Wels - Welt .. gibts einen Unterschied? ...

Reisezeit: Oktober 2012 - März 2013  |  von Wolfgang Kuttler

Neuseeland: Christchurch und Banks Halbinsel

23.1.2013

Aufbruch nachdem ich mit den Berichten durch war.

Es geht weiter nach Christchurch.
Eigentlich wollte ich da gar nicht hin weil die dort auch nix davon haben wenn ich mir ihre zerstörten Gebäude anschaue.
Andererseits bringts auch etwas Kohle wenn ich da mal 1-2 Nächte bleibe.

Also los.

Am 1er Highway kam ich an Pegasus vorbei.
Die Stadt machte so einen "neuen" Eindruck auf mich dass ich mir Pegasus noch genauer ansehen wollte.
Ob die Stadt auch genau wie das Flugpferd aus dem Wasser gekommen is? Schau ma mal.

Kreisverkehr im zentrum ... Und wo ist das zentrum?

Kreisverkehr im zentrum ... Und wo ist das zentrum?

Abwarten

Abwarten

Schräg.
Vor den Toren Christchurchs entsteht hier echt eine völlig neue Stadt.
Nur nagelneue Gebäude und Straßen und halt alles was sonst noch so dazugehört.
Ob sich hier ehemalige Erdbebengeschädigte niederlassen? ....
Muss ich mal wieder googeln.

Alles neu

Alles neu

Christchurch .... :(

Beim Reinfahren durch die Vororte merkt man eigentlich gar nichts mehr.
Alles schein wie gewohnt zu sein. Naja nach 2 jahren??

As der Entfernung sieht man im Zentrum nur mehr 2-3 Kräne stehen.
Und in den Reiseführern und Informationsbroschüren liest man auch nichts besonderes.

War aber doch ein Irrtum denn der Stadtkern ist noch von allen Seiten abgeriegelt. Von den Abspergittern aus kann man aber zu den Baustellen und zerstörten Häusern sehen.

Was mich doch schockiert hat war, dass von Wiederaufbau noch gar nicht zu sprechen ist denn zur Zeit werden noch immer die Erdbebenruinen dem Erdbodeb gleich gemacht.

Gesperrt

Gesperrt

Das Hostel in dem ich mich eigentlich einquartieren wollte war auch geschlossen. Hmmm.
Nach kurzer Überlegung was ich mir hier weiter noch ansehen kann.
Für den Tourismus ist ausser der massiven Zerstörung nicht viel zu sehen.
Und die umliegenden Strände usw.? ... Neeee

Auf der anderen Seite der Stadt wartete aber noch ein lockender Aussichtshügel auf mich und die Banks Halbinsel kann ich mir auch noch anschauen.

War dann am Mount Vernon und hab mir Christchurch nochmal von oben angesehen. Von da aus merkt man wieder gar nichts.
Leider hab ich die Stadt vorher nie gesehen und daher auch kein Vergleich.
Muss aber schön gewesen sein. Naja ... Rund ums Zentrum ist es ja auch eine schöne Stadt.
Angeblich soll es einige Hundert Nachbeben gegeben haben.
Das muss für die Leute hier auch total zermürbend gewsen sein.

Christchurch vom MT Vernon ... Noble wohngegend ... Hinten ein feuer

Christchurch vom MT Vernon ... Noble wohngegend ... Hinten ein feuer

Aber weiter auf der Banks Halbinsel.
An der Purau Bay vorbei und die Strecke die ich mir vorher noch im Navigator angesehen habe sollte auf asphaltierten Strassen verlaufen.

Hätte man gerne wenn man mit so einem Reiskocher unterwegs ist wie ich. Die Strasse entpuppte sich nach ein paar Kilometern doch mal wieder als Dirtroad. Aber jetzt bin ich doch schon so weit. Und umdrehen?
Na wird schon nicht so lang sein. Chch

Denkste.... Ich hab nicht auf den Tacho gesehen aber es waren einige viele Kilometers und hat ordentlich gerumpelt.

Haha. Im Rückspiegel staubts ordentlich und ich hol mal wieder meinen Stab mit der Actioncam raus um die Fahrt zu filmen.

Yeah .... Dabei muss man natürlich die gewisse Grundgeschwindigkeit beibehalten. Haha .

Schotterstrasse ... Hinten die purau bay

Schotterstrasse ... Hinten die purau bay

Huiiii ...... Gegenverkehr .... Ahhhhhh

Leider war die Gopro schon wieder eingepackt und daher hab ich den Beinahecrash nicht auf Video.
Kommt mir doch da mitten in der Pampa ein Auto entgegen.
Der Feind bergauf und ich bergab. Ich schrei noch " ... FUUUUUCK " und entscheide mich für eine Flucht ins Gelände. Das andere Auto steht schon lang und bei mir gehts noch immer am Schotter bergabwärts.
Ja wer rechnet hier im neuseeländischen Outback auch mit Gegenverkehr?

WOOOW .... Ich habs schon knallen gehört .... Bin aber doch irgendwie noch zu stehen gekommen. Zwischen unseren Autos nur knapp eine Hand breit Platz. .... MEGA GLÜCK!! Juhuuuu .... Man darf wieder weiteratmen.

Der Feind am Schotterberg war übrigens auch so ein verrückter Traveller mit einer Reisschüssel . Auch in weis.

Schade dass das Video nicht mehr lief.

Haben uns durch die Fensterscheiben noch mit einem beidseitigem " Daumenhoch " verabschiedet und setzten die fahrt mit angemessenerer Geschwindigkeit fort.
Uff

Der kleine Weisse und ich sind gottseidank beide völlig heile geblieben.

Ab der Pigeon Bay gings dann doch endlich wieder auf Asphalt weiter mit tollem
Ausblick auf Akaroa Harbour und ganz oben auf Akaroa und Pigeon Harbour gleichzeitig. Das ganze am Mount Akaroa.

Akaroa harbour

Akaroa harbour

Links pigeon harbour .... Rechts akaroa harbour ... Oder auch umgekehrt ...

Links pigeon harbour .... Rechts akaroa harbour ... Oder auch umgekehrt ...

Übrigens .... Meine Schotterpiste war auch landschaftlich der Hammer.
Zum weiter empfehlen.

Diese rampe ist für die Schafe. Können von hinten raufgehen und dann oben runterspringen. Muss total lustig für die Tiere sein

Diese rampe ist für die Schafe. Können von hinten raufgehen und dann oben runterspringen. Muss total lustig für die Tiere sein

Die inland Scenic Route bis Geraldine war dann weniger aufregend und ich fuhr gleich noch bis zum Lake Tekapo weiter.

Und weils wiedermal richtig spät im Auto wurde hatte natürlich auch das Hostel am See schon zu. Haha .... Aber ich bin ja eh im Autoschlafen geübt.

© Wolfgang Kuttler, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
... ist die Erde wirklich rund? oder eine Kartoffel? ... ich brauch Beweise. Wien-London-Südostasien-Australien-Neuseeland-Hawaii-USA-Canada-London-Wien. Mein Motto!?: Daheim ist´s am schönsten ... aber das kann man nur rausfinden wenn man auch viel anderes gesehen hat. ALSO ... AUF GEHTs ...
Details:
Aufbruch: 07.10.2012
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 20.03.2013
Reiseziele: Österreich
Thailand
Laos
Kambodscha
Australien
Neuseeland
Vereinigte Staaten
Kanada
Der Autor
 
Wolfgang Kuttler berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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