Thailand, Kambodscha und Laos
4.000 Inseln
4.000 Inseln
Hinter der kambodschanischen Grenze erreicht der Mekong seine größte Breite und dadurch ist hier ein ganz eigenes Flussarchipel entstanden. Im Zuge der Trockenzeit tauchen immer mehr kleine Inseln aus dem Fluß auf und werden erst mit der Regenzeit wieder verschwinden. Die Hauptinseln sind Don Det und Don Khon und beide sind mit einer Brücke aus der französischen Kolonialzeit verbunden. Es ist ruhig und entspannt aber man sollte auch etwas aufpassen. Mit Happy gekennzeichnete Gerichte oder Getränke sind mit Marihuana aufgepeppt und man sieht immer wieder Häuser die "we sell mushshrooms" am Zaun stehen haben und damit sind keine Champignions gemeint. Wieviel Psilocybin die Pilze enthalten kann niemand sagen und das macht es gefährlich.
Der Mekong wird bei Don Khon durchzogen von nicht schiffbaren Stromschnellen, deshalb bauten die Franzosen eine Eisenbahnstrecke von Don Khon bis Don Det die von 1893 bis 1941 benutzt wurde und bis 2021 die einzige Zugstrecke in Laos war. Die Schiffe wurden im Hafen von Don Khon entladen, das Transportgut mit dem Zug nach Don Det gebracht und im dortigen Hafen wieder auf Schiffe verladen. So umging man die Schnellen
Während der Regenzeit hängen die Fischer dort Reusen in die Schnellen wo die Fische durchschwimmen müssen. Bei den Wassermengen die dann dort durchrauschen ist das durchaus auch gefährlich
3 Hängebrücken und 1 Zipline komplettieren das touristische Angebot und machen es auch für Einheimische mit Geld interessant
Es gibt immer wieder schöne und gemütliche kleine Lokale aber da muss man auch etwas schauen dass die Preise nicht zu europäisch werden
In den Restaurants gibt es die typisch asiatischen Tische an denen man am Boden hockt. Gottseidank sind für ältere Europäer wie uns immer auch normale Tische und Stühle vorhanden.
Ein kleiner Sandstrand am Mekong mit 'Strandbar'. Das Wasser schaut durch die vielen Sedimente aber immer trübe und schlammig aus, uns wurde aber auch erzählt dass der Mekong manchmal ganz klar ist
Tiere sind hier außerhalb der Städte meist alleine und auch auf den Straßen unterwegs auf Futtersuche, abends trotten sie dann auch wieder nachhause
Mit der Fähre werden Waren aller Art auf die Insel gebracht vom Wasser über die Baumaterialien bis zum Benzin für die Mopeds
Der Fischer hatte einige Fische in der Reuse und von einer der Inseln hat er Bambusspitzen mitgebracht
Eine Schlange schwimmt im Mekong vorbei als wir gerade beim Frühstück waren, vielleicht sucht sie auch was leckeres. An Land haben wir sie dann nicht mehr gesehen
| Aufbruch: | 04.11.2025 |
| Dauer: | 8 Wochen |
| Heimkehr: | 31.12.2025 |
Kambodscha
Laos