Auf nach Indien!

Reisezeit: November 2008 - Februar 2009  |  von Michaela und Thomas Günther

Varanasi 24.11.

Unsere Tage in Varanasi haben wir sehr genossen. Die Altstadt ist sehr entspannt. Setzt man jedoch einen Fuss auf die Hauptstrasse, ist man der Hoelle ziemlich nah. Der uebliche Smog, der wahnsinnige Verkehr, von der Lautstaerke ganz zu schweigen! Hier wagten wir uns nur hin, wenn wir einen Geldautomaten benoetigten.
In den Gassen der Altstadt haben wir zwei Hochzeitspaerchen entdeckt. Der Braeutigam ging vorweg, seine in rot gekleidete, verschleierte Braut direkt hinter ihm. Die Braut hielt sich an einem Tuch bei dem Braeutigam fest. Gefolgt von einer kleinen Hochzeitsgesellschaft sahen sie aus, wie einem Maerchen aus 1001 Nacht entsprungen.
Aber auch Totentraeger schreiten zuegig mit hocherhobenen Baren und "Ram Ram" Gesaengen durch die Gasse zum Verbrennungsghat. In Varanasi zu sterben und am Ganges verbrant zu werden ist das erklaerte Ziel vieler Hindus. Sie glauben dadurch vom ewigen Kreislauf der Wiedergeburt befreit zu werden. Vor der Verbrennung wird der in Tuecher gewickelte Leichnam kurz in den Ganges getaucht.
Abends in unserem Zimmer lauschten wir des oefteren den mitreissenden Klaengen eines Sitarspielers. Die Sitar ist ein traditionelles, indisches Seiteninstrument.
Den Spieler lernten wir zufaellig auf dem Flur kennen, ein junger Hare Krishna Moench aus Chile. Er schwaermte uns von Mayapur vor, einer Pilgerstaette fuer Krishnaglaeubige in der es wunderbar gruen sei und die Leute seien sehr freundlich. Angetan von diesem Geheimtip, der in keinem Reisefuehrer grossartig Beachtung findet, verabredeten wir uns mit ihm in Mayapur.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieses Mal sind wir für drei Monate in Indien und machen nur Urlaub! Wir werden ab und zu hier unsere Erlebnisse berichten. Geplant ist eine Rundreise quer durch Indien.
Details:
Aufbruch: 10.11.2008
Dauer: 13 Wochen
Heimkehr: 08.02.2009
Reiseziele: Indien
Der Autor