Bikaner

Reisezeit: Februar / März 2005  |  von Thomas M.

Indien: Bikaner

Nach ener etwas kuehlen 12-stuendigen Zugfahrt bin ich in der Wuestenstadt Bikaner im Bundesstaat Rajastan angekommen.
Ganz schoen aufregend hier... eine dicht gedraengte Altstadt mit vielen kleinen Gaesschen in denen sprichwortlich der Baer steppt.
Es ist alles unterwegs was man sich vorstellen kann. Hunderte von heiligen Kuehen die ueberall ihr Geschaeft verrichten und wenn es sein muss auch mal alte Buecher, Zeitungen und Lumpen fressen.
Neu sind in Bikaner aber die Kamele, die hier als Arbeitstier vor den Karren gespannt werden.
Und zur Kroenung des Ganzen ist auch noch ein Elefant
an mir vorbeigehuscht...vollgepackt mit irgendwelchen Paketen.
Ueberall Haendler die alles moegliche hier anbieten was der Orient zu bieten hat.
An Touris dreht man hier am liebsten Kamelwoll - Schals an. Wer braucht denn sowas?
Maerchen aus 1001 - Nacht - Feeling pur wuerde ich mal sagen.

Das Highlight des Tages war aber der Besuch im Karni Marta Tempel in Bishnok.
Einem Kaff, dass nochmal 30 km von Bikaner entfernt ist. Ich bin dort zusammen mit einem paerchen aus England hingefahren. War ganz lustig, vor allem weil fuer die
Rueckfahrt nur noch Plaetze auf den Dach frei waren. Man ist ja in der Wueste...

Der Tempel hat die Besonderheit, dass dort hunderte von Ratten leben, die einer Legende nach alles wiedergebohrene Schriftsteller sein sollen. Die Viecher laufen da in Scharen frei rum und die Tempelbesucher die am Eingang natuerlich Ihre Schuhe ausziehen muessen in der Sch... der Ratten. Ich war froh als ich wieder im Hotel
war und meine Fuesse waschen konnte.

Der zweite Tag hat mich dann in das Fort gefuehrt. In Radjastan hat jede groessere Stadt sowas wie ein Fort in dem der Palast des Maharadjas (Proinzfuerst) liegt. Ganz schoen pompoes lebten die Maharadschas dann da mit ihren
dutzenden von Frauen. Ein Bild das so gar nicht vereinbar ist mit der christlich - abendlaendischen Kultur. *fg

Leider regnet es gerade, was mein Bild von einer Wueste etwas ins wanken bringt. Nun ja, bleibt wenigstens mal
Zeit fuer alles was nichts mit Sightseeing zu tun hat.

Morgen frueh gehts dann auf nach Jaisalmer, eine weitere Wuesenstadt in Radjastan, gar nicht weit Weg von der pakistanischen Grenze. Das Staedtchen ist gut 330 km entfernt und von hier nur mit den Bus zu erreichen.
Morgen um 5.30 Uhr gehts los...gut dass mir frueh aufstehen nichts ausmacht.

Bikaner, 4. & 5.02.2005

Kamele sind im Wüstenstat Rajastan ein gängiges Transportmittel

Kamele sind im Wüstenstat Rajastan ein gängiges Transportmittel

Überlast - Betrieb

Überlast - Betrieb

Der LKW ist in Indien hersgestellt. Die Firma heisst TATA und ist einer der groessten Firmen im Land. Die machen alles vom Auto bishin zum Telefon...sogar ein eigenes Handynetz betreiben sie.

Marmor-Portal des rattentempels in Deshnouk

Marmor-Portal des rattentempels in Deshnouk

Tempelratten...

Tempelratten...

Die weisse Ratte ist besonders wichtig - da sie glueck bringen soll. Ob das fuer verdrecket weisse Ratten auch gilt ???

Mehr davon

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© Thomas M., 2005
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zweimonatige Reise durch Indien, Neuseeland, Indochina und China.
Details:
Aufbruch: 01.02.2005
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 30.03.2005
Reiseziele: Indien
Bikaner
Neuseeland
Australien
Thailand
Laos
China
Weltweit
Der Autor
 
Thomas M. berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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