mit dem Womo nach Plitvice/ Kroatien

Reisezeit: September / Oktober 2009  |  von Gustav Vennmann

Linz

23.-25. September 2009
Linz (A)

An Vorabend kamen wir nach 20:00 Uhr in Linz an und wollten die nächsten drei Tage auf dem städtischen Campingplatz verbringen. Der Platz liegt ewig weit außerhalb der Stadt und war um 20:20 Uhr bereits geschlossen, aber auf der am Platz vorbei führenden Zubringerstraße war noch richtig was los, es donnerten die Lastwagen am Platz vorbei. Also suchten wir den zweiten in der Nähe von Linz gelegenen Womo- Stellplatz auf. Er liegt in der Nachbarstadt Steyregg- Pullgarn und heißt Camping Weber. Der Platz liegt etwa 11km vom Zentrum Linz entfernt und ist sehr einfach aber total ruhig. Die Stadt ist mit den "Öffentlichen" gut zu erreichen. Die Gebühren betragen 25,00€ für drei Tage.
Mein Programm für die nächsten Tage war durch eine Tagung in der am Stadtrand liegenden Johann Kepler Universität vorgegeben. Ich erreichte sie mit den "Öffentlichen" in einer Stunde Fahrtzeit. Obwohl Stellplatz und Uni nur ca. sieben Kilometer voneinander entfernt sind, war es nicht möglich, die viel kürzere Buslinie zu benützen, da im Netzplan die Linien der Postbusse zwar verzeichnet, aber die Liniennummern nicht angegeben sind. Selbst auf Nachfragen in der Info am Hauptbahnhof wollte oder konnte man mir das nicht sagen. Als ich erwähnte, dass wir in Steyregg untergebracht sind, sagte der Mann an der Info: "Ach sie wohnen in den Slums von Linz" und grinste freundlich dabei.

Meine Frau erkundete in diesen Tagen die Sehenswürdigkeiten von Linz. Am ersten Tag besuchte sie das Schlossmuseum Linz. Die Ausstellung "Grünes Band" behandelt Naturschutz in Europa von Finnland bis Slowenien. Das Museum weist archäologische, geologische und naturkundliche Exponate aus. Es ist wirklich sehenswert, sie verbrachte fünf Stunden in dieser interessanten Ausstellung.

Am zweiten Tag besuchte sie den Botanischen Garten. Die Bepflanzung ist in diesen Garten nach Kontinenten organisiert. Ein schönes Tropenhaus mit einem sehenswerten See hat sie fasziniert. Leider gibt es keine Fotos vom Botanischen Garten. Am Vorabend hatte ich den Akku zum Laden aus der Kamera genommen und meine Frau hat nicht bemerkt, das er fehlt.

Der dritte Tag begann früh mit dem Startklar machen des Womo. Die Fahrt zur Uni dauerte mit dem Womo nur ca. 15 Minuten (und ich mußte 1 Stunde mit der Bahn fahren)! In der Mensa frühstückten wir in Ruhe. Meine Frau erkundete schoppte dann in der City und kam mit reichlich "Beute" mittags zurück. Da meine Tagung mittags endete, nutzten wir noch die Gelegenheit zum Mittagessen in der Mensa der Uni (diese Mensa ist super gut organisiert und entbehrt der Kantinenoptik).

Jetzt konnten wir endlich unser erstes Haupturlaubsziel, Ptuj in Slowenien ansteuern. Da ich den österreichischen "Raubrittern" die Autobahngebühren nicht gönnte, und Lansdstrassenfahren eh' schöner ist, fuhren wir über Steyer, Liezen und Trieben in die Tauern.
Irgendwo auf dieser Strecke kamen wir an eine Tankstelle, an welcher der Diesel nur 94,8 Cent kostete (überall anders kostete es etwa 8 Cent mehr). Dort kratzten wir das letzte Bargeld zusammen, da Plastikgeld nicht akzeptiert wurde und tankten nach 440km 36ltr.

Eine wunderschöne Strecke führte uns über Hohentauern und St. Johann an Tauern durch das Pölstal nach Judenburg, wo wir dann auf dem empfehlenswerten Womo- Stellplatz an der Städtischen Schwimmhalle eine ruhige Nacht verbringen konnten. Der Stellplatz sollte 5€ kosten und in der Schwimmhalle bezahlt werden. Die ist aber von Mitte September bis Mitte Oktober geschlossen und niemand war da, der uns das Geld abnahm.

ArsElektronica
Museum für elektronische Kunst in Linz

ArsElektronica
Museum für elektronische Kunst in Linz

Linz bei Nacht von der Donau aus gesehen

Linz bei Nacht von der Donau aus gesehen

© Gustav Vennmann, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Geplant ist ein Reisebericht über eine Womo-Tour zu den Plitvicer Seen in Kroatien. Die voraussichtlichen Zwischenstationen sind Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Linz/A (berufliche Tagung) Ptuj/Slo, Zagreb, Plitvice und je nach Restzeit die kroatische Küste.
Details:
Aufbruch: 18.09.2009
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 09.10.2009
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Slowenien
Kroatien
Der Autor
 
Gustav Vennmann berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.