MOSKAU - PEKING 2009

Reisezeit: Juli / August 2009  |  von Roland Bässler

Peking (Beijing)

Am Hauptbahnhof von Peking "überrollte" mich eine Menschenmasse. In einem Gedränge ging es hinaus vom Bahnhof, auf den Vorplatz, wo eine weitere Masse an Mensche warteten.
Ich suchte ein Informationsbüro - vergeblich; ich suchte die U-Bahn (Subway sagt man hier) - vergeblich; ich fragte andere danach - vergeblich. Beim Taxistandplatz hatte sich eine über 100m lange Menschenschlange angestellt. Eine Regen (dunkle Wolken) nahten. So entschied ich mich, das Angebots eines vielen Taxikeiler zu beanspruchen, ich handelte den Preis weit herunter, aber bezahlte noch zuviel. Ich "verpasste" somit den Regen und war schneller im Hotel.
Die Fahrt zum Hotel verlief in einem Stau, dieser verstärkte sich noch bei dem einsetzenden Regen. Dann war sich der Fahrer auch nicht ganz sicher, wo das Hotel liegt, da ich die Strassenbezeichnung nicht in chinesischer Schrift hatte. Er rief im Hotel an und erkundete den Weg. Nach einer knappen Stunde war ich im Hotel "Pullman Beijing West Wanda". ein erst im Jänner dieses Jahres eröffnetes Hotel.

INFO: Pullman Beijing West Wanda
18 Shijingshan Road Shijingshan DistrictBeijing , 100043 China China
www: http://www.pullmanhotels.com/de/hotel-7160-pullman-beijing-west-wanda/index.shtml
Das Pullman Beijing West Wanda, modern und international, liegt am Wanda Plaza in dem neuen Shijingshan Geschäftsviertel. Dieses wunderbare Hotel mit anspruchsvollen Zimmern für Geschäftsleute in Beijing verfügt über 312 fantastische Zimmer, 2 Club Etagen, 1 Executive Lounge, Spa, modernem Fitnessraum, Pool und reichhaltigen Restaurant- und Veranstaltungseinrichtungen. Verkehrsmittel gibt es in der Nähe und es sind nur 40 Min. zum Flughafen und eine halbe Stunde Fahrt zu Beijings Sehenswürdigkeiten.

An der Rezeption erwarte man mich schon, da ich die Buchung bei einer Freundin meiner Tochter Claudia vorgenommen habe. Die beiden kennen sich aus der Zeit das 5-monatigen Praktikums von Claudia in Peking. Frau Janet LI war auch schon zu einem Studienaufenthalt in Österreich. Sie war über 15 Jahre im Great Wall Shaeraton Hotel tätig, dann zum Star eines Tophotels für ein Jahr in Hanoi (Vietnam), sie belegt jetzt die Stelle einer Departement-Direktorin im Hotel.Janet hat mich als VIP-Person "eingecheckt", im 20. Stockwerk ,in einem traumhaften Zimmer.(Ein Tipp: Das Hotel ist wirklich weiter zu empfehlen!!!)

An der Rezeption verständigte man gleich Janet über meine Ankunft. Sie lud mich zum Abendessen zusammen mit ihrer Familie in ein Restaurante ein.

Mit einem köstlichen Abendessen und einer Hotelbesichtigung endete der Tag.

19. Tag/10.08.2009/Mo Peking

Heute strahlte schon von Früh weg die Sonne herab. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf die Beine. Die Besichtigung einiger Highlights stand auf meinem Programm.

Ich machte mich auf dem Weg zur Subwaystation, die unmittelbar beim Hotel ist. Auf dem Weg kam ich bei einem kleinen Park vorbei, wo Männer ihre Vogelhäuschen mit aut zwitschernden Vögel auf den Baumästen aufgehängt haben, gleichsam eine "Vogelschule".
Die Linie 1 führt zum Zentrum, 20 Station, etwa 35 Minuten Fahrzeit. Ich spazierte zuerst zum Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen Square), und in den Behai-Park, in die Verbotene Stadt, weiter zum Kohlehügel, fuhr mit dem Taxi zum Himmelstempel, und von dort mit einem Taxi nach "Sun Li Tun", und wieder zurück bis zum Hotel mit der Subway.

Das Fahren mit der U-Bahn (Subway) ist sehr preisgünstig, kostet nur 2 Yuan, etwa 20 Cent.
Erschöpft kam ich um 9 Uhr nach Hause. Zum Abendessen ging ich wieder in das chinesische Restaurante von gestern. Dort traf ich zwei Monteure, aus Oberösterreich. Sie errichten dzt. ein Stahlwalzwerk.

INFO:
Peking (chin. Pei-ching, Aussprache in Mandarin, teilweise auch im Deutschen Beijing) ist die Hauptstadt der Volksrepublik China und hat eine über dreitausendjährige Geschichte. Der Name bedeutet Nördliche Hauptstadt. Peking ist heute eine regierungsunmittelbare Stadt, das heißt, sie ist direkt der Zentralregierung unterstellt und damit Provinzen, autonomen Gebieten und Sonderverwaltungszonen gleichgestellt. Das gesamte Verwaltungsgebiet Pekings hat 15,5 Millionen Einwohner (2007).
[1] Davon sind 11,8 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 3,7 Millionen temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung (zànzhùzhèng). Wird das geographische Stadtgebiet (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform) als Grundlage genommen, leben in Peking 7,7 Millionen Menschen mit Hauptwohnsitz (2007).[2] Der Ballungsraum (einschließlich Vororte) hat 11,8 Millionen Einwohner (2007).[3] Das 16.807,8 Quadratkilometer große Verwaltungsgebiet Pekings - das entspricht ungefähr der Fläche von der Steiermark - stellt kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar. Es wäre mit seiner dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur eher mit einer kleinen Provinz vergleichbar. Peking stellt als Hauptstadt das politische Zentrum Chinas dar. Aufgrund der langen Geschichte beherbergt Peking ein imposantes Kulturerbe. Sehenswert sind der Tiananmen-Platz (chinesisch Platz des Tors des himmlischen Friedens), die Verbotene Stadt mit dem 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten ehemaligen Kaiserpalast, der neue und alte Sommerpalast und verschiedene Tempel, wie z. B. der Himmelstempel, der Lamatempel und der Konfuziustempel. Peking war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2008.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Peking)[/k]

20. Tag/11.08.2009/Di Peking/Harbin/Erlongshan

Ein sonniger Tag bricht an. Heute ist keine Wolke am Himmel und die Luft ist ganz klar, sodass ich vom Zimmer meines Hotels im 20.Stockwerk eine sehr gute Weitsicht über das westliche Stadtgebiet habe. Für heute habe ich mir vorgenommen, das Olympiagelände zu besichtigen. Leider hatte ich etwas länger geschlafen, somit war Eile angesagt. Frühstücken, du dann ging es los. Ich fuhr mit der Subway mit mehrmaligen Umsteigen in den Olympiapark. Die Fahrt dauerte insgesamt 75 Minuten.

Das Fahren mit der Untergrundbahn ist in Peking eine sehr einfache und preisgünstige Angelegenheit. Der Fahrpreis beträgt zu jedem Ziel innerhalb des sehr weitläufigen Stadtgebietes 2 Yuan (etwa 20 Cent). Die Züge sind fast alle neu und nach dem modernsten Standard ausgestattet, und zwar: Leuchtanzeige der Stationen und wo sich der Zug gerade befindet über jeder Ausgangstür, Stationsanzeige auf einem Flatscreen, Air Condition, Stationsdurchsagen mit Wiederholungen in chinesischer und englischer Sprache, das Leitsystem zu anderen Linien oder zu verschiedenen Ausgängen ist in den Stationen einfach perfekt, ein Verlaufen ist auszuschließen. Mit der Subway ist man (meist) am schnellsten unterwegs.

Peking war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2008.

Die grüne Linie 8 wurde neu erbaut, und führt mit vier Stationen in das Olympiagebiet. Ich bin bei der zweiten Station ausgestiegen.

Im Olympiagelände:
Wie ich die Treppen hoch gekommen bin, stand das riesige Olympiastadion - das Vogelnest - vor mir. Ein imposanter Anblick. Ich schlenderte auf dem breiten Promenadenweg in Richtung Norden entlang. Ich besichtigte das Stadion von der Nähe, rundherum. Ein architektonisches Meisterwerk ist dieser Bau. Man kann auch Hineingehen, das war aber für mich nicht möglich gewesen, erstens war eine lange Schlange vor der Ticketkasse, zweitens musste ich ja wieder früh zurück in das Hotel, damit ich meinen Nachmittagsflug nach Harbin nicht verpasse. Beim Stadion hatte ich den Eindruck, dass es keine wirkliche Nutzung hat. Eingangsbereich sind teilweise Baustelen oder zeigen "verschlossen und nicht genutzt". Man sagt, dass auch viele andere Einrichtungen für die olympischen Spiele derzeit ohne Verwendung leer stehen. Rechts und links dieser Mall befinden sich auch die anderen Sportstätten, wie z.B. das Schwimmstadion, das Pressecenter und andere Einrichtungen.

Die chinesische Nation hat mit der Austragung der Olympischen Spiele mit Sicherheit eine Meisterleistung erbracht. Die Ausrichtung der Spiele hat die Nation einen Imageschub erbracht, und Peking hat eine Modernisierung erlebt. Das Strassen- und Verkehrsnetz ist auf hohem Standard, das Wegeleitsystem in der Stadt ist hervorragend. Es ist sehr leicht, sich als Fremder zurecht zu finden, man fühlt sich bald "wie zu Hause".. Nicht nur in den Subways (U-Bahnen) auch auf den Strassen sind Wegweiser, Straßennamen, touristische Leitschilder zu den historischen Städten, letztendlich alle Wegweiser und Schilder (auch auf den Strassen) etc. immer zweisprachig. Man kann sich einfach nicht verlaufen! (Da kann sich Moskau viel abschauen von der Metropole Beijing!). Peking st eine saubere Stadt, Peking ist eine sichere Stadt. Vielerorts finden Security-Checks statt. Jede grössere Tasche wird durchleuchtet. So z.B. beim Eingang zu den Subways, beim Betreten von historischen Stätten, auch beim Betreten des Platzes des himmlischen Friedens.

Kurz nach 13 Uhr kam ich in das Hotel, duschte, packte meinen Rucksack, in der Hotel-Lobby wartete schon ein Chauffeur des Hotels, der mich zum Airport brachte.

In zügiger Fahrt, d. h. ohne Stau, wurde ich zum Capitol Airport Beijing chauffiert. Alles ohne Stress und zeitgerecht. Das Einchecken erfolgte rasch, die Maschine (B767-300) von CHINA AIR flog pünktlich ab. Alle Sitzplätze waren besetzet. Neben mir eine Geschäftsfrau aus Harbin, mit Laptop. Eine Konversation war leider nicht möglich. Ich glaube, ich war der einzige Nicht-Chinese auf diesem Flug nach Nordchina.

Jetzt beginnt der "Businessteil" meiner Reise!

Flugdaten:
PEK - HRB Tue 11.08.
Dep.: 16:25, Arr. 18:0
CA1611, B767-300
Pünktlicher Abflug von Beijing und pünktliche Landung in Harbin. Es war ein Flug bei klaren Sichtverhältnissen und "Sonnenschein".

© Roland Bässler, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit der Transsibirischen Eisenbahn geht es zuerst von Moskau (RUSSLAND) nach Irkutsk (Sibirien), dann mit Bahn, Schiff und Bus eine Woche "rund" um und auf dem Baikalsee, bis nach Ulan Ude. Die Reise führt weiter mit der Transmongolischen Eisenbahn durch die Wüste Gobi bis Ulan Bator (MONGOLEI) und dann nach Peking (Beijing)(CHINA). Ein Abstecher nach Nordchina, nach Harbin und Yabuli, wird geplant.
Details:
Aufbruch: Juli 2009
Dauer: circa 5 Wochen
Heimkehr: August 2009
Reiseziele: Russland / Russische Föderation
Mongolei
China
Der Autor
 
Roland Bässler berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.