„ über Bangkok auf die Philippinen ==2025==
3 Tage Seoul/Südkorea Rückflug Deutschland
Wir kommen pünktlich in Seoul an und auch die Einreise ist total unkompliziert. Man merkt auch, nicht nur an den Temperaturen, das man nicht mehr in Südostasien ist. Die Menschen sind zwar freundlich aber nicht mehr so herzlich. Wir sind allerdings verwundert und erstaunt wie Seoul sich in 10 Jahren (da war ich das letzte Mal hier) entwickelt hat, und auch wie gut man hier mittlerweile Englisch spricht.
Alles ist bestens organisiert, der Verkehr flutscht und in 45 Minuten kommen wir im Hotel an.
Wir stellen unsere Rucksäcke ab und gehen noch eine Kleinigkeit essen und trinken.
Der Plan für unseren nächsten Tag : eine Hop on Hop off Tour durch die Stadt
Für uns die beste Möglichkeit sich zu orientieren und auch gleichzeitig die Highlights zu sehen. Man kann an jeder Haltestelle aussteigen und wann immer man weiter möchte ,in den folgenden Bus einsteigen.
Seoul hat an Sehenswürdigkeiten nicht sehr viel zu bieten, bedeutet, man kann an einem Tag sehr viel anschauen und auch geschichtliches bzw Allgemeines über die Stadt lernen, denn die Busse sind mit Audio in 12 Sprachen ausgestattet.
Wir kennen ja beide Seoul, aber eventuell gibt es noch etwas Neues
Jetzt noch ein paar Fakten:
Seoul ist die Hauptstadt Südkoreas mit ca 9.8 Millionen Einwohnern. Der koreanische Name lautet „Besondere Stadt Seoul“ also den Status der Hauptstadt.
Neben ihrem Status als Hauptstadt ist Seoul zudem das Finanz-, Kultur- und Bildungszentrum Südkoreas. 15 der Fortune-Global-500-Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Seoul, darunter z.B. Samsung, LG und Hyundai. Seoul trug außerdem die Olympischen Sommerspiele 1988 aus und war einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2002. Als historisches Zentrum Südkoreas und Ursprungsort der Koreanischen Welle und des K-Pop verzeichnete Seoul im Jahr 2018 über 9,5 Millionen Touristen und war damit die zehntmeist besuchte Stadt der Welt.
Korea war über 2000 Jahre lang ein Königreich, das von verschiedenen Dynastien über 500 Jahre regiert wurde, bevor Korea ab 1897 zum Kaiserreich und schließlich 1910 von Japan annektiert wurde
Mit der Gründung der Republik Korea (Südkorea) 1948 wurde Seoul zu deren Hauptstadt.
Die Teilung Koreas in einen Nord- und einen Südteil, aus denen 1948 die als Nord- und Südkorea bekannten Staaten hervorgingen, geht auf das Jahr 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der zwei Besatzungsmächte zurück.
Die beiden Siegermächte des Zweiten Weltkriegs teilten das Land unter sich auf.
Im Juni 1950 versuchte Nordkorea durch einen militärischen Überfall auf den Süden die Vereinigung des Landes gewaltsam zu erzwingen. An dem hieraus entstandenen Koreakrieg beteiligten sich auf Seiten Südkoreas eine Reihe von westlichen Staaten, gedeckt durch eine Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen direkt mit Truppen. Auf nordkoreanischer Seite traten später Truppen der noch jungen Volksrepublik China in den Krieg ein. Indirekte Hilfe in der Form von Kriegsmaterial und Ausbildern kam von der Sowjetunion.
Nach dem Waffenstillstand 1953, der die Kampfhandlungen beendete, blieb die Teilung der Halbinsel bestehen. Sie verläuft seither entlang einer Demarkationslinie. Um die Demarkationslinie herum wurde gemäß den Waffenstillstandsbestimmungen eine demilitarisierte Zone eingerichtet.
Im Norden etablierte sich ein kommunistisches Regime. Der Süden – anfangs eine von den Vereinigten Staaten gestützte Diktatur – hat sich dagegen zu einer Demokratie nach westlichem Vorbild entwickelt.
Die Wirtschaft des zunächst deutlich reicheren und fortschrittlicheren Nordkorea begann mit der Zeit unter den politischen Verhältnissen zu leiden und brach in den 1990er Jahren zusammen, während Südkorea seit den 1970er Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt hat und heute zu den zwanzig größten Volkswirtschaften der Welt zählt.
. Eine Koreanische Wiedervereinigung wird Stand 2024 nur von Südkorea für perspektivisch möglich gehalten.Der nordkoreanische Staatspräsident Kim Jong Un hatte Anfang desselben Jahres erklärt, dass Nordkorea eine Wiedervereinigung nicht anstrebt und auch aufgegeben hat.
Massenveranstaltung direkt auf der Straße und trotzdem bricht kein Verkehrschaos aus! Super organisiert.
Der nächste Tag beginnt mit einem kleinen Frühstück in einem der zahlreichen Coffeshops.. An wirklich jeder Ecke entdeckt man ein kleines oder auch größeres Café mit vielerlei süßen Leckereien
Mittlerweile sehr modern und stylisch! Selten sieht man noch die kleinen, typisch koreanischen Café-Stände bzw. Häuschen.
Um ca 10:00 Uhr soll es los gehen mit unserem Hop on Hop off. Es ist voll in der Stadt und auch noch Sonntag. Eine riesige Veranstaltung, wir vermuten religiöser Natur, findet mitten auf der Straße statt und man muß sich erstmal durch eine große Umleitung bis zur Bushaltestelle durchwälzen.
Koreaner sind da eher die Ellbogengesellschaft, keiner macht Platz und man bekommt links und rechts immer mal einen Schupser
Wir fahren los und unser erster Halt ist der Seoul Tower!
Der N Seoul Tower ist ein Fernsehturm, der aber öffentlich zugänglich ist und ein sehr beliebtes Ausflugsziel der Koreaner als natürlich auch aller Touristen ist. Der ca 237 Meter hohe Turm steht auf dem Berg Namsan. Deshalb nennen Koreaner den Turm häufig auch Namsan Tower.
Wir laufen eine ziemlich steile Straße hoch und erreichen den Turm.
Eintritt nach oben 24€ für uns beide.
Davor aber genießen wir den Ausblick auf die gigantische Stadt. Am Wegesrand entdecken wir zahlreiche bunte, süß beschriftete Liebesschlößer
Ist ja wie bei uns in Köln auf der Rheinbrücke
Oben gibt es dann nochmal einen spektakulären Ausblick auf Seoul.
Danach fahren wir weiter zum Königspalast, „Gyeongbokgung Palace“, eine große Palastanlage umgeben von vielen, wunderschönen, roten Ahornbäumchen. Die sieht man übrigens in ganz Seoul. Sie vertreiben etwas das graue, eintönige und oft verspiegelte Betonbautenbild
Wir schlendern weiter durch den Palast und wollen nun zum Hanok Village,
rund 15 Minuten vom Gyeongbokgng Palast entfernt.. Es ist eine kleine Nachbarschaft mit gut erhaltenen koreanischen Häusern, welche teilweise 600 Jahre alt sind. Da das Viertel hügelig ist, hat man auch einen schönen Ausblick auf die Skyline des modernen Seoul .
Das Bukchon Hanok Village ist eine Nachbarschaft in welcher Einheimische leben. Bei einem Besuch sollte man sich besonders rücksichtsvoll verhalten.
Uns reicht es für heute, wir sind seit 6 Stunden unterwegs , haben zwar nur einen Palast und den Tower besichtigt, aber im Grunde genommen, sieht jeder der zahlreichen Paläste gleich aus. Natürlich mit etwas unterschiedlichen Geschichten.
Nach 4 Wochen Philippinen und einer Woche Thailand zuvor, müssen wir uns auch erst wieder an die schillernde, moderne, schnelllebige, konsumgesteuerte Gesellschaft gewöhnen
Trotzdem sei erwähnt das man leider in Korea zum Teil sehr wenig Englische Übersetzungen, vorwiegend in Restaurants hat. Schade
Wir entscheiden uns für ein schönes, leckeres koreanisches Barbeque, dem „Bulgogi“
Wie lecker! Danach geht es noch in eine hippe Bar und zurück zum Hotel.
Der nächste Tag sieht etwas Shopping und Spazieren gehen vor. Also nichts Aufregendes mehr.
| Aufbruch: | 30.10.2025 |
| Dauer: | 5 Wochen |
| Heimkehr: | 03.12.2025 |
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