2013/2014 CAMBODIA: "man sieht sich immer zwei Mal"

Reisezeit: Dezember 2013 - Januar 2014  |  von Birgit H.

23.12.2013: PHNOM PENH

mein erster Ausblick aus dem Fenster früh

mein erster Ausblick aus dem Fenster früh

Elektrik vorhanden! Funktioniert - wird ja auch gekühlt  !

Elektrik vorhanden! Funktioniert - wird ja auch gekühlt !

NEIN, es regnet nicht!!

NEIN, es regnet nicht!!

Welche gegensätzlichen Gebäude in einem Blickfeld: 
ganz alt / nur alt / ganz neu

Welche gegensätzlichen Gebäude in einem Blickfeld:
ganz alt / nur alt / ganz neu

Central Market

Central Market

shoppen ...

shoppen ...

kurz vor dem "huch"

kurz vor dem "huch"

Ausblick von der Pizza Company: interessant: die Boote flußabwärts scheinen leer zu sein, während die flußaufwärts fahrenden Boote zu schwer beladen sind, dass sie kaum noch aus dem Wasser schauen (hier begegnen sich gerade zwei)

Ausblick von der Pizza Company: interessant: die Boote flußabwärts scheinen leer zu sein, während die flußaufwärts fahrenden Boote zu schwer beladen sind, dass sie kaum noch aus dem Wasser schauen (hier begegnen sich gerade zwei)

Hausboote

Hausboote

Hotel G Eleven - Zimmer groß. Bad groß. Klimaanlage geht. Deutsche Ansprüche muss man ausblenden - hier zählt:
vorhanden, funktioniert!

Und es gibt einen Pool auf einer Dachterasse. Den werden wir später nutzen.

Frühstück - vorhanden, funktioniert.
Kaffee, Saft, und die Auswahl aus 10 Varianten Ei mit Toast ...
ein Hingucker, die Zutaten: nebeneinander aufgereiht:
Butter / Marmelade / Ketchup / scharfe Chilisoße.

Und nun raus in den Trubel - wir haben kein bestimmtes Ziel - lassen uns einfach ein wenig treiben und schauen. Sind vorsichtiger geworden: entweder schauen und fotografieren oder gehen. Und beim Überqueren der Straßen und Slalom-Lauf durch die nie haltenden Mopeds, Tuk-Tuks und Autos, nimmt Kai die Muddi mal lieber an die Hand ...

Dauerhaft müssen wir die Tuk-Tuk-Fahrer abschütteln, die nicht verstehen, dass Touris nicht den Sightseeing-Plan abarbeiten:
"go to the killing fields", "central market", "the palace opens at 2 p.m."....

... ist ja gut, am Central Market sind wir auch gelandet - aber zu Fuß...

Nun versuchen wir es mal mit shopping...von Marken-Plagiat-Artikeln über luftige Flatterblusen, -hosen, -kleider, bis hin zu glitzerndem Schmuck, Elektro-Artikeln - es gibt hier ALLES. Und das auch teilweise direkt nebeneinander. Und als ich noch begeistert quietschbunte Schlappen am Boden betrachte, trete ich fast auf etwas länglich Schleimiges... sehe das im letzten Moment, weil es sich schlängelnd bewegt und hüpfe mit einem kleinen "Huch" (nein, echt, ich habe NICHT laut geschrieen!!) darüber.

War nur irgendein Fischteil, das der gegenüberliegenden Seite ausgekommen war. Da sitzen die Frauen am Boden und zerlegen und verkaufen Meeresgetier. Auch Kai schüttelt es - von wegen: Männer sind so unerschrocken - wir sind beide einfach zu verweichlicht aufgewachsen... ?

Ich stelle mir vor, was ich machen würde, wenn ich mich selbst von diesen Tieren verpflegen müsste.... vermutlich würde ich versuchen, Flip-Flops zu marinieren oder zu grillen.

Da Zeitverschiebung, die lange unbequeme Reise, zu wenig Schlaf und das ungewohnte Wetter uns schnell zusetzen, flüchten wir zur Pizza Company, direkt am Fluss. Hier kann man herrlich gekühlt sitzen und im 1. OG mit Blick auf die Straße und den Fluss herrliche Boots- und Verkehrs-Studien betreiben.

Eigentlich wollen wir den Nachmittag am Pool verbringen, stellen aber fest, dass es nur sehr wenige Liegen gibt und die bereits belegt sind. Alternativ haben wir kurzfristig eine Stunde Erholungsschlaf im klimatisierten Zimmer gemacht.

Dann wieder los zum Sisowath Quai. Bei Sonnenuntergang ist hier eine ganz eigene Stimmung:

Familien treffen sich, sitzen auf Decken und essen. Ganz viele Kambodschaner sporteln: Aerobic und Dancemoves zu scheppernden Lautsprechern, die klapprigen und teilweise sehr defekten Fitness-Geräte sind pausenlos im Gebrauch, Jogger überholen einen und überall finden sich Gruppen, die Federfußball spielen (ja, das gibt es wirklich). Letzteres ist unglaublich - na ja, ich würde ja auch keinen normalen Fußball treffen, aber wie die das kleine Ding zielsicher mit den Füßen treffen, ist schon irre.

Kai und ich steuern zielsicher das Restaurant am Fluss an, das uns letztes Jahr schon so gut gefallen hat: Bopha Restaurant.
Den gesamten Sommer in Deutschland konnten wir abends nie ohne Jacken draußen sitzen und so genießen wir es, bei warmen Temperaturen mit leichtem Wind im Freien zu speisen und das beleuchtete Treiben auf dem Fluß und am gegenüber liegenden Ufer zu beobachten.

am Nachmittag hatte Kai freie Bahn für Klimmzüge...

am Nachmittag hatte Kai freie Bahn für Klimmzüge...

abends sind die Geräte völlig in der Hand der Einheimischen!

abends sind die Geräte völlig in der Hand der Einheimischen!

O-Ton Kai: "omg, so hoch bekomme ich mein Bein nicht!"

O-Ton Kai: "omg, so hoch bekomme ich mein Bein nicht!"

Aerobic- und Dance-Moves zwischen Fluss und Straße

Aerobic- und Dance-Moves zwischen Fluss und Straße

überall "Familien-Picknicks"

überall "Familien-Picknicks"

zwei junge Männer, etwa im gleichen Alter - sonst ist nichts gleich ...

zwei junge Männer, etwa im gleichen Alter - sonst ist nichts gleich ...

http://www.bopha-phnompenh.com

http://www.bopha-phnompenh.com

eel boneless....
hm, ich dachte knochenlos wäre auch grätenlos und hätte fast dieses komische rückrat, das sich durch den ganzen aal zieht nach einem herzhaften Zubeißen nicht mehr aus den Backenzähnen bekommen aber sonst war Aal vorhanden und hat funktioniert

eel boneless....
hm, ich dachte knochenlos wäre auch grätenlos und hätte fast dieses komische rückrat, das sich durch den ganzen aal zieht nach einem herzhaften Zubeißen nicht mehr aus den Backenzähnen bekommen aber sonst war Aal vorhanden und hat funktioniert

© Birgit H., 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
2012/2013 der erste Urlaub besides Neckermann & Co.: mit meinem 16jährigen Sohn zusammen zwei Wochen zum Jahreswechsel nach Kambodscha. (Bericht auch hier) Und nun gibt es die Fortsetzung.
Details:
Aufbruch: 21.12.2013
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 06.01.2014
Reiseziele: Kambodscha
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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