und weiter gehts

Reisezeit: Mai - Juli 2007  |  von Anke Behlert

Montezuma

Freitagmorgen gings nach Montezuma.
Viertel vor 6 gings los, weil man angeblich 40 min vor Abfahrt da sein soll, um bustickets zu kaufen. Braucht man nicht, Tickets kauft man beim Einsteigen.
Waehrend der Fahrt haben sich zwei Typen ueber Mathildes Rucksack hergemacht. Die Kamara hatten sie schon in der Hand, haben aber einen auf voellig uebwerrascht und unschuldig gemacht, als Jana es bemerkt hat. An Sarahs Tasche hat auch staendig jemand rumgefummelt, aber sie konnte unterm Sitz nach ihm treten, so dass es nichts fuer ihn zu holen gab.
Einem anderen aus der schule haben sie am samstag den Rucksack im Bus geklaut, inkl. Pass.
ich glaube, wenn man sagt, dass Costa Rica vom Tourismus lebt, ist das anders gemeint, als man im ersten moment denkt.
Nach sechs Stunden im Bus und auf der Faehre sind wir bei sanftem Nieselregen angekommen.
Abends waren wir auf einer Strandparty, auf der es Caipi kostenlos gab (fuer die Ladies). Keine Ahnung wie Sarah 3 Stueck davon trinken konnte, und noch weniger Ahnung warum wir sie nicht am Strand sitzen lassen haben, irgendwie fand ich es schon unangenehm, mit ihr durch die Strassen (es gibt 3) zu laufen, waehrend sie "Heidi" sang.
Samstagmorgen sind wir nach Cabo Blanco gefahren, Nationalpark mit ganz vielen Affen. Tim hat erzaehlt, dass es Affen gibt, die zur Verteidigung mit Stoecken und Aesten nach einem werfen und wenn sie nichst mehr zum werfen haben, machen sie sich in die Hand und verteidigen sich damit. Denen sind wir zum Glueck nicht begegnet.
Abends waren wir nett essen und weil in Montezuma nicht sooo viel los ist, wollten wir uns mit Getraenken bei uns vors Zimmer setzen.
Falls jemand zufaellig nach Montezuma reist, schlaft nicht im Hotel Aurora, da darf man naemlich ab 10 Uhr nicht mehr das Licht draussen an haben. Von 10 bis viertel vor 11 wurde mit dem Sicherheitsmann diskutiert, der wollte uns nicht mit dem Chef sprechen lassen, bzw. der Chef wollte nicht mit uns sprechen und wir haben uns geweigert das Licht auszumachen. Nach 45 Minuten kam dann die Cheffin (aus Deutschland, wie sich spaeter rausstellte), macht das Licht aus und findet unser Benehmen unverschaemt, wo wir doch die ermaessigten Zimmer genommen haben.
ENTSCHULDIGUNG, aber SIE hat die ermaessigten Preise draussen ausgehaengt, die sind auch nur ermaessigt, weil Nebensaison ist und nicht so viele Gaest kommen und 10$ pro Bett (wobei ich mir eins mit Sarah geteilt habe, wir aber zwei bezahlt haben), ist jetzt auch nicht so superguenstig. In anderen Gaesthaeusern bekommt man fuer nur 7$ sogar warmes Wasser zum Duschen.
Naja, dann war halt um kurz vor 11 das Licht auf der Terasse aus, dafuer aber in den Zimmern an, die Tueren offen und wir konnten uns weiter draussen unterhalten. Glaube nicht, dass die Cheffin besser schlafen konnte, als wir im Dunkeln sassen, weil man ja dann auch lauter reden muss, weil man nicht mehr von den Lippen lesen kann.
So eine doofe Zicke!!!

© Anke Behlert, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach 6 Monaten in Ghana geht die Reise also jetzt in Costa Rica weiter. Nachdem ich 5 Monate in einer Schule "gearbeitet" habe, soll es jetzt etwas ruhiger werden, vorzugsweise in einem Nationalpark mit Schildkröten. Mal sehen, bis jetzt weiß ich nur, dass ich die ersten 4 Wochen einen Spanischkurs in San Jose habe. Ich halte euch auf dem Laufenden
Details:
Aufbruch: 06.05.2007
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 09.07.2007
Reiseziele: Costa Rica
Der Autor
 
Anke Behlert berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.