Mit dem Zelt durch die peruanische Sierra

Reisezeit: Mai / Juni 2019  |  von Katharina Arguedas Torres

Huancayo

Nach einer heißen Dusche, einer vegetarischen Chaufa und einer bequemen Nacht in einem Bett erkunden wir ein wenig das Zentrum von Huancayo.
Natürlich schauen wir uns die Plaza Mayor an, die hier Plaza de la Constitución heißt.

An der Plaza de la Constitutión

An der Plaza de la Constitutión

Wir spazieren durch den Markt, und decken uns mit Früchten ein: Weintrauben, Granadillas, Papaya und natürlich auch eine Avocado

In dieser Gegend werden unglaublich viele Forellen verkauft

In dieser Gegend werden unglaublich viele Forellen verkauft

Das Brot zu der Avocado holen wir uns heute in der Plaza Vea. Ich gebe es zu, an das typische peruanische "Brot" kann ich mich nicht gewöhnen.

Während wir vom Mercado Modelo zum modernen Supermarkt gehen, wird mir wieder mal klar, welch krasser Unterschied hier direkt neben an existiert. Auf der einen Seite die vielen kleinen Lädchen, in denen das geschäftige Treiben herrscht, die Verkaufsstände auf der Straße, teilweise eng aneinander gereiht. Und dann, plötzlich, ein modernes Einkaufszentrum, wo sich nur die reicheren verirren.
Wir sehen an der Treppe zum Einkaufszentrum zwei junge Frauen, eine mit einem kleinen Kind. Über ihren Füßen ein großes Plakat, auf dem sie von ihrer Situation erzählen und um Hilfe bitten. Ich brauche gar nicht viel zu lesen, schnell wird mir klar, dass es Venezolanerin sind. Wir stellen fest, dass es die ersten sind, die wir hier sehen. Vermutlich ist das harte Klima hier zu schwierig für die Flüchtlinge aus Venezuela.

Wir entdecken bei unserem Spaziergang Festivitäten mit traditionellen Tänzen und freuen uns, dass wir gerade an einem Samstag hier gelandet sind.

Später gehen wir zur Plaza Huamanmarca, auf der es heute ein Wettbewerb der Skater gibt. In der herrlichen Sonne schauen wir den Jungs bei seinen Kunststücken zu.

Am späten Nachmittag, oder besser gesagt, am Abend da es schon dunkel ist, fängt es plötzlich an zu regnen. Zunächst nur schwach, dann immer stärker ein Gewitter kommt hinzu. Uff, Glück gehabt, dass wir im Hostal sind und nicht irgendwo draußen im Zelt.

Am Sonntag nehmen wir im Hostal noch ein Früchtesaft und einen Kaffee zu uns, checken aus und begeben uns zur Abfahrtsstelle der Combis, die uns zum nächsten Ziel bringen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit den üblichen örtlichen Transportmitteln und Übernachtungen möglichst im Zelt soll es durch einen Teil der peruanischen Sierra gehen.
Details:
Aufbruch: 19.05.2019
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 18.06.2019
Reiseziele: Peru
Der Autor
 
Katharina Arguedas Torres berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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