Flensburg(Voerde)-Berchtesgaden mit dem Rad

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai - Juli 2020  |  von Peter Schnuerer

Zwei Flüsse, ein Ziel

Von Bad Füssing nach Burghausen

26.06.2020
Und schon ist die Strecke entlang des Inn fast vorbei. Nach dem Frühstück (und wieder mal der einzige Gast, das ist echt gespenstisch) geht es erstmal durch sehr viel Landwirtschaft Richtung Inn, den ich dann sofort überquere und auf der österreichischen Seite entlangfahre. Wieder ist es auf dieser Seite des Inn viel schöner zu fahren, als auf deutscher Seite.
Aber Baustellen gibt es hier auch, und so irre ich ein paar Runden durch Braunau/Inn, um den richtigen Weg zum Fluss zurückzufinden. Nachdem dass geschafft ist, komme ich zum Zusammenfluss von Inn und Salzach, ab hier geht der letzte Abschnitt der Reise entlang der Salzach. Von oben kann man sehr gut die verschiedenen Gewässer feststellen, der Inn hat eine weißliche Farbe, die Salzach eher dunkelbraun.
Kurz vor dem Ziel Burghausen gibt es leider eine Strecke entlang der Bundesstraße, habe nichts anderes gefunden. Es geht nochmal hoch, um dann von oben nach Burghausen reinzufahren. Von der Ferne hatte ich ja das schlimmste befürchtet, da die Schornsteine der Wacker-Chemie schon aus 20 km Entfernung zu sehen sind. Aber die Befürchtungen zerschlagen sich, es ist viel schöner als erwartet. Da mache ich doch erstmal Pause am Stadtplatz, bevor ich die Jugendherberge aufsuche. Die ist modern eingerichtet, hat nicht viele Gäste und ich habe einen tollen Blick aus dem Fenster.
Heute wird mir bewusst, dass ich nur noch 3 Etappen bis Berchtesgaden habe, die Zeit ist doch schnell vorbei.
Fazit für heute:
Strecke: 52 km, ein paar Steigungen auf österreichischer Seite der Salzach
Wetter: sehr gut, ganz ohne Regen oder Gewitter, es ist auch nicht zu warm.

Ich finde, Sprüche von Konfuzius haben etwas, zum Beispiel der:
„Es ist nicht wichtig, wie langsam du gehst(fährst), sofern du nicht stehen bleibst.“

In diesem Sinne Gruß aus der Ferne
Peter“Ossi“Schnürer

Da kann ich einfach nicht daran vorbei, ohne ein Bild zu machen.

Da kann ich einfach nicht daran vorbei, ohne ein Bild zu machen.

Felder und Kirchen begleiten mich heute mal wieder.

Felder und Kirchen begleiten mich heute mal wieder.

Der Inn ist ganz schön breit.

Der Inn ist ganz schön breit.

Kleiner Zufluss zum Inn.

Kleiner Zufluss zum Inn.

Und über allem erhebt sich die Kirche.

Und über allem erhebt sich die Kirche.

Schöne Aussicht.

Schöne Aussicht.

Und das ist der Hammer, ca. 20 km vor Burghausen sieht man schon die Schlote von der Wacker-Chemie in Burghausen, wo komme ich da heute hin.

Und das ist der Hammer, ca. 20 km vor Burghausen sieht man schon die Schlote von der Wacker-Chemie in Burghausen, wo komme ich da heute hin.

Zusammenfluss von Inn und Salzach, schön zu erkennen der Unterschied der Gewässer, der Inn ist der helle Teil.

Zusammenfluss von Inn und Salzach, schön zu erkennen der Unterschied der Gewässer, der Inn ist der helle Teil.

Hier ist die Trennung zwischen Salzach und Inn noch besser zu erkennen.

Hier ist die Trennung zwischen Salzach und Inn noch besser zu erkennen.

Und die Schlote sind immer noch gut sichtbar.

Und die Schlote sind immer noch gut sichtbar.

Aber die Kirchen auch.

Aber die Kirchen auch.

Und das ist ja wohl ein Fehlgriff, schön ist auf jeden Fall anders.

Und das ist ja wohl ein Fehlgriff, schön ist auf jeden Fall anders.

Und so empfängt mich Burghausen, wunderschön!! Keine Schlote mehr zu sehen.

Und so empfängt mich Burghausen, wunderschön!! Keine Schlote mehr zu sehen.

Ist das nicht schön?

Ist das nicht schön?

Am Stadtplatz

Am Stadtplatz

Und den Radlern hat man sogar ein Denkmal gestiftet.

Und den Radlern hat man sogar ein Denkmal gestiftet.

Schmale Gassen der Altstadt.

Schmale Gassen der Altstadt.

Die Jugendherberge liegt am Rande der Altstadt.

Die Jugendherberge liegt am Rande der Altstadt.

Der Blick aus meinem Zimmerfenster.

Der Blick aus meinem Zimmerfenster.

Und selbst auf dem Gelände der Jugendherberge gibt es eine kleine Kapelle.

Und selbst auf dem Gelände der Jugendherberge gibt es eine kleine Kapelle.

© Peter Schnuerer, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nun ist es so weit! Nach fast 40 Jahren Arbeit bin ich nun so frei und kann (fast) mal ohne Zeitdruck Deutschland kennenlernen. Der Plan ist einfach: mit dem Fahrrad werde ich in Flensburg starten und irgendwann in Berchtesgaden ankommen. Geplant ist die Route entlang von Flüssen ( Weser, Fulda, Main, Regnitz....). Ich freu mich sehr darauf
Details:
Aufbruch: 25.05.2020
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 08.07.2020
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Peter Schnuerer berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/17):
Huldreich 1594053665000
Hallo Pe­ter,­
gut gesch­rie­ben !!
Für den Heimweg wünsche ich Dir alles Gu­te.­
Wir sehen un­s.........hof­fent­lich.......
Regina Vey 1593713680000
Huhu Radler Pe­ter,­
Es hat uns mal wieder einen Hei­denspaß ber­ei­tet, dir und deiner Tour zu folgen. Sorry für nicht vor­han­de­ne Kom­menta­re dieses Mal. Ich freue mich auf ein gesun­des Wie­der­se­hen bei einem gem­ütlichen­...
Bleib gesund und mache dir noch wun­der­vol­le Wan­der­ta­ge.­.
Bis bald
Willi 1592792725000
Herr­lich am morgen, vor dem Gang zur Arbeit Deine Berich­te zu lesen und schau­en, dank der vielen herr­lichen Fotos. "Have a nice conti­nio­us trip",