Wie die Zugvögel- überwintern in Spanien und Portugal

Reisezeit: Oktober 2023 - Februar 2024  |  von Andrea Petzold

Bretagne- Cap Fréhel und Umgebung

Cap Fréhel- Fort La Latte

Cap Fréhel- Fort La Latte

Fort La Latte

Fort La Latte

Mittlerweile haben wir uns an das Packen und Weiterfahren gewöhnt. Nach Tagen auf einem Platz werden wir auch bereits etwas unruhig, aber die Aussicht hier auf diesem Campingplatz direkt auf das Meer mit dem Fort la Latte im entfernten Hintergrund ist einfach zu schön... Einräumen, Sachen verstauen, Stühle säubern und dann weglegen auf das Bett, darunter eine Decke, Fahrräder aufladen..., das dauert doch alles zusammen mit Abwasch und Müll wegbringen eine knappe Stunde. Andersherum abends bei Ankunft auf den neuen Platz geht es dann sehr schnell: innerhalb einer Viertelstunde ist alles inklusive Stromkabel aufgebaut und wir sitzen gemütlich am Tisch. Bei der Weiterfahrt wird erstmal das nächste "centre commercial" angelaufen in Matignon. Erst in den Baumarkt, wir suchen noch nach einem coupe- vent laut digitalem Übersetzer= Windschutz. Gibt's aber nirgendwo. Im Pflanzenmarkt besorgen wir eine riesige Chrysantheme, zweifarbig- sieht toll aus- für die Familie unserer ehemaligen französischen Gastschülerin, die wir morgen besuchen werden. Der Blumentopf füllt fast den gesamten Fußboden des Bully aus. Egal ist nur bis Morgen, wir klettern darüber. Weiter geht's zum Fort La latte, aus dem 14. Jahrhundert, liebevoll restauriert. Wir schreiten über zwei Zugbrücke, bewundern einen Rammbock und eine Schleuder und empfinden das mittelalterliche Leben nach. Man kann bis hoch auf den Turm klettern zum Teil auf einer steilen Aussenstiege nur mit Tauen als Geländer... Es gibt kaum Absperrungen oder Schilder, jeder passt hier einfach auf sich selbst auf. Die Burg ist bereits an sich schon interessant (7,50 Euro pro Person) zu besichtigen, dazu kommt noch dieser grandiose Ausblick aufs Meer. Einfach so schön! Beim gesamten Cap Fréhel geht es mit den tollen Blicken auf das Meer weiter, unter anderen auf einen Vogelfelsen mit Papageientauchern, Lummen, Cormoranen...fantastische Natur auch im Gestein: kleine Steingartengewächse wie Grasnelken, Heidekraut, Ginster... Je nach Jahreszeit blüht das Cap in anderen Farben. 2 Leuchtürme sind zu bewundern. (Parkplatz 5 Euro für Campingcar.) Nach dem Cap kommen Strände: plage de Grèves d'en Bas, Anse du Croc- einer schöner als der andere- Postkartenidylle(bei Pléhérel).
Direkt daran der Campingplatz la pont de l'etang. (15,50 Euro die Nacht) toll in den Dünen, einer der größten Campingplätze in Frankreich mit einem lichten Pinienwäldchen. Es sind nur noch wenige Gäste da, das Waschhaus haben wir fast für uns allein(geöffnet bis 6.Nov).

Cap Fréhel

Cap Fréhel

Vogelfelsen: Möwen, Cormorane, Papageientaucher, Lummen...

Vogelfelsen: Möwen, Cormorane, Papageientaucher, Lummen...

Wanderungen auf dem GR 34- Küstenwanderweg

Wanderungen auf dem GR 34- Küstenwanderweg

Petit St.Michel bei Sablès d'or les pins- der bekannte Badeort mit tollen Stränden ist nun fast menschenleer

Petit St.Michel bei Sablès d'or les pins- der bekannte Badeort mit tollen Stränden ist nun fast menschenleer

Markttag in Erquy

Markttag in Erquy

Cap Erquy

Cap Erquy

Pléneuf- Stadtrundgang mit der Familie unser ehemaligen französischen Gastschülerin

Pléneuf- Stadtrundgang mit der Familie unser ehemaligen französischen Gastschülerin

© Andrea Petzold, 2024
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Bully über Niederlande, Belgien, Frankreich nach Südwesteuropa
Details:
Aufbruch: 02.10.2023
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 13.02.2024
Reiseziele: Spanien
Frankreich
Portugal
Schweiz
Der Autor
 
Andrea Petzold berichtet seit 6 Monaten auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (3/6):
Esther 1707901326000
Schade, schon vorbei Eure tolle Tour! Für uns gehts nach Ostern los, leider nur ca. 2 Monate - Ei­gen­tum verpf­lich­tet!
Liebe Grüsse aus Os­tfries­land!
Esther 1707117465000
Hallo Ihr 2,
In Por­tu­gal waren wir 3x, 1982 noch mit VW-Bully, das letzte Mal 2016 mit Miet­wa­gen. Genau das mit den Häusern ist uns auch auf­ge­fal­len. Beim ersten Besuch war das Land noch sehr arm und ziem­lich dreckig, fanden wir, auch Lisboa. Es hat sich schon viel po­si­ti­ves getan. Auf unseren Fotos von Porto fehlen leider die hübschen Boote im Vor­der­grund. Es macht Spass, Eure Berich­te zu lesen.
Gute Fahrt wei­ter­hin und liebe Grüsse - Esther
Antwort des Autors: Vielen Dank Esther, das freut uns wirklich sehr! Liebe Grüße Andrea
Klaus 1706352540000
Hallo An­drea,­
der Fischer­pfad hat uns auch super ge­fal­len. Wir sind einige Etappen ge­wan­dert. Die Schönheit kann die Kamera wir­klich nicht ein­fan­gen.
Antwort des Autors: Hallo Klaus, wie schön- der Fischerpfad in Portugal ist wirklich ein Sehnsuchtsort. Auch wenn wir nur einen Teilabschnitt geschafft haben, bleibt dieser in absolut guter Erinnerung!