Ich bin dann mal weg - eine (Welt)-Reise

Reisezeit: November 2011  |  von Chris Puente

Indien: Woche 1 - Goa

Woche 1 - Goa

Um zehn Uhr morgens geht mein Flug über Frankfurt nach Indien in den ehemals portugiesischen Kolonialstaat Goa. Die Taxifahrt vom Flughafen in mein Guesthouse raubt mir beinahe den Atem. Gefahren wird ganz nach englischem Vorbild auf der linken Strassenseite, was für unsereins schon mal sehr verwirrend ist. Es wird gehupt, gewinkt, geflucht, gehupt, zwischen durch gequatscht, gehupt, Gas gegeben, gebremst, gehupt und nochmals gehupt. Während ich nach auf ein Reisfeld blicke und sehe wie gerade einer seine Notdurft verrichtet, müssen wir abrupt anhalten, da uns eine heilige Kuh nur zögerlich den Weg freimachen will. Und als ob das nicht genug wäre, kommt uns auch noch ein voll beladener Elefant entgegen. Ein Deutscher, neben dem ich bereits im Flugzeug sass und der mit mir nun das Taxi teilt, versichert mir gottseidank, dass ich es mit Goa als Startpunkt gut getroffen hätte, da Goa halt so eine "light" Version von Indien sei und es hier noch etwas gesitteter zu und her gehe als im Rest des Landes. Trotzdem, das alles ist für mich als Morgenmuffel ein bisschen zu viel und bin ich froh, dass wir endlich im Casa Tres Amigos in Asagao ankommen. Dieses wird von Deutschen geführt und macht von Anfang an einen wirklich sympathischen Eindruck und so beschliesse ich, mal vorerst hier bzw. in Anjuna Beach zu bleiben.

Flughafen Zürich - ready for take off

Flughafen Zürich - ready for take off

Heilige Kuh am Strand von Anjuna.

Heilige Kuh am Strand von Anjuna.

Ein Bild wie aus vergangener Zeit. St Anthony's Chapel, im 15. Jahrhundert von den Portugiesen erbaut.

Ein Bild wie aus vergangener Zeit. St Anthony's Chapel, im 15. Jahrhundert von den Portugiesen erbaut.

Mein Mitbewohner in Anjuna Beach. Ich habe ihn nach draussen gebracht, aber bereits kurze Zeit spaeter war er wieder in seiner geliebten Nasszelle.

Mein Mitbewohner in Anjuna Beach. Ich habe ihn nach draussen gebracht, aber bereits kurze Zeit spaeter war er wieder in seiner geliebten Nasszelle.

...anscheinend ein Keramikliebhaber

...anscheinend ein Keramikliebhaber

Mein Fortbewegungsmittel fuer die naechsten Tage.

Mein Fortbewegungsmittel fuer die naechsten Tage.

ohne Worte

ohne Worte

Arbeitselefant

Arbeitselefant

Tibeterin auf dem Anjuna Flew Market.

Tibeterin auf dem Anjuna Flew Market.

Sunset am Strand von Calangute.

Sunset am Strand von Calangute.

"Chickenbus" von Anjuna nach Mapusa. Ich habe 72 Passagiere (inkl. mir) jedoch nur 41 Sitzplaetze gezaehlt. Der Bus war bloedsinnig ueberfuellt.

"Chickenbus" von Anjuna nach Mapusa. Ich habe 72 Passagiere (inkl. mir) jedoch nur 41 Sitzplaetze gezaehlt. Der Bus war bloedsinnig ueberfuellt.

Wie klein doch die Welt ist. Nadja und Stefan aus dem Kanton St. Gallen, die ebenfalls Indien bereisen.

Wie klein doch die Welt ist. Nadja und Stefan aus dem Kanton St. Gallen, die ebenfalls Indien bereisen.

© Chris Puente, 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unglaublich – es kann endlich losgehen. Ich lasse mein geregeltes Leben zu Hause und gehe für längere Zeit auf (Welt)-Reise.
Details:
Aufbruch: 04.11.2011
Dauer: circa 1 Woche
Heimkehr: November 2011
Reiseziele: Indien
Thailand
Kambodscha
Vietnam
Laos
China
Hongkong
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Chris Puente berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.