Herbstreisen 2020 individuell

Reisezeit: September 2020  |  von Evi aus Tirol

Gardasee

22.-25.09.2020

Samstag kamen wir heim und Dienstag ging's schon wieder mit Manfred und Bernadette an den Gardasee. Schreckminuten noch am Morgen - Bernadette ist verkühlt! Der Schnelltest bestätigt aber gottseidank kein Covid19. Etwas verspätet starteten wir dann Richtung Brenner.

Bei Roveretto süd verließen wir die Autobahn und fuhren die Ostseite des Gardasees entlang. In einem schönen Restaurant direkt am See in Malcesine aßen wir zu Mittag und stimmten uns auf die kommenden Tage ein. Lazise war dann unser Ziel. Im Agritorisimo Al Vajo hatte ich für uns Zimmer reserviert und das war ein Volltreffer - ein schönes Haus etwas außerhalb inmitten von Olivenbäumen und die Zimmer mit erlesenen alten Möbeln. Leider war es nicht so warm, dass wir in den schönen Swimmingpool hüpfen konnten.

Spaziergang durch das hübsche Städtchen Lazise. Die historische Stadtmauer mit den drei großen Stadttoren umgibt die autofreie Altstadt. In der Hochsaison drängen sich tausende Menschen durch die engen Gassen mit den tollen kleinen Geschäften und Restaurants, dann weichen wir aber lieber auf die ruhigere Westseite des Sees aus.

Spaziergang durch das hübsche Städtchen Lazise. Die historische Stadtmauer mit den drei großen Stadttoren umgibt die autofreie Altstadt. In der Hochsaison drängen sich tausende Menschen durch die engen Gassen mit den tollen kleinen Geschäften und Restaurants, dann weichen wir aber lieber auf die ruhigere Westseite des Sees aus.

ein Aperolspritz gehört zum Gardasee

ein Aperolspritz gehört zum Gardasee

Mittwoch war Markttag in Lazise. Wir flüchteten aber sofort, denn es drängten sich einfach zu viele Besucher -zwar alle mit Maske aber ohne etwas Abstand- um die Standln. Die beliebten Wochenmärkte mit Taschen, Schuhen, Bekleidung, etc. finden in fast jedem Ort am Gardasee an bestimmten Wochentagen statt und dann kommen die Leute von überall aus der Umgebung.

Mittwoch war Markttag in Lazise. Wir flüchteten aber sofort, denn es drängten sich einfach zu viele Besucher -zwar alle mit Maske aber ohne etwas Abstand- um die Standln. Die beliebten Wochenmärkte mit Taschen, Schuhen, Bekleidung, etc. finden in fast jedem Ort am Gardasee an bestimmten Wochentagen statt und dann kommen die Leute von überall aus der Umgebung.

Wir verbummelten fein die drei Tage mit ein bisschen Shoppen und Flanieren. Am Donnerstagnachmittag schien die Sonne richtig heiß, sodass wir auch ein Stündchen im Liegestuhl am Swimmingpool relaxen konnten. Zwischendurch lieferten wir uns immer ein Pasch-Match - Männer gegen Frauen - Bernie und ich hatten die ganzen Tage eine Glückssträhne und gingen bei jedem Spiel als Sieger hervor.

so sehen Sieger aus

so sehen Sieger aus

Gleich am ersten Abend besuchten wir das Restaurant Costadoro oberhalb von Bardolino. Bernie und ihr Manni kannten das von früher. Die gute Küche und die ruhige Atmosphäre begeisterte uns so, dass wir am letzten Abend nochmals dort speisten. In den Restaurants abseits des Trubels isst man einfach viel besser und identischer.

Santuario Madonna della Corona

Nicht weit vom Gardasee entfernt (ca. eine halbe Stunde mit dem Auto) hoch über dem Etschtal klebt die Wallfahrtskirche Madonna della Carona wie ein Vogelnest steil am Monte Baldo. Wir waren letztes Jahr schon dort und wollten diesen Ort unbedingt unseren Freunden zeigen.
In Spiazzi parkten wir das Auto und stiegen die steilen Treppen hinunter zu diesem mystischen Ort. Die Kirche wurde teilweise direkt in den Felsen hineingebaut. Berni und ihr Manni waren auch ganz beeindruckt. Hinauf nach Spiazzi gingen wir dann die Serpetinenstraße, vorbei an den 15 Kreuzwegstationen mit lebensgroßen Bronzeskulpturen. Auf dieser schmalen Straße gilt ein allgemeines Fahrverbot bzw. wer schlecht bei Fuß ist kann den kleinen Pendelbus benützen (kostenpflichtig).

Früher war die Kirche nur über einen anstrengenden Fußweg vom Etschtal aus zu erreichen, oder durch das Abseilen mit einem Lastenkorb (direkt über der Kirche am Hangabbruch) zu erreichen. Um 1920 wurde dann der Weg mit dem Felstunnel von Spiazzi hinunter errichtet.

Früher war die Kirche nur über einen anstrengenden Fußweg vom Etschtal aus zu erreichen, oder durch das Abseilen mit einem Lastenkorb (direkt über der Kirche am Hangabbruch) zu erreichen. Um 1920 wurde dann der Weg mit dem Felstunnel von Spiazzi hinunter errichtet.

© Evi aus Tirol, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
2020 ein Jahr anders wie die vergangenen – Corona hats verändert! Die Reisepläne vom Anfang des Jahres sind verworfen und storniert, aber endlich können neue geschmiedet werden.
Details:
Aufbruch: 08.09.2020
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 28.09.2020
Reiseziele: Italien
Österreich
Der Autor
 
Evi aus Tirol berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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