Vietnam - Von Nord nach Süd

Reisezeit: Juli / August 2010  |  von Stefanie L.

Halong Bucht

Erster Tag Halong Bucht

Leider waren wir nach unserer Rueckkehr vom Ausflug vorher in ein anderes Hotel einquartiert worden. Direkt neben einer Techno- Disco...
Fruehstuecken durften wir aber im Paradise Hotel und dort wurden wir auch von einem schon vollen Minibus abgeholt.

Halong Bucht ist der Ort in Vietnam, den wirklich alle!!! Touristen sehen wollen und entsprechend voll ist es.
Am Hafen angekommen war schon ein riesiges Aufgebot an dschunkenartigen Schiffen zu sehen.
Unser Schiff gefiel uns auf den ersten Blick nicht so recht (andere sahen viel schoener aus, noergel...)
Es hatte auf dem Dach garkein schoenes Oberdeck wie die anderen, nur eine Miniecke mit 6 maroden Liegestuehlen fuer 15 Leute. Die Liegestuehle nahmen wir dann auch gleich in Beschlag, nach guter deutscher Tradition warfen wir einfach unsere Handtuecher darueber...nein, stimmt nicht, aber wir nahmen sie in Beschlag, als wir erstmal drauf sassen war allen klar, das sind unsere...

Erstmal gab's dann was zu Essen. Es gab immer viel "Seafood" und schmeckte ganz gut. Die Kulisse war natuerlich einmalig.

Wunderschoener Ausblick...nicht nur der Hintergrund!

Wunderschoener Ausblick...nicht nur der Hintergrund!

Wir cruisten dann so auf unserer Dschunke herum, besichtigten wie gefuehlte 10000 andere Touris auch die Surprise Cave und durften auch etwas mit einem Kajak herumfahren.

Leider fuhren wir puenktlich zum Sonnenuntergang in eine Bucht, wo man ihn garantiert nicht sehen konnte. Dafuer war aber schwimmen befohlen.

Hoert sich jetzt etwas noergelig an, aber es war sehr schoen! Ja, das war es wirklich! Und zudem war das Bier schoen kalt!
Abends lagen wir oben auf dem Minideck und verperlten Tiger Beer unterm Sternenhimmel. Gab sogar Sternschnuppen. Das war richtig schoen und den grossen Wagen gabs noch oben drauf.

Zweiter Tag Halong Bay

Nach dem Fruehstueck legten wir an Cat Ba Island an.
Dort ging es in den Nationalpark zum Wandern. Auf dem Weg nach oben gab es die Moeglichkeit zum easy way oder rough way. Survivor women entschieden sich selbstverstaendlich fuer den rough way, nicht wissend, dass rough way wohl der vietnamesische Ausdruck fuer freeclimbing ist. Dazu war es noch sehr feuchtheiss und der lehmige Boden war schlammig und rutschig.

Entsprechen sahen wir dann auch aus, als wir oben an dem Aussichtsturm ankamen: Wie "Die Dinger aus dem Sumpf". Voellig durchnaesst (und es hat nicht geregnet) und verschlammt.
Das Foto ist also nur was fuer starke Nerven...

Nervenstarke jetzt bitte Kopf drehen!!!

Nervenstarke jetzt bitte Kopf drehen!!!

Oben am Turm war nur wenig Platz und es kaempften sich immer mehr schwitzende schlammige Leute den schmalen Pfad rauf. Also schnell wieder runter. Was aber auch nicht so einfach war. Leider hatten einige Leute den Weg wohl unterschaetzt und Flip Flops an... We survived!

Unten gab es einen Brunnen zum Schuhe abwaschen (was auch dringend noetig war) und natuerlich die obligatorischen Getraenkestaende. Die waren sehr willkommen!

Wir hatten das Glueck, dass wir wie geplant ins Hotel konnten, einige verbrachten noch eine Nacht auf einem Schiff. So konnten wir vor dem Essen noch eben duschen und das nasse Schlammzeug ausziehen. Vom Hotelzimmer im 13. Stock hatten wir eine durchaus passable Sicht auf die Bucht.

Nach dem Essen fuhren wir dann mit Bus und Boot zur Monkey Island, wo wir wohlverdient nur noch im Meer duempelten. Wir sahen sogar ein paar Monkeys, sind aber wohl schon ein wenig abgestumpft von diversen anderen Urlauben und hoben nur noch kurz den Kopf...duempeln war angesagt!

Auf die Wanderung, die man dort auch haette machen koennen, hatte irgendwie niemand mehr so recht Lust....wir schon mal gar nicht!

Steffi am Strand von Monkey Island

Steffi am Strand von Monkey Island

Dritter Tag Halong Bay

Das Fruehstueck im Hotel war super. Es gab ein Buffet mit allem (auch Nudeln!).

Dann ging es das letztemal auf eine Dschunke. Die hatte dann auch mal ein schoenes Oberdeck, so dass wir die Halong Bay nochmal richtig geniessen konnten. Schoooooen!!!
Uebrigens hatten wir richtig Glueck mit dem Wetter! Zwei Tage Sonne, erst am Abfahrtstag regnete es und es war bedeckt.

Wir fuhren nochmal mit einem kleinen Boot durch 2 Hoehlen und durch ein schwimmendes Dorf, genossen die beeindruckene Szenerie und kriegten um 11 auch nochmal Mittagessen.

Dann war die Tour leider schon vorbei und es ging zurueck nach Hanoi.
Ins Paradise Hotel! Da ist der Name wirklich Programm.
Jetzt gehts noch zur Verperlung ins Tamarind (in der Altstadt von Hanoi) und morgen mit dem Flieger (bitte mit Moenchen!) weiter nach Hue...

© Stefanie L., 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Survivor-Women wieder on Tour
Details:
Aufbruch: 31.07.2010
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 20.08.2010
Reiseziele: Vietnam
Der Autor
 
Stefanie L. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.