Quattro stazione

Nepal-Reisebericht  |  Reisezeit: Dezember 2019 - April 2020  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

High(F)light

Heute mache ich mich auf den Weg nach Thamel, der Altstadt von Kathmandu, auch gleichzeitig das Touristenviertel. Hier gibt es die meisten Restaurants, Cafes, Hotels und natürlich Trekkingläden.

Die Sträßchen und Gässchen sind ein heilloses Chaos von Fahrzeugen und Fußgängern.

"GEW Mitarbeiter vor Ort"

"GEW Mitarbeiter vor Ort"

manche Straßen geteert...

manche Straßen geteert...

aber die meisten nicht und dementsprechend staubig

aber die meisten nicht und dementsprechend staubig

alle wollen gleichzeitig

alle wollen gleichzeitig

Verkauft wird ebenfalls zwischen Autos, Rollern und Fußgängern

Verkauft wird ebenfalls zwischen Autos, Rollern und Fußgängern

-das ist übrigens eine Röntgenpraxis. 2 Röntgenaufnahmen kosten 5,60 €. Auf das Thema komme ich noch zurück.

-das ist übrigens eine Röntgenpraxis. 2 Röntgenaufnahmen kosten 5,60 €. Auf das Thema komme ich noch zurück.

Der Durbarplatz liegt ebenfalls hier.
Zitat Wikipedia:
"Der Durbar-Platz in Kathmandu ist der Platz vor dem alten königlichen Palast des Kathmanduischen Königreichs. Es war einer von drei königlichen Plätzen im Kathmandutal in Nepal, die heute UNESCO-Weltkulturerbe sind.
Der Durbar-Platz war umgeben von mehr als 50 Pagoden, Tempeln und Palästen, die meist aus Holz waren und die Kunstfertigkeiten der Newar zeigten und von denen viele beim Erdbeben in Nepal am 25. April 2015 zerstört wurden“
Zitat Ende
Und leider bisher auch noch nicht wieder aufgebaut wurden.

Der Kumari Palast ist ebenfalls hier
Die Kumari (wörtlich: „Mädchen“) gilt in Nepal seit dem 16. Jahrhundert als eine Inkarnation der furchterregenden hinduistischen Göttin Taleju, die in Nepal eine Form der Durga darstellt. Die Anfänge dieser Tradition reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. .
Die Kumari ist als Kindgöttin bekannt, da es sich um vorpubertäre Mädchen ab dem 2. bis 4. Lebensjahr handelt, denn mit der Menarche erlischt der Göttinnenstatus.
Die bekannteste Kumari lebt in einem Tempel-Palast am Durbar-Platz in Kathmandu, der Hauptstadt des Landes.
Im Kleinkindalter zwischen zwei und vier Jahren wird sie anhand von 32 körperlichen Merkmalen und ihrem Geburtshoroskop aus einer angesehenen Familie der buddhistischen Newar-Ethnie ausgewählt und als „lebende Göttin“ verehrt. Bei öffentlichen Auftritten sitzt sie in ein rotes Gewand gekleidet ohne sichtbare Regungen relativ stumm und bewegungslos auf ihrem Thron und empfängt Pilger, um sie zu segnen. Ihre Füße, die verehrt werden, dürfen dann den Boden nicht betreten oder berühren, da dieser als unrein gilt. Sie unterliegt einem partiellen Redeverbot, da sie nur mit ihrer Familie kommunizieren darf und ist weitgehend an das Haus gebunden; zu Besuchen religiöser Feste wird sie in einer goldenen Sänfte von mehreren männlichen Trägern transportiert.
Früher erhielten die Kumaris keinerlei Schulbildung, da eine Göttin als allwissend gilt. Heute werden die Kumaris von Privatlehrern unterrichtet und ihr Wissensstand geprüft. Da der Mädchengöttin nicht widersprochen werden darf, gestaltet sich der Unterricht schwierig. Ehemalige Kumaris erhalten, nachdem sie ihren göttlichen Status verloren haben, inzwischen eine Pension vom Staat (monatlich ca. 30,- €) und werden weiterhin betreut, um ihnen den Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben zu erleichtern.

Aus einem der Fenster zeigt sie sich jeweils 5 Minuten pro Tag. Fotografieren strengstens verboten.

Aus einem der Fenster zeigt sie sich jeweils 5 Minuten pro Tag. Fotografieren strengstens verboten.

Einer der wenigen Graffitos

Einer der wenigen Graffitos

TÜV?

TÜV?

TADAAAAAA !

großer Trommelwirbel !

Und - noch ein absolutes Highlight.
Zu alt, um zu klettern, mach ich es mir ganz bequehm:
Ich buche einen Rundflug über den Himalaya und den Mount Everest:

Und zuerst heißt es warten.
Wie ist das Wetter, ist der Himalaya frei?
Aber viel wichtiger, ist ein 2. Flughafen geöffnet?
Ohne dem geht nichts, es muß ein 2. Flughafen geöffnet sein, für den Notfall.

Dann, nach 1 1/2 Stunden warten.
20 Passagiere werden mitgenommen.

Dann, nach 1 1/2 Stunden warten.
20 Passagiere werden mitgenommen.

Unbeschreiblich. Wie heißt es so schön: Nur Fliegen ist schöner !

Unbeschreiblich. Wie heißt es so schön: Nur Fliegen ist schöner !

Leider ist die Spitze des Mount Everest in den Wolken verborgen, auf der rechten Seite bei 3 Uhr.

Leider ist die Spitze des Mount Everest in den Wolken verborgen, auf der rechten Seite bei 3 Uhr.

Ja - richtig ...

Ja - richtig ...

Jeder Passagier darf mal ins Cockpit

Jeder Passagier darf mal ins Cockpit

und zum Abschluss gab es sorgar noch einen Champagner

und zum Abschluss gab es sorgar noch einen Champagner

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Sri Lanka, Borneo und Nepal, Bali und ein paar extra Zutaten. Verwöhnprogramm, Orang Utans und Gebetsmühlen. Treiben lassen. Wind, Regen und Sonne um die Nase
Details:
Aufbruch: 04.12.2019
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: April 2020
Reiseziele: Sri Lanka
Malaysia
Nepal
Thailand
Kambodscha
Indonesien
Live-Reisebericht:
Maritta Wulf-Bauer schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/21):
ines 1581065550000
schöner bericht! ich hoffe, der blues hat sich wieder gelegt und du kannst noch ein wenig un­besch­wert wei­ter­rei­sen. wäre schade um die schönen berich­te von dir. ich fand das klasse mit dem nebel! ist doch was aus­ser­gew­öhnliches und die at­mosp­häre ist immer ein wenig ge­heim­nis­voll!
ines 1580027243000
was für ein tolles a­ben­teu­er! un­glaub­lich, diese son­ne­nauf­gan­gsfahrt! das will ich auch noch sehen. das mit den tigern ist nicht schlimm. die sind noch sel­te­ner als die nas­hörner und lassen sich NIE blicken. aber wass soll das klagen? frei­le­ben­de PN ist schon ein ganz großes glück!! neid­neid­neid! gute und span­nen­de reise wei­ter­hin, meine liebe. wenn du weder da bist stoßen wir an: auf uns, auf den täglichen son­ne­nauf­gang und auf die wilden tier­e!­
kuss
Uschi 1579895976000
Liebe Ma­rit­ta,­
hab mir jetzt mal genü­ßlich deine kom­plet­te bis­he­ri­ge Reise am PC an­ge­se­hen. Mach das nor­ma­ler­wei­se über Handy, aber das macht echt keinen Spaß mehr - man wird zu­gemüllt mit Wer­bung. Nich­tdes­tot­rotz ist es nat­ürlich super, dass es die Plat­tform gibt und wir mit dir reisen können­.
Dei­ne Reise ist ja diesmal von den unter­schied­lichen Na­tu­rein­drücke noch viel­fälti­ger als sonst. Vom purem Verw­öhnprgramm bei an­ge­neh­msten Tem­pe­ra­tu­ren und wun­der­ba­ren Stränden über tolle, frei­le­ben­de Tiere (und viel Regen) bis zum Dach der Welt bei fros­ti­gen Tem­pe­ra­tur­ten mit un­fas­sbar tollen Ein­drücken. Gi­gantisch finde ich deinen Flug­trip über dem Hi­ma­la­ya. Her­vor­ra­gen­de Bilder! Freue mich schon sehr auf deinen Bericht.
Aber was machst du denn mit deinem Hals? Und dann auch noch so eine a­ben­teu­er­liche Jeep­-Fahrt .... aua, aua .... Of­fen­bar haben sich die Qualen gelohnt - bei dem Blick würde ich auch mal gerne die Füße hoch legen.
Wünsche dir weiter tolle Ein­drücke und nat­ürlich gute Bes­serung. Beg­lei­te dich weiter mit viel Freude auf deinen A­ben­teu­ern. Liebe Grüße Uschi