Solo für Fortgeschrittene

Myanmar-Reisebericht  |  Reisezeit: November 2018 - März 2019  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

Bagan - no thanks

Die kleine Tempel – und Pagodentour mit dem Horsecart.
Eigentlich tun mir die kleinen Pferdchen leid, die die Touristen so durch die Gegend ziehen müssen, einen Beutel vor den Popo gespannt, damit alles schön in den Beutel geht und nicht auf die Straße.
Andrerseits verdienen daran wirklich die Locals und nicht irgendwelche Menschen.

Also gemütlich auf die erstmal bequehmen Polster gesetzt. –dann aber wird man mächtig durchgeschüttelt, die Straßen entsprechen eben doch nicht unseren Verhältnissen, und durch die Pagodenfelder dann sowieso nicht. Aber es macht Spaß und das Tempo behagt mir eh. Koh Thant, der Fahrer spricht gut englisch – an den Slang muss man sich hier gewöhnen. Die Fahrten sind sehr kurzweilig.
An jedem Tempel hält er an, Pause fürs Pferdchen und Tempel gucken für mich.

Über 1400 Tempel, Pagoden und Stupas gibt es hier. Weitläufig verteilt auf ca. 40 m2 km.
Wir schauen nur einige wenige an. Vor jedem Tempel – erstmal Schuhe aus!
Dann sich durch eine Reihe von Verkäufern quälen, die hier strategisch ihre Stönde aufgebaut haben.
„No- Thank you“ ist in den nächsten 2 Tagen mein Standardsatz. Und die Mädels (meistens) sind echt hartnäckig und preisen ihre Waren an. Ist natürlich auch verständlich, schließlich wollen sie auch ihren Anteil haben an den Touristen.

Meine erste Kokosnuss – schön kalt – und anschließend auch noch auslöffeln. Das liebe ich und werde jede Gelegenheit nutzen, die sich mir bietet.

Meine erste Kokosnuss – schön kalt – und anschließend auch noch auslöffeln. Das liebe ich und werde jede Gelegenheit nutzen, die sich mir bietet.

Ja - und dann der Sunset - von einem Hügelchen aus.
Vorher konnten die Touristen wohl auf viele Pagoden klettern, und von dort aus dem Sonnenuntergang zuschauen. Nachdem einige Unfälle,- auch tödliche, vorgekommen sind (viele der Pagoden sind baufällig) wurde es verboten.
Von diesem Hügelchen ist es erlaubt.
nachdem ich allerdings einen Blick auf die "paar Menschen" geworfen habe, habe ich es allerdings vorgezogen, zu flüchten.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise in 6 Kapiteln Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und schaun'wirmal.
Details:
Aufbruch: 05.11.2018
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: März 2019
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Malaysia
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/84):
ines 1552380428000
was ist schon die ganze be­ton­wüste gegen die schönen fotos von euch: den echten stars dieser reise!
anonym 1552032673000
he ko­kos­nus­stes­ter! hast dir aber nen feinen tag ge­macht. ich mag die be­tonti­e­re! und auch die kleine agame, die du tref­fleich mit der kamera ein­ge­fan­gen hast! und ein fried­hof! scheint ein per­fek­ter tag gewesen zu sein!
ines 1551691429000
danke, dass ich den tag wieder mit euch erleben durfte! die a­no­ra­ma­fo­tos sind der knal­ler! und bei dem ver­keh­rschaos! da kann man ja auf der kreu­zung ver­hun­gern, wenn man zaghaft ist!