Nach nur einem Jahr zurück in Peru!!!

Reisezeit: März / April 2008  |  von Stefan Frei

Huanchaco

Einen krassen Gegensatz zur lebhaften Großstadt Trujillo findet man 13 km weiter im ruhigen und friedlichen Badeort Huanchaco.

In einer der ständig verkehrenden Kleinbuslinien geht es für sage und schreibe 1 Sol (25 cent) ca. 20 Minuten durch die ärmeren Außenbezirke Trujillos und vorbei an der Ruinenstätte Chan Chan zum ehemaligen Fischerdörfchen. Hier haben die Indios sei es aus eigenem oder touristischem Interesse einen Teil ihrer Traditionen bewahrt und fahren zum Beispiel noch heute mit ihren Schilfbötchen aufs Meer um zu fischen.

Gleich machts "platsch"...

Gleich machts "platsch"...

Der Badeort bietet Sandstrand in alle Richtungen soweit das Auge reicht und auch die Wellen können sich sehen lassen, ein Paradies für Freunde des Surfens.

Und noch ein kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Selbst wenn die Wellen noch soweit davon entfernt zu sein scheinen die kleine Anhöhe am Strand zu überwinden, sollte man sein Lager doch lieber ein Stück weiter hinten aufschlagen, sonst ist blitzschnell alles patschnass...

Weiter als bis zu den Knien hab ich mich bisher nicht ins Wasser gewagt. Dafür ist das Wasser einfach noch viel zu kalt. Ist ja schließlich offiziell noch Winter und die Temperaturen erreichen kaum 30 Grad.

Ansonsten ist Huanchaco der optimale Ort, um einfach mal auszuspannen, sich in die Sonne zu legen oder ein gutes Buch zu lesen. Zumindest im Moment gibts dort auch nicht allzuviele Touristen. Ich denke hier werde ich die nächsten Monate öfters anzutreffen sein...

Da das Wetter an dem Tag leider nicht ganz so gut war, hab ich mich am folgenden Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein nochmals nach Huanchaco aufgemacht und dort 2 sehr nette Peruanerinnen aus Chimbote kennengelernt (per Bus 2h von Trujillo), die ich morgen in ihrer Heimatstadt besuchen werde und mit ihen vielleicht noch einen Trip einige Städte weiter unternehme.

Und so sieht ein "wohlhabendes" peruanische Dörfchen von der anderen Seite aus...

Und so sieht ein "wohlhabendes" peruanische Dörfchen von der anderen Seite aus...

© Stefan Frei, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach meinem Auslandssemester 2006/07 in Trujillo bot sich kurzfristig wieder die Möglichkeit dorthin zu reisen. Meine Reise führte mich nach einiger Zeit im Hause meiner Freundin in den Norden des Landes und nach Ecuador. Ein Monat Südamerika - im Nachhinein zu kurz, um sich wirklich wieder an das Leben dort zu gewöhnen. Schön wars trotzdem!
Details:
Aufbruch: 04.03.2008
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 04.04.2008
Reiseziele: Peru
Lambayeque
Bolivien
Der Autor
 
Stefan Frei berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.