stehen die typischen Südstaatenhäuser, und wir sind ganz begeistert, wie gut sie alle in Schuss sind.

Wir kommen zum Farmers Market. Hier werden Kunsthandwerke und auch Produkte der Farmer verkauft. Wir haben uns ein wenig umgesehen und dann einen Smoothie getrunken.

Wir kommen zum Farmers Market. Hier werden Kunsthandwerke und auch Produkte der Farmer verkauft. Wir haben uns ein wenig umgesehen und dann einen Smoothie getrunken.

Hier in diesen Straßen ist es etwas ruhiger als z. B. in der Bourbonstreet. Kutschen fahren gemächlich durch und 
Es gibt kleine schöne Hotels.

Hier in diesen Straßen ist es etwas ruhiger als z. B. in der Bourbonstreet. Kutschen fahren gemächlich durch und
Es gibt kleine schöne Hotels.

ein schönes Hotel

ein schönes Hotel

Auch die Privathäuser mit den eisernen Einfassungen und Balkonen passen hier gut ins Bild. Von dem Hurrikan 2005 haben wir nichts mehr gesehen.

Auch die Privathäuser mit den eisernen Einfassungen und Balkonen passen hier gut ins Bild. Von dem Hurrikan 2005 haben wir nichts mehr gesehen.

Dann sind zurück zum Platz gefahren. Kaum waren wir dort bekamen wir auf unser Handy eine Warnung vor dem Tornado, der bis 5.30 Uhr dauern würde. Dann ging es aber los, es blitze und knallte, es regnete in Strömen und dann kam der Sturm, so daß der Wagen nur so wackelte. Das schlimmste hat so 10 Minuten gedauert und dann wurde es auch schon wieder heller. Die Straße vor unserem Platz war total überschwemmt, aber die Autos fuhren einfach stoisch da durch. Keiner kümmerte sich darum und innerhalb einer Stunde, war dann das Wasser weggesickert.

Hochwasser nach dem Tornado

Hochwasser nach dem Tornado

Was einem so in New Orleans so alles geboten wird, sogar ein Tornado frei Haus.

78. Tag, Donnerstag, der 16.5.2015 – Mobile –

Wir fahren um 9.30 Uhr los, es sind knapp 250 km bis Mobile. Es geht immer auf der Interstate 10 lang. Doch blöd, da überholt uns ein LKW und ein Stein springt hoch in die Scheibe und es gibt einen Sprung, der langsam immer länger wird. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.

die Kathedrale von Mobile

die Kathedrale von Mobile

Wir fahren dann bis Mobile, an der Kathedrale parken wir und steigen aus, denn wir hören schöne Saxophonmusik. 
Wir setzen uns in das Restaurant und genießen bei der Musik ein Mittagessen.

Wir fahren dann bis Mobile, an der Kathedrale parken wir und steigen aus, denn wir hören schöne Saxophonmusik.





Wir setzen uns in das Restaurant und genießen bei der Musik ein Mittagessen.

Dann fahren wir in eine Mall und ich gehe zum Friseur. Da hat das alles nur eine halbe Stunde gedauert, so schnell war ein Friseur noch nie und die Haare waren fast trocken.

Wir waren noch beim Glass-Doctor und haben unseren Schaden gezeigt, da der Riss aber immer weitergeht, ist eine Reparatur unmöglich. Wir könnten morgen eine neue Frontscheibe einbauen lassen. Wir werden uns das noch überlegen.

Dann sind wir in den Maeaher State Park auf den Campingplatz gefahren. Der liegt direkt an einem großen See und die 10 führt etwas weiter weg auf Stelzen durch den See. Der Platz ist sehr gut gepflegt und die einzelnen Stellplätze sind ziemlich groß und etwas weiter voneinander entfernt. Als Achim von einem kleinen Abendspaziergang zurückkam, erzählte er, daß er hier am Steg direkt am Campingplatz mindestens drei Alligatoren gesehen habe.

im Meaher Park

im Meaher Park

Und das sind unsere Nachbarn

Und das sind unsere Nachbarn

der Ganter passt gut auf

der Ganter passt gut auf

79. Tag, Freitag, der 17.4.2015 – Mobile –

Als wir heute Morgen aus dem Fenster geschaut haben, kam das Lacoste – Rettungsboot vorbei. Ein großer Alligator schob sich lautlos durchs Wasser.

Dann haben wir uns überlegt, doch die Scheibe zu wechseln, denn der Riss hat sich über Nacht weiter verlängert.
Also sind wir so gegen 10 Uhr zum Glass-Doctor gefahren und haben dort die Frontscheibe wechseln lassen. Sie hatten auch die passende für uns bestellt und innerhalb von 2 Stunden war alles erledigt. Es gab dann mal wieder einen dicken Regenguss, als wir mit unserer neuen Scheibe vom Hofe fuhren.

das Lacoste Rettungsboot

das Lacoste Rettungsboot

Da es so regnete, sind wir zum Kunstmuseum nach Mobile gefahren. Bei dem Wetter ist das genau der richtige Ort.

das Museum

das Museum

Eine riesige Eingangshalle begrüßte uns, wir waren die einzigen Besucher.

Eine riesige Eingangshalle begrüßte uns, wir waren die einzigen Besucher.

Es gab viel amerikanische Kunst des frühen 20.Jh. und auch einige schöne Stücke afrikanischer Kunst.

Es gab viel amerikanische Kunst des frühen 20.Jh. und auch einige schöne Stücke afrikanischer Kunst.

Dann gab es noch einige Räume, die sich mit Mardi Gras, dem Karneval in Mobile beschäftigten. Es waren zahlreiche Kostüme ausgestellt. Dazu gab es Filme, die die Herstellung dieser aufwändigen Gewänder zeigten.

Karnevalskostüme

Karnevalskostüme

farbenfrohe Gewänder

farbenfrohe Gewänder

besdoners aufwändige Kostüme aus Straußenfedern

besdoners aufwändige Kostüme aus Straußenfedern

Danach fuhren wir dann wieder zum Campingplatz im Meaher Park zurück, wir kamen noch am Battle Ship Memorial vorbei. Hier liegt ein großes Kriegsschiff, das heute ein Museum ist.

Das Battleship Museum

Das Battleship Museum

ein altes Kriegsschiff

ein altes Kriegsschiff

Als wir dann auf dem Campingplatz waren, ging wieder ein dicker Schauer runter, ist das eigentlich Aprilwetter oder Regenzeit hier?

Nach dem Schauer schien dann aber die Sonne und es wurde schön warm.

nach dem Regen

nach dem Regen

Wir sind noch auf den Steg gegangen, denn wir wollten noch mal die Alligatoren sehen, sie waren aber heute zu weit weg. Die Seeschwalben saßen auf dem Geländer und turtelten und brachten klitzekleine Fische im Schnabel.

ein Brautgeschenk

ein Brautgeschenk

80. Tag, Samstag, der 18.4.2015 – Panama City –

Wir wollen heute ungefähr 280 km fahren. Das Wetter ist immer noch nicht so berauschend und so fahren wir los. Es geht wieder auf die 10 und dann biegen wir aber ab um in Richtung Tallahassee auf eine kleineren Straße zu fahren. Wir kommen zum Welcome Center und versorgen uns dort erstmal mit Kartenmaterial und Prospekten. Jetzt sind wir im Staat Florida, dem Sunshine State, aber wo ist denn die Sonne?

die Staatsgrenze Florida

die Staatsgrenze Florida

ja wo ist die Sonne ????

ja wo ist die Sonne ????

Wir machen eine Mittagspause am Strand, aber es fängt wieder zu regnen an.

Wir machen eine Mittagspause am Strand, aber es fängt wieder zu regnen an.

In Panama City beschließen wir dann für heute Schluß zu machen und suchen uns einen schönen Campingplatz im State Park St. Andrews. Wir bekommen auch einen Platz und stehen und hohen Kiefern fast an der Lagune mit feinem Sand.

Campingplatz St. Andrews

Campingplatz St. Andrews

kurz mal den Füßen ins Wasser

kurz mal den Füßen ins Wasser

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wohnmbiltour durch Nordamerika in 6 Monaten
Details:
Aufbruch: 28.01.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: August 2015
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ingrid und Achim H. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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