mit dem Womo nach Plitvice/ Kroatien

Reisezeit: September / Oktober 2009  |  von Gustav Vennmann

Nationalpark Krka /Sibenic

1. Oktober 2009
Nationalpark Krka /Sibenic

Gestern haben wir noch unsere Nationalparkeintrittskarten auf dem Campingplatz abstempeln lassen und so können wir heute noch einmal ohne Eintritt zahlen zu müssen, in den Nationalpark. Heute morgen liegt der große Wasserfall nicht mehr im Schatten und so nutzten wir die Gelegenheit noch einige Fotos zu schiessen. Wir haben uns aber nicht lange aufgehalten und machten uns auf den Weg in Richtung Sibenik über die Hauptstraße Nr. 1. Unterwegs hielten wir an einem Stand an der Straße an, um noch ein Glas Honig zu kaufen. Häufig vermarkten die einheimischen Bauern ihre Produkte direkt an der Straße und zu vernünftigen Preisen. Ich bin wohl an eine Bäuerin geraten, die sich wohl gedacht hat, den Touri kannst du ausnehmen. Sie verlangte für ein kleines Glas (ca. 450 Gr.) 50 Kuna und ich war so dumm sie zu bezahlen, man ist ja im ersten Moment überfordert, den tatsächlichen Wert einer fremden Währung abzuschätzen. Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich für die doppelte Menge Honig auch nur 50 Kuna bezahlt.
Der nächste größere Knotenpunkt war der Ort Gracac (die diversen "Kapitälchen" über den einzelnen Buchstaben fehlen leider). Ab hier würde die Strecke landschaftlich abwechslungsreich.

Weiter ging es in Richtung Knin. In Knin steht eine alte Festung, von der man einen schönen Rundumblick über das Kniner Land hat. In der Nähe von Knin befindet sich auch das nördliche Ende des Nationalparkes Krka. Ich habe allerdings keinen Hinweis auf einen Nationalparktor gefunden, obwohl die Schlucht der Krka sensationell sein muss.

Knin mit Festung

Knin mit Festung

Gegen 15:00 Uhr kamen wir in Locovac an. Von hier aus fuhr ein Postbus (Fahrpreis im Eintritt von 80Kn enthalten) zu den Krka- Wasserfällen.
Aufgrund der langen Trockenheit führten sie leider nicht so sehr viel Wasser, aber si sind trotzdem sehenswert. Neben den Wasserfällen kann man aber noch mit einem Schiff über den See zu einem Kloster fahren (ca. 2 Stunden Zeitaufwand) und weiter bis zum Beginn der Krkaschlucht (ca. 3-4 Stunden Zeitaufwand). Da der Park um 18:00 Uhr geschlossen wird, kam das für uns nicht mehr in Frage. Eine Verlängerung der Eintrittskarte im Krka- Nationalpark ist leider nicht möglich. Da wir aber nicht noch einmal je 80Kn(>20€) bezahlen wollten, mußten wir wohl oder übel auf diesen Teil des Nationalparks verzichten, besser hätten wir erst übernachtet und wären am nächsten Morgen erst in den NP gefahren.

Nationalpark Krka, Wasserfälle

Nationalpark Krka, Wasserfälle

So ging es weiter nach Sibenik. Gerne wären wir bei Vodice auf einem Komfortplatz untergekommen, aber der hatte am 30.September seine Pforten geschlossen, wie so viele andere Campingplätze auch. Bei Pirovac fanden wir ein Autucamp (so werden die Minicampings genannt) an einem Hotel einen sehr schön gelegenen Stellplatz unter Pinien direkt am Meer. Wie haben wir uns über diesen Stellplatz gefreut. Nur, das wir in der Nacht von Mücken "aufgefressen" wurden, haben wir nicht geahnt.

Der "Mückenplatz"

Der "Mückenplatz"

© Gustav Vennmann, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Geplant ist ein Reisebericht über eine Womo-Tour zu den Plitvicer Seen in Kroatien. Die voraussichtlichen Zwischenstationen sind Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Linz/A (berufliche Tagung) Ptuj/Slo, Zagreb, Plitvice und je nach Restzeit die kroatische Küste.
Details:
Aufbruch: 18.09.2009
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 09.10.2009
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Slowenien
Kroatien
Der Autor
 
Gustav Vennmann berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.